News

Auftakt zum Deutschen Towerrunning Cup 2020 in München

 

Cathrin Möller und Christian Riedl eröffnen siegreich die neue Saison

 

Nach dem Cup ist vor dem Cup: Keine drei Wochen nach dem großen Finale des Deutschen Towerrunning Cups 2019 in Hemer wurde am 24.10.2019 in München bereits die neue Saison eröffnet. „Dabei sein und Gutes tun!“, so lautete das Motto des 6. ADAC Charity Treppenlaufs, und 82 begeisterte Towerrunner (24 w / 58 m) folgten an diesem Donnerstagabend der Einladung des Veranstalters. In 30-sec-Intervallen wurden die Athleten auf die Reise geschickt, womit unliebsame Begegnungen im Treppenhaus auf ein Minimum begrenzt blieben. 472 Stufen waren zu bewältigen, verteilt auf 22 Etagen. Cathrin Möller und Christian Riedl waren die Tagesschnellsten und sammelten eifrig Punkte für die Cupwertung 2020.

 

Männersieger und Cupverteidiger Christian Riedl (Towerrunning Germany) benötigte für diese mit einem 800 m-Lauf zu vergleichende „Mittelstrecke“ gerade einmal 2 Minuten (2:00,9 min). Schon beim Saisonauftakt unterstrich Christian damit eindrucksvoll seine Anwartschaft auf den abermaligen Cupgewinn. Rang zwei und drei belegten zwei schnelle Läufer vom Läuferclub Buchendorf, nämlich Jakob Rüchardt (2:11,9) und Bastian Dietl (2:17,0). Knapp dahinter folgten die TRG-Läufer Lars Migge und Matthias Gall auf den Rängen 4 und 5. Auch in der Damenwertung gab es einen überlegenen Sieg: In 3:01,6 min gewann Cathrin Möller (LG Stadtwerke München), 11 Sekunden dahinter erreichte Sandra Rüter (Sc53 Landshut – 3:12,9) als Zweite das Ziel, gefolgt von der Tschechin Anna Paap (3:13,2).

 

Mit einer gelungenen Kombination aus Leistungssport und Charity (die Startgebühr wurde komplett der ADAC Stiftung gespendet) wurde die Saison 2020 somit erfolgreich eröffnet. Der Lauf war sehr gut organisiert, und neben den Läufern war auch an die Begleitpersonen gedacht: durften die sich doch über den warmen, überdachten Aufenthaltsbereich freuen! Bleibt zu hoffen, dass dieser Lauf mit Potential „für höhere Weihen“ auch künftig der Serie erhalten bleibt.

 

Top 3 Männer

  1. Christian Riedl Towerrunning Germany 2:00,9 min
  2. Jakob Rüchardt Läuferclub Buchendorf 2:11,9 min
  3. Bastian Dietl Läuferclub Buchendorf 2:17,0 min

 

Top 3 Frauen

  1. Cathrin Möller LG Stadtwerke München 3:01,6 min
  2. Sandra Rüter Sc53 Landshut 3:12,9 min
  3. Anna Paap CZE 3:13,2 min


Deutscher Towerrunning Cup 2019 fand seinen Abschluss in Hemer

Anna Lena Böckel und Christian Riedl heißen die Cup-Sieger 2019

 

Seit 2014 organisiert die TRG jährlich den aus ca. 20 Läufen bestehenden Deutschen Towerrunning Cup, dessen Ziel es ist, die besten und vielseitigsten Treppenläufer Deutschlands über eine ganze Saison zu ermitteln. Die 6. Auflage des Cups fand am 6. Oktober 2019 im Rahmen des 5. Hemeraner Sprint Treppenlaufs ihren würdigen Abschluss. Während bei den Frauen noch Spannung gegeben war, stand der Männersieger bereits vor dem Finale fest: Der Erlangener TRG-Läufer und aktuelle Deutsche Meister Christian Riedl musste gar nicht mehr antreten, um mit 382 Punkten uneinholbar die Cupwertung zu gewinnen. Somit wurde „Stairminator“ Riedl, der 2019 die Läufe in Rottweil, Augsburg und Bald Wildbad gewonnen hatte, zum sechsten Mal in Folge Cup-Sieger!

 

Bei den Frauen gewann TRG-Läuferin Anna Lena Böckel, im Vorjahr noch Zweite, mit 341,5 Punkten erstmals die Cupwertung und löste damit Monica Carl ab. Dass sie eine würdige Siegerin ist, zeigte sie u.a. bei ihrem Sieg in Bonn, unterstrich sie beim Finale in Hemer, wo die mehrfache deutsche Altersklassenmeisterin in 3:27 min alle anderen deutschen Teilnehmerinnen hinter sich ließ.

 

Zum Tagessieg reichte es für Anna Lena dennoch nicht, denn dieser ging bei den Frauen an eine Athletin aus Schelkowo, Hemers russischer Partnerstadt: Die 31-jährige Bahn- und Straßenläuferin Olga Tarantinova siegte mit deutlichem Vorsprung in 3:05 min. Tagesschnellster in hervorragenden 2:27 min und damit Männersieger des 5. Hemeraner Sprint Treppenlaufs wurde Michael Sturm (Saalfelder LV). Durch seinen Sieg sammelte er noch ordentlich Punkte für die Cupwertung und rückte mit 370 Punkten auf Rang 2 vor.

 

Im wunderschön angelegten Sauerlandpark waren zunächst die Elitelaufer einzeln auf die Strecke geschickt worden, danach paarweise die "Normalos". Auf dem ersten Teil der Strecke galt es, die 341 Stufen der sogenannten Himmelsleiter schnellstmöglich zu meistern, anschließend mussten für die 125 Stufen des Jübergturms die letzten Kräfte mobilisiert werden. Gerade dieser Mix aus Landschaftstreppe und Turm macht in Hemer den besonderen Reiz aus. Nach insgesamt 466 Stufen und 100 bewältigten Höhenmetern (auf 350 m Distanz) dürfen die Towerrunner von der obersten Plattform das herrliche Panorama genießen, falls sie dafür noch einen Sinn haben.

 

Insgesamt 78 Finisher (64 m / 14 w) bewältigten erfolgreich die Herausforderung, etlichen gelang es, durch ein gutes Ergebnis bei diesem Rennen mit Faktor 1,5 noch einige Plätze in der Cupwertung gutzumachen. Unter ihnen Görge Heimann, der als Zweitschnellster (2:29 min) mit nur 3 Läufen auf Rang 5 der Cupwertung vorrückte, ebenso die deutsche Meisterin Verena Schmitz, die sich durch Rang 3 der Tageswertung (3:35 min) auf Rang 3 der Cupwertung verbesserte.

 

Mit Pokal geehrt wurden zunächst die sechs schnellsten Männer und Frauen der Tageswertung. Bei den Männern waren dies der Sieger Michael Sturm (2:27), der zweitplatzierte Görge Heimann (2:29) und auf Rang 3 der Niederländer Jeroen Vochteloo (2:34), der von 2015 bis 2018 alle vier bisherigen Auflagen des Hemeraner Treppenlaufs gewonnen hatte. Die weiteren Plätze belegten Andreas Fruhmann (2:35), Jens Brundieck (2:37) und Gerko Floor (2:39). In der Damenwertung gingen die begehrten Pokale an die bereits erwähnten Top 3-Läuferinnen Olga Tarantinova (3:05), Anna Lena Böckel (3:27) und Verena Schmitz (3:35), weiterhin an Jonine Hofstra (3:45), Manuela Rodrigues Borges (4:11) und Carolin Eichler (4:50).

 

Nach Einarbeitung der aktuellen Ergebnisse in die Gesamtwertung gingen Görge Heimann und Franz Maier zur mit Spannung erwarteten Ehrung der Top 10 des Deutschen Towerrunning Cups 2019 über. Erfreulich, dass bei den Männern fast die gesamte Elite der deutschen Treppenlaufszene anwesend war, erfreulich aber auch, dass der überwiegende Teil der deutschen Topläuferrinnen und -läufer sich inzwischen der „TRG-Familie“ angeschlossen hat und somit die Zukunft des deutschen Treppenlaufsports aktiv mitgestalten kann.

Der Deutsche Towerrunning Cup 2019 ist damit Geschichte. Eine Wettkampfpause ist dennoch nicht angesagt: Mit dem 6. ADAC Charity Treppenlauf in München wird schon am 24.10.2019 die neue Saison eröffnet!

 

Top 10 des Deutschen Towerrunning Cups 2019

 

Frauen:

  1. Anna Lena Böckel        341,5 Punkte
  2. Birgit Lennartz             202,0 Punkte
  3. Verena Schmitz           193,5 Punkte
  4. Martina Nagel             170,0 Punkte
  5. Monica Carl                 160,0 Punkte
  6. Claudia Karl                120,0 Punkte
  7. Claudia Becker              95,0 Punkte
  8. Elke Keller                     90,0 Punkte
  9. Cordula Galster            81,0 Punkte
  10. Verena Becker             81,0 Punkte

Männer:

  1. Christian Riedl            382,0 Punkte
  2. Michael Sturm            370,0 Punkte
  3. Andreas Fruhmann    340,0 Punkte
  4. Lars Migge                  321,0 Punkte
  5. Görge Heimann          290,0 Punkte
  6. Siegfried Flor              259,0 Punkte
  7. Matthias Gall              229,0 Punkte
  8. Sylvio Atmanspacher 219,0 Punkte
  9. Jens Brundieck           219,0 Punkte
  10. Pierre Marchal            189,0 Punkte

7. Reichenbacher Hochhaus Treppenlauf am 21.09.2019

 

Emily Köhler und Adrian Bednarski gewinnen den Treppensprint im Vogtland

 

Adrian Bednarski aus Wroclaw (Polen), der nach eigenen Angaben „nur“ Hobbyläufer mit Vorliebe für Sprintwettkämpfe ist, gewann die 7. Auflage des Reichenbacher Hochhaus Treppenlaufs am 21.09.2019. Für den Lauf auf die 10. Etage im „Haus Caroline“ benötigte der 29-jährige Athlet gerade einmal 36,26 Sekunden. Adrian ist Insidern kein Unbekannter, hat er doch bereits dreimal den Senftenberger See Turmlauf gewonnen! Rang 2 und damit die volle Punktzahl für den deutschen Towerrunning Cup sicherte sich Kay Piertza als schnellster deutscher Teilnehmer. Drittschnellster der Tageswertung wurde Tim Maywald-Schönborn in 37,46 sec.

 

Bei den Damen siegte wie schon in den Vorjahren die 16-jährige Emily Köhler (PSV Netzschkau). Als einzige weibliche Teilnehmerin schaffte sie die Strecke unter 50 Sekunden. Zweite wurde Kristin Schröter (Jesus-Gemeinde Reichenbach) in 50,09 sec. Eine außergewöhnliche Leistung zeigte das Reichenbacher Mädchen Selma-Johanna Berg. Sie wurde Dritte in 51,41 sec – und das im Alter von 10 Jahren!

 

Mit 106 Voranmeldungen, davon gut die Hälfte Kinder und Jugendliche, hatte der Lauf eine Resonanz wie nie zuvor. Per Aushang waren in den Tagen zuvor die zumeist älteren Hausbewohner auf die Veranstaltung hingewiesen und zum Zuschauen eingeladen worden. Und tatsächlich waren viele von ihnen gekommen, um den Läufern voll Bewunderung Beifall zu spenden. Gerade dieses Miteinander der Generationen macht das Besondere und Sympathische an diesem Lauf aus, der sich als fester Bestandteil des Deutschen Towerrunning Cups etabliert hat!

 

Top 3 Männer

 

1. Adrian Bednarski Wroclaw 36,26 sec

2. Kay Piertza Mylau 37,03 sec

3. Tim Maywald-Schönborn LAC Erdgas Chemnitz e.V. 37,46 sec

 

Top 3 Frauen

 

1. Emily Köhler PSV Netzschkau 48,06 sec

2. Kristin Schröter Jesus-Gemeinde Reichenbach 50,09 sec

3. Selma-Johanna Berg Reichenbach 51,41 sec



2. thyssenkrupp Towerrun am 15.09.2019 in Rottweil

 

Verena Schmitz und Christian Riedl heißen die Deutschen Meister 2019

 

Gewohntes Bild bei den Männern, Überraschungserfolg bei den Frauen: Zum 7. Mal in Folge konnte TRG-Läufer Christian Riedl den Titel des Deutschen Meisters für sich erringen, womit der Gesamtweltcupsieger 2018 seinen Ruf als „Mister Treppenlauf Deutschland“ ein weiteres Mal eindrucksvoll bestätigte. Mit seiner Zeit von 7:06 min kam der Erlangener nicht ganz an seine Bestzeit von 6:56 min heran, hatte jedoch deutlichen Vorsprung auf Vizemeister und M50-Sieger Görge Heimann (7:36 min) und Michael Sturm (Saalfelder LV), der in 7:53 min erstmals einen Podestplatz bei Deutschen Meisterschaften erobern konnte.

 

In der Damenwertung ging der Sieg völlig überraschend an die im Vorjahr achtplatzierte W35-Läuferin Verena Schmitz aus Konstanz. Durch gezieltes Treppentraining gelang der „Amateursportlerin“, wie sie in den Medien bezeichnet wird, die Verbesserung ihrer letztjährigen Laufzeit um beinahe zwei Minuten! Damit gewann sie hauchdünn, nämlich mit einer Sekunde Vorsprung, vor der Rottweiler Premieren-Siegerin Martina Nagel (Tria Schramberg) - und das mit dem neuen Streckenrekord von 9:42 min! Als Drittschnellste unterbot auch die W50-Läuferin Elke Keller (LG Filstal) noch die 10-Minuten-Marke (9:56 min).

 

Tagesschnellster und damit Sieger der offenen Wertung wurde mit herausragender Leistung der Italiener Fabio Ruga, der als einziger weniger als 7 Minuten benötigte: Mit seiner Zeit von 6:57 min schrammte er denkbar knapp an Christian Riedls Streckenrekord von 6:56 min vorbei!

 

Wer hätte gedacht, dass der 246 Meter hohe Thyssenkrupp Testturm, in dem "an normalen Tagen" Aufzüge getestet werden, einmal für seine 1.390 Treppenstufen Berühmtheit erlangen würde? Ganz klar: die maßgeblichen Leute von Towerrunning Germany! Eroberung der mit 232 m höchsten Aussichtsplattform Deutschlands, Ausrichtung des "Höchsten Treppenhaus-Laufs Westeuropas" - welch faszinierende Gedankenspiele, die man seit Baubeginn des Turmes verfolgte und im vergangenen Jahr erstmals realisierte! Nach der renovationsbedingten Absage des Skyrun Messeturm Frankfurt, wo alle sieben bisherigen Deutschen Meisterschaften stattgefunden hatten, wurde der Rottweiler Testturm zur geradezu idealen Location für die Ausrichtung der diesjährigen DM.

 

Herrliches Spätsommerwetter, professionelle Organisation und Moderation sowie eine stimmungsvoSiegerehrung sorgten für das passende Ambiente bei dieser Veranstaltung der Superlative: 1.000 Teilnehmer (300 mehr als im vergangenen Jahr) nahmen in verschiedenen Wettbewerben die 1.390 Stufen in Angriff. Neben dem Einzellauf gab es Team- und Staffelwettbewerbe, zudem waren zahlreiche Feuerwehrleute und Polizisten am Start, die in je eigenen Kategorien gewertet und geehrt wurden.

 

"Take the stairs", lautete die ihnen allen gemeinsame Devise, angefangen von den Jüngsten bis hin zu den erfreulich fitten M80-Athleten Manfred Klittich und Georg Miosga-Molière!

 

Altersklassensieger weiblich

 

WJ U20                Alexandra Steidle                                                                          11:47 min

W                           Franziska Gerster            Lauftreff VfB Bösingen                    10:56 min

W30                      Verena Schmitz                                                                               9:42 min         

W40                      Cordula Galster                                                                             10:10 min

W50                      Martina Nagel                   Tria Schramberg                                 9:43 min

W60                      Gerlinde Kienzler               Lt Altburg                                          15:32 min

 

Altersklassensieger männlich

 

MJ U20               Tassilo Lucca Tobias         Polizei BW                                       10:41 min

M                          Michael Sturm                   Saalfelder LV                                       7:53 min

M30                      Christian Riedl                   Towerrunning Germany                     7:06 min

M40                      Andreas Fruhmann            Towerrunning Germany                    8:13 min

M50                      Görge Heimann                 Towerrunning Germany                     7:36 min

M60                      Manfred Kaiser                  Towerrunning Germany                   11:05 min

M70                      Rainer Schneegaß             Leipzig                                                13:45 min

M80                      Manfred Klittich                  TV Bommersheim                           18:46 min


7. KölnTurm Treppenlauf am 4.8.2019

 

Claudia Karl und Görge Heimann: Zwei Kölner gewinnen in Köln

 

Zum 15. Lauf des Deutschen Towerrunning Cups 2019 waren am 4. August zahlreiche Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Republik nach Köln gekommen, um bei der 7. Auflage des KölnTurm Treppenlaufs dabei zu sein. Zusätzliche Attraktivität war durch den erhöhten Faktor 1,5 gegeben, den in diesem Jahr ansonsten nur noch die DM in Rottweil sowie das Serienfinale in Hemer haben. 1200 Teilnehmer (ca. drei Viertel davon Feuerwehrleute) sorgten zur Freude der veranstaltenden Kölner Agentur pulsschlag und des Feuerwehr-Sportvereins Köln e.V. für den dritten Teilnehmerrekord in Folge.

 

Noch größer war wohl die Freude von Lokalmatador Görge Heimann, der im Einzel-Lauf die 39 Etagen von Kölns höchstem Bürogebäude nicht nur in persönlicher Bestzeit von 3:28 min erklomm, sondern damit auch Tagesschnellster und verdienter Sieger wurde. Hauchdünn geschlagen geben musste sich Deutschlands (eigentliche) Nummer 1 Christian Riedl, der den eigenen Streckenrekord von 3:23 min um 5 Sekunden verfehlte und mit 3:28 min nur wenige Zehntel (oder gar Hundertstel? – die Ergebnisliste lässt das offen) „langsamer“ als Görge war. Der TRG-Präsident (Görge) vor dem Vizepräsidenten (Christian) – klingt normal, war aber durchaus eine kleine Sensation! Für die wenigen noch ausstehenden Rennen ist durch dieses Ergebnis zusätzliche Spannung gegeben, bei Christian sicherlich zusätzliche Motivation! Der Franzose Mickaël Pourcelot (3:33 min) sorgte als Gesamtdritter für Internationalität auf dem Siegerpodest.

 

Auch bei den Frauen blieb der Sieg in Köln, und ebenso wie Görge gehört die Siegerin der Altersklasse 50 an: Claudia Karl vom ASV Köln, in Sachen Treppenlauf bislang noch nicht in Erscheinung getreten, siegte souverän in sehr guten 4:41 min vor Anna Lena Böckel (Towerrunning Germany / 5:09 min) und der als Ultraläuferin bekannt gewordenen Birgit Lennartz (LLG St. Augustin / 5:33 min), die sich inzwischen verstärkt dem Towerrunning widmet.

 

Die stattliche Anzahl von 16 TRG-Läuferinnen und Läufern ließ unseren Verein quantitativ wie qualitativ in hellstem Licht erstrahlen: So befanden sich unter den zwölf schnellsten Männern sage und schreibe acht TRG-Läufer! Vom sportlichen Aspekt abgesehen ist es erfreulich zu beobachten, wie die „TRG-Familie“ allmählich zusammenwächst, wie zunehmend auch Partner und Kinder bei den Events anwesend sind und wie beispielsweise mit aller Selbstverständlichkeit auch „fremde“ Kinder betreut werden, solange der Papa auf der Treppe schnauft.

 

„Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!“, ließ Veranstalter Holger Wesseln von der Agentur pulsschlag im Anschluss verlauten. Damit wollte er uns hoffentlich mitteilen, dass es auch 2020 einen KölnTurm Treppenlauf geben wird, und zwar in seiner 8. Auflage!

 

Top 3 Männer

  1. Görge Heimann Towerrunning Germany 3:28 min
  2. Christian Riedl Towerrunning Germany 3:28 min
  3. Mickaël Pourcelot Towerrunning France 3:33 min

 

Top 3 Frauen

  1. Claudia Karl ASV Köln 4:41 min
  2. Anna Lena Böckel Towerrunning Germany 5:09 min
  3. Birgit Lennartz W50 LLG St. Augustin 5:33 min


„Diak-Treppenlauf“ am 15.07.2019 in Schwäbisch Hall

 

Dreifachsieger Jürgen Schmidt auf Platz 2 - Towerrunning Germany dominant

 

Der 4. Benefiz-Treppenlauf im Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall hatte größeren Zuspruch als jemals zuvor. So konnte Organisator Markus Assenheimer erfreut feststellen, dass im Einzelwettbewerb erstmals die 200er Marke übertroffen wurde (203 Finisher - 141 m / 62 w) und dass mit 23 Staffeln auch der neu eingeführte Staffelwettbewerb bei Läuferinnen und Läufern bestens ankam. Dreifachsieger Jürgen Schmidt (2:29,69 min) musste sich erstmals mit Platz 2 begnügen, knapp geschlagen von TRG-Läufer Lars Migge (2:29,17 min), bei den Damen gelang es Lokalmatadorin Sarah Klenk (2:53,33 min), als einzige die „Schallmauer“ von 3 Minuten zu unterbieten und die deutsche Spitzenläuferin Anna Lena Böckel (3:06,02 min) auf Rang zwei zu verweisen.

 

Hier der Bericht des Veranstalters:

 

Erstmals war der Start am Robert-Dürr-Haus statt am Parkhaus. Über einen neu errichteten Steg ging es dann an der Terrasse der Cafeteria des Klinikneubaus vorbei ins Hochhaus, so dass insgesamt wieder 17 Stockwerke (394 Stufen) bewältigt werden mussten. Da nur geringe Flachstrecken vorhanden sind, ist der Wettbewerb seit drei Jahren Teil des Deutschen Towerrunning Cups und lockte auch diesmal Profis an, die hier wertvolle Punkte für die Cupwertung sammeln konnten.

 

Weiterhin am Start waren zahlreiche Firmenläufer, die es sich nicht nehmen ließen, teilweise Einzelstart und Staffel im Anschluss zu laufen, sowie 20 Feuerwehrleute in voller Montur und Polizeibeamte in Schutzausrüstung. Lustig angehen ließen es gleich drei Staffeln des Diak-Therapiezentrums, die in Verkleidung auf die Laufstrecke gingen. Ein Läufer mit stolzen 73 Jahren bewältigte die Strecke mit dem Enkelkind auf dem Rücken, ein anderer absolvierte die Laufstrecke ein zweites Mal komplett rückwärts laufend. Nach dem Zieleinlauf auf der Dachterrasse im 10. Stock des Hochhauses gab es für alle Teilnehmer Catering und Getränke im Innenhof vor der neuen Klinik, bevor Geschäftsführer Michael Kilb und Chefarzt Dr. Lothar Jahn die Siegerehrung vornahmen.

 

Der erstmals geschlagene Dreifachsieger Jürgen Schmidt, Artist und Trainer im Circus Compostelli, verzichtete auf erklärende Worte zum zweiten Platz, den er hinter Towerrunner Lars Migge belegte. Lediglich der „Wimpernschlag" einer halben Sekunde trennte die beiden Profis. Am Vortag war Jürgen Schmidt noch in Radolfzell bei einem Wettkampf am Start gewesen, wo Schwimmen, Rennradfahren, Inlineskaten, Mountainbike und Laufen über vier Stunden zu bewältigen waren. „Bester Läufer auf regionaler Ebene“, so darf er sich immerhin auch 2019 nennen. Drittschnellster Mann wurde, nicht einmal eine Sekunde hinter dem Sieger, Holger Rudolf vom Team Actic Fitness in 2:30,00 min.

 

Vorjahressiegerin Sarah Klenk vom Herzkatheterlabor war bereits mit Startnummer 1 ins Rennen gegangen und konnte in 2:53,33 min einen ungefährdeten Sieg in der Frauenwertung erlaufen. Anna Lena Böckel (Towerrunning Germany) sicherte sich Rang 2 in 3:06,02 min vor Tina Büchele (Pavillon Therapiezentrum Vellberg) in 3:11,34 min.

 

Der Erlös des Sportevents geht diesmal an die Kardiologie im Klinikum.

 

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Top 3 Frauen

 

  1. Sarah Klenk Diak-Runners Schwäbisch Hall              2:53,33 min.
  2. Anna Lena Böckel Towerrunning Germany                3:06,02 min.
  3. Tina Büchele Pavillon Therapiezentrum Vellberg       3:11,34 min.

Top 3 Männer

  1. Lars Migge, Towerrunning Germany                           2:29,17 min.
  2. Jürgen Schmidt Circus Compostelli                             2:29,69 min.
  3. Holger Rudolf Team Actic Fitness                               2:30,00 min.

Jugend weiblich (unter 14 Jahre)

  1. Lene Mittnacht     3:14,00 min
  2. Julia Dikic            3:16,93 min
  3. Aline Faller          3:25,62 min

Jugend männlich (unter 14 Jahre)

  1. Luca Neumeister   2:48,92 min
  2. Jonas Engel          3:08,86 min
  3. Erik Barouch         3:22,14 min

Staffelwettbewerb

  1. Towerrunning Germany                2:11,65 min
  2. "Die Schollis" (Familie Scholl)      2:23,35 min
  3. "Die Flitzer" (Diak-Runners)         2:28,90 min

Deutsche Post Tower Run am 30.06.2019

 

Andreas Fruhmann und Anna Lena Böckel siegen in Bonn!

 

Am heißesten Juni-Wochenende stand neben dem Teltschikturmlauf ein zweites Treppenlauf-Event zum Deutschen Towerrunning Cup auf dem Wettkampfkalender, und zwar der Deutsche Post Tower Run. Beim 162,5 Meter hohen Post Tower handelt es sich um das höchste deutsche Hochhaus außerhalb von Frankfurt am Main und das elfthöchste in Deutschland überhaupt!

 

Hier der Bericht von David Leitheiser, TRG-Mitglied und aktiver Teilnehmer:

 

Der Deutsche Post Towerrun wird alle zwei Jahre in Bonn ausgetragen. Insgesamt kamen 200 Läufer ins Ziel. Bei sommerlichen 35° C hatten es die Teilnehmer nicht leicht, doch dank der hervorragenden Organisation von Sandra Trost und Hendrik Schürmann lief alles rund in einem der schönsten Tower Deutschlands. Die Läufer taten ein Übriges, die 41 Etagen und 824 Stufen zu überwinden.

 

Der erste Starter, Andreas Fruhmann, legte sofort eine Marke, die kein anderer mehr erreichen konnte. Seine Zeit: 4:43 min. Damit stand der Sieger bereits fest! Marlo Post und Sylvio Atmanspacher lieferten sich einen Kampf um den zweiten Platz, den der Niederländer um 1 Sekunde für sich entschied! 4:50 min zu 4:51 min. Bei den Damen siegte Anna Lena Böckel (Towerrunning Germany) klar vor der Leichtathletin Birgit Lennartz (Towerrunning Germany) und Kathrin Dotzauer (Deutsche Post). Dabei gelang ihr eine Punktlandung auf 6:00 min.

 

Insgesamt war es eine schöne Veranstaltung und wir können hoffen, dass dieser Lauf der deutschen Towerrunning-Serie erhalten bleibt!

 

Top 3 Herren

  1. Andreas Fruhmann Towerrunning Germany 4:43 min
  2. Marlo Post 4:50 min
  3. Sylvio Atmanspacher Towerrunning Gewrmany 4:51 min

Top 3 Damen

  1. Anna Lena Böckel Towerrunning Germany 6:00 min
  2. Birgit Lennartz Towerrunning Germany 6:28 min
  3. Kathrin Dotzauer Deutsche Post 6:29 min

12. Teltschikturm Treppenlauf am 30.06.2019

 

Helen Hemmling souverän, Lars Migge mit Turmrekord!

 

Am bis dahin heißesten Tag des Jahres fand am 30.06.2019 in Wilhelmsfeld der 12. Teltschikturm Treppenlauf statt. 31 Teilnehmer (25 m / 6 w) ließen sich von der Gluthitze nicht abschrecken und sprinteten auf der Jagd nach persönlicher Bestzeit die Wendeltreppe mit ihren 12 Etagen à 16 Stufen (= 192 Stufen) hinauf. TRG-Läufer Lars Migge bestätigte einmal mehr seine derzeit herausragende Stellung auf den kurzen Distanzen und wurde nicht nur Gesamtsieger, sondern unterbot seinen eigenen, im Vorjahr aufgestellten Turmrekord um zwei Zehntelsekunden auf 31,20 sec. Dies entspricht 6,15 Stufen bzw. 1,15 Höhenmeter pro Sekunde! Kaum geringer ist die Leistung des 56-jährigen Siegfried Flor einzustufen, der als Zweiter in 32,53 sec nur gut eine Sekunde Rückstand hatte. Auf Rang drei der frisch gebackene Abiturient Shayan Parizadi (Gymnasium Neckarbischofsheim) in 34,04 sec.

 

Unter den Damen war erwartungsgemäß Helen Hemmling (Towerrunning Germany) die mit Abstand schnellste. In 46,94 sec gewann sie vor Lillie Meier (1:03,07 min) und Rachel Raw (1:08,68 min).

 

Bemerkenswert, dass die männlichen Schüler- und Jugendklassen ab 12 Jahren allesamt von Schülern des 35 km entfernten Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums Neckarbischofsheim gewonnen wurden, deren Begeisterung für den Treppenlaufsport in einer Towerrunning-AG geweckt worden war. Zu deren weiterer Motivation seien die AK-Sieger erwähnt (alle Gymnasium Neckarbischofsheim): M12 Luca Fischer (38,15 sec) / M14 Gerrit Knapp (38,98 sec) / M16 Janis Groß (35,07 sec) / M20 Shayan Parizadi (34,048 sec).

 

Zahlreiche Läufer nutzten die Möglichkeit eines zweiten oder gar dritten Starts, um die bis auf die Tausendstelsekunde (!) gemessene Zeit weiter zu verbessern. So kam man bei der 12. Auflage der in bewährter Weise von der Feuerwehr Wilhelmsfeld organisierten Veranstaltung auf insgesamt 44 Starts, was in Anbetracht der eher zu einem Schwimmbadbesuch einladenden Temperaturen als Erfolg gewertet werden kann.

 

Top 3 Frauen

  1. Helen Hemmling Towerrunning Germany 46,945 sec
  2. Lillie Meier 1:03,077 min
  3. Rachel Raw 1:08,689 min

Top 3 Männer

  1. Lars Migge Towerrunning Germany 31,206 sec
  2. Siegfried Flor Towerrunning Germany 32,539 sec
  3. Shayan Parizadi Gymnasium Neckarbischofsheim 34,048 sec

3. HARDY'S Hotelturmlauf am 23.06.2019 in Augsburg

 

Die deutschen Meister kamen, rannten und siegten

 

Station zum Deutschen Towerrunning Cup 2019 war am 23. Juni 2019 der 115 Meter hohe Hotelturm in Augsburg, der aufgrund seines Aussehens gern auch als „Maiskolben“ bezeichnet wird. Die 3. Auflage dieses Treppenlaufs in der drittgrößten Stadt Bayerns lockte neben den ausdrücklich willkommen geheißenen laufbegeisterten „Jedermännern“ einige der besten deutschen Towerrunner an, so auch die amtierenden deutschen Meister Monica Carl und Christian Riedl. Erwartungsgemäß ließen die beiden der Konkurrenz keine Chance und gewannen mit deutlichem Vorsprung die Gesamtwertung bei Damen und Herren.

 

3:17,20 min betrug die Siegerzeit von Monica Carl (Towerrunning Germany / LG Welfen), 54 Sekunden dahinter folgte mit Jacqueline Hall (4:11,75 min) die schnellste Augsburgerin als Gesamtzweite. Dritte wurde die für UniNator Hochschulsport startende Saskia Kastner (4:15,28 min).

 

Im Männerrennen bezwang Christian Riedl (Towerrunning Gewrmany) die 510 Stufen hinauf zur 34. Etage in hervorragenden 2:22,63 min – das bedeutet gerade einmal 4,19 sec pro Etage! Zweiter wurde mit Ralf Hascher ein weiterer TRG-Läufer (2:36,05 min), knapp dahinter folgte Leo Zanotti in 2:37,44 min auf Rang 3. Siegerin im Kinder- und Jugendlauf wurde die erst 9-jährige Katharina Wiater (4:19,41 min), bei den Jungs gewann Tizian Thalmayer (Jahrgang 2004) in 3:28,58 min.

 

Mit insgesamt 195 Teilnehmern (darunter 112 Startern im Erwachsenenlauf) erfreute sich das „Laufevent im Herzen Augsburgs“ eines bemerkenswert guten Zuspruchs – reichlich Grund also, bei der Afterparty mit viel Musik und ausgelassener Stimmung ordentlich zu feiern. Wir freuen uns bereits auf die vierte Auflage des Hotelturmlaufs am 17. Mai 2020.

 

Top 3 Damen

  1. Monica Carl Towerrunning Germany / LG Welfen 3:17,20 min
  2. Jacqueline Hall DJK Augsburg Hochzoll 4:11,75 min
  3. Saskia Kastner UniNator Hochschulsport 4:15,28 min

Top 3 Herren

  1. Christian Riedl Towerrunning Germany 2:22,63 min
  2. Ralf Hascher Towerrunning World Association 2:36,05 min
  3. Leo Zanotti 2:37,44 min

18. Oderturmlauf in Frankfurt (Oder) am 16.06.2019

 

Gabbert gleich zweimal auf dem Podest!

 

Bereits zum 18. Mal fand am Sonntag, 16.06.2019, der Lauf auf Brandenburgs höchstes Gebäude, den 89 m hohen Oderturm, statt. Und wer war wohl der Schnellste? Natürlich Johannes Gabbert, der sich mit seinen gerade einmal 30 Lebensjahren bereits zum 11. Mal in die Siegerliste einschrieb – diesmal sogar mit dem satten Vorsprung von 23 Sekunden. Und damit nicht genug: Mit Lena Gabbert schaffte es die sportliche Ehefrau des erfolgreichen Lokalmatadors ebenfalls aufs Podest, nämlich auf Rang drei der Damenwertung. Gesamtschnellste wurde diesmal Jana Kulikova aus Slubice (Polen).

 

Bei der östlichsten Station des Deutschen Towerrunning Cups 2019 galt es, nach etwa 150 langem Anlauf die 511 Stufen bis zur 24. Etage des Oderturms schnellstmöglich zu bewältigen. Ideale Lauftemperaturen herrschten, als Oberbürgermeister René Wilke mit Startschuss das Rennen eröffnete. Großzügig bemessene 2-Minuten-Intervalle gewährleisteten, dass es keine "unliebsamen Begegnungen" im Treppenhaus gab, ermöglichten es der Moderatorin Claudia Campus sogar, in Kurzinterviews die Läufer den Zuschauern vorzustellen. 61 erfolgreiche Teilnehmer (45 m / 16 w) finden sich in der Ergebnisliste, darunter - schon traditionell - zahlreiche Lauffreunde aus Polen.

 

Hinter dem Sieger Johannes Gabbert, der mit hervorragenden 2:36,00 min dem Streckenrekord recht nahe kam, kämpften zwei "einschlägig bekannte" TRG-Routiniers um die weiteren Plätze: Siegfried Flor (2:59,63 min) schaffte es letztlich mit Unterbietung der 3-Minutenmarke nicht nur zum Sieg in der AK M 50-59, sondern auch zu Gesamtrang 2. Knapp dahinter folgte der Radebeuler Jan Fiebig auf Rang 3 in 3:01,09 min.

 

Bei ihrem Sieg in 3:41,77 min schaffte es die Slubicerin mit ukrainischen Wurzeln Jana Kulikova, die Siegerin der beiden vergangenen Jahre Cathleen Meier (3:43,94 min) um zwei Sekunden zu distanzieren. Doch auch die Leistung der entthronten Titelverteidigerin ist aller Ehren wert, hatte sie sich doch nach Babypause gerade wieder in der Läuferszene zurückgemeldet. Drittschnellste Frau wurde, wie bereits erwähnt, Lena Gabbert in 3:53,51 min.

 

Alle Starterinnen und Starter erhielten eine Urkunde sowie eine Erinnerungsmedaille. Als Siegertrophäe wurde an Johannes Gabbert der Ehrenpokal der Bundespolizei, an Jana Kulikova der Ehrenpokal des Oberbürgermeisters überreicht, und Einkaufsgutscheine bekamen die Sieger und Platzierten der jeweiligen Altersklassen. Stefan Köber vom ausrichtenden Stadtsportbund Frankfurt (Oder) lobte im Anschluss die hervorragende Arbeit und den engagierten Einsatz der an der Organisation mitbeteiligten Bundespolizei, ohne die ein solches Event nicht in solcher Qualität hätte durchgeführt werden können.

 

Top 3 Männer

  1. Johannes Gabbert 2:36,00 min
  2. Siegfried Flor 2:59,63 min
  3. Jan Fiebig 3:01,09 min

 

Top 3 Frauen

  1. Jana Kulikova 3:41,77 min
  2. Cathleen Meier 3:43,94 min
  3. Lena Gabbert 3:53,51 min

Ruhrturm Treppenlauf am 15.06.2019

 

 

 

Lars Migge brilliert mit kluger Taktik und schnellen Beinen

 

 

 

Beim 4. Ruhrturm Treppenlauf am 15.06.2019 bewies TRG-Läufer Lars Migge einmal mehr, dass er bei den „Sprints“ unter den Treppenläufen nur schwer zu bezwingen ist. In der Vorrunde hatte er sich noch zurückgehalten und die 269 Stufen des Ruhrturms als Zweiter in 1:01 min bezwungen, im Finaldurchgang der schnellsten zehn Männer gelang ihm eine Steigerung um sechs Sekunden auf 55,18 sec und damit der Gesamtsieg. Glückwunsch, Lars, für diese tolle Leistung! Ähnliches taktisches Geschick bewiesen der Zweitplatzierte Jonas Eliah Hecker (famhecker / 58,06 sec) und Gesamtdritter Max Meisner (Essen / 59,57 sec), die nach Durchgang 1 noch auf den Rängen 4 bzw. 10 gelegen hatten.

 

 

 

In der Damenwertung setzte sich Carolina Wendel (SG Essen-Schönebeck / 1:25,16 min) mit 8 Sekunden Vorsprung vor Ulrike Feindt (Essen / 1:33,70 min) durch. Dritte wurde Alina Jungbauer (Human Essen / 1:47,18 min).

 

 

 

Die Herausforderung des Laufs über 15 Etagen hatten 102 Teilnehmer (83 m / 19 w) auf sich genommen, darunter einige Promis wie Profiboxer Patrick Korte, TV-Polizist „Toto“ Torsten Heim sowie der 52-jährige Extremsportler Thomas Hoffmarck, der seit einem schlimmen Unfall unter Tage im Rollstuhl sitzt. Statt zu verzweifeln, macht „Extrem-Tommy“ anderen Mut – durch sportliche Aktionen wie diese, aber auch durch reichliches Spendensammeln für Bedürftige.

 

 

 

Neben dem Einzelwettkampf standen auch Staffelwettbewerbe sowie der Run der Fire Fighter auf dem Programm. Das perfekte Laufwetter, der reibungslose Ablauf sowie die erfreulich hohe Beteiligung von insgesamt 228 aktiven Sportlerinnen und Sportlern sorgten allseits für gute Stimmung - auch bei Organisator und Wohnbau-Marketingleiter Frank Skrube, der sich, wie zu lesen ist, schon auf die Planung für 2020 freut.

 

 

 

Top 3 Männer

 

  1. Lars Migge Towerrunning Germany      55,18 sec
  2. Jonas Eliah Hecker famhecker -      58,06 sec
  3. Max Meisner Essen      59,57 sec

 

 

Top 3 Frauen

 

  1. Carolina Wendel SG-Essen Schönebeck 1:25,16 min
  2. Ulrike Feindt Essen 1:33,70 min
  3. Alina Jungbauer Human Essen 1:47,18 min

Ulmer Münsterturmlauf am 08.06.2019

 

Jakob Mayer und Monica Carl siegen erneut!

 

Austragungsort des 8. Laufs zum Deutschen Towerrunning Cup 2019 war am 08.06.2019 die baden-württembergische Stadt Ulm mit ihrem jahrhundertealten, im gotischen Baustil errichteten Münster. „Wir treiben’s auf die Spitze“, so lautete wieder einmal das Motto des 9. Ulmer Münsterturmlaufs. Die engen Wendeltreppen des mit 161 Metern „höchsten Turms der Christenheit“ stellten für die 142 Teilnehmer (106 m / 36 w) eine besonders reizvolle, wenngleich ungewohnte Herausforderung dar. 768 Treppenstufen führen hinauf zur obersten Aussichtsplattform in 143 m Höhe, doch da es dort oben allzu eng ist, endet der Lauf für die Towerrunner „schon“ nach 560 Stufen auf 102 m Höhe.

 

Tagesschnellster war der Österreicher Jakob Mayer (Sport Haschko Team / TS Jahn Lustenau), der seinen Vorjahressieg eindrucksvoll bestätigte. Mit Startnummer 1 gestartet, gewann er erneut und unterbot in 2:55 min als einziger die „Schallmauer“ von 3 Minuten. Am nächsten kamen ihm Leo Zanotti (3:02 min) und Ralf Hascher (Towerrunning Germany / 3:12 min) auf den Rängen 2 und 3.

 

Der Sieg bei den Frauen ging erfreulicherweise an eine TRG-Läuferin, und zwar an Monica Carl. Auch sie hatte bereits 2018 gewonnen. Mit ihrer Siegerzeit von 3:47 min hatte sie auf die zweitplatzierte Martina Nagel (Tria Schramberg / 4:09 min) den komfortablen Vorsprung von 22 Sekunden. Vervollständigt wurde das Siegertreppchen von Bettina Hussack (pixabay), die nach 4:19 min die grandiose Aussicht aus 102 Metern Höhe genießen durfte. Erfreulich, dass mehr als 30, nämlich 36 Frauen finishten und somit auch in der Damenwertung voll gepunktet werden konnte.

 

Organisator Markus Ebner stellte wieder einmal eine sehr gelungene Veranstaltung auf die Beine, deren Erlös – was uns alle erfreut! – zum Erhalt des Münsters gespendet wurde.

 

Top 3 Frauen

  1. Monica Carl Towerrunning Germany / LG Welfen 3:47 min
  2. Martina Nagel Tria Schramberg                4:09 min
  3. Bettina Hussak pixabay 4:19 min

Top 3 Männer

  1. Jakob Mayer Sport HASCHKO Team / TS Jahn Lustenau 2:55 min
  2. Leo Zanotti 3:02 min
  3. Ralf Hascher Towerrunning Germany 3:12 min

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Christian Chladni zur Verfügung gestellt.


13. Bad Wildbader Stäffeleslauf

 

Klara Ohngemach und Christian Riedl mit Abstand die Schnellsten

 

Parallelität der Ereignisse: Bei zwei völlig verschiedenen Events im späten Frühjahr kämpft eine große Zahl ambitionierter Sportler um den Sieg, doch am Ende gewinnt immer derselbe: Im Tennis geht der Sieg bei den French Open regelmäßig an den „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal (2019 zum 12. Mal), annähernd zur selben Zeit bezwingt Deutschlands Treppenläufer Nummer 1 und Gesamtweltcupsieger 2018 Christian Riedl (Towerrunning Germany) Deutschlands längste Treppe als Schnellster. Gerade einmal 8:07 min benötigte der 39-jährige Erlangener diesmal für die 1987 Stufen des Bad Wildbader Stäffeleslaufs, was ihm bei der 13. Auflage der Veranstaltung nun schon den zehnten Sieg bescherte. Des Wanderpokals Wanderung endete damit erneut in derselben, in Christians wohlvertrauter Vitrine!

 

Deutlich schneller als im vergangenen Jahr die Konkurrenz: Mit 37 Sekunden Rückstand auf Christian erreichte der gleichaltrige Oberndorfer Andreas Crivellin Rang zwei (8:44 min), nur zwei Sekunden dahinter der Kämpfelbacher Thomas Hunter als Drittplatzierter in 8:46 min. Beachtlich die Leistungssteigerung des erst 15-jährigen Sebastian Lindecke vom ausrichtenden TSV Wildbad, der in hervorragenden 9:05 min einlief und Gesamtvierter wurde.

 

Bei den Damen könnte eine ähnliche Siegesserie wie die von Christian gerade begonnen haben: Die erst 15-jährige Klara Ohngemach (SZ Calmbach) siegte wie schon im Vorjahr, doch diesmal mit dem rekordverdächtigen Vorsprung von 1:26 Minuten. Nach ihrer Steigerung auf 10:21 min könnte im kommenden Jahr die Schallmauer von 10 Minuten zum Hauptgegner werden. Rang zwei ging in 11:47 min an Iris Weiss (Fine Fitness / CrossFit), Dritte wurde die W50-Läuferin Sylke Schmitz (Physio Med) in 11:57 min.

 

Für Organisatorin Beate Braun wurde die 13. Auflage „ihres“ Laufs zur Glückszahl, durfte sie sich doch über die Rekordteilnehmerzahl von 167 Stäffelesläufer freuen (120 m / 47 w). Bestens angenommen wurde auch der erstmals angebotene Feuerwehr-Stäffeleslauf: Ca. 60 Feuerwehrleute ließen sich von der bis zu 52-prozentigen Steigung nicht abschrecken und bezwangen erfolgreich die 300 Höhenmeter hinauf zum Sommerberg. Bad Wildbad als siebte Station zum Deutschen Towerrunning Cup 2019 wurde wieder einmal zu einem rundum gelungenen Event.

 

Top 3 Frauen

  1. Klara Ohngemach SZ Calmbach 10:21 min
  2. Iris Weiss Fine Fitness / CrossFit 11:47 min
  3. Sylke Schmitz Physio Med 11:57 min

 

Top 3 Männer

  1. Christian Riedl Towerrunning Germany 8:07 min
  2. Andreas Crivellin Oberndorf 8:44 min
  3. Thomas Hunter Kämpfelbach 8:46 min

Gelungene Premiere des Schaumberg-Turmlaufs

 

Florian Lauck gewinnt gleich seinen ersten Treppenlauf

 

Mit 166 Startern, die sich auf fünf Läufe verteilten, stieß die Premiere des Schaumberg-Turmlaufs am 19.05.2019 auf große Resonanz. Der Aussichtsturm mit Sendeanlage auf dem 568 m hohen Schaumberg bei Theley im Saarland war in den Jahren 2010 - 2013 renoviert und mit einem angebauten Treppenhaus versehen worden. 202 Stufen führen seitdem hinauf zur Aussichtsplattform, und diese mussten in zwei Feuerwehrläufen (Trupplauf im Zweiertandem und Staffellauf mit je 6 Läufern) sowie in drei „Jedermannsläufen“ (Kinder-, Jugend- und Einzellauf) möglichst schnell erklommen werden. Die Teilnehmer des in den Deutschen Towerrunning Cup eingehenden Einzellaufes hatten vor den Treppen noch einen gut 200 Meter langen Trail rund um den Schaumberg zu bewältigen.

 

Feuerwehrleute in voller Montur (incl. Atemschutzgerät) waren an diesem Tag bei weitem in Überzahl. Allein der „Trupplauf“ lockte 88 Feuerwehr- und THW-Angehörige an, 24 Starter entfielen auf den Feuerwehr-Staffellauf. Dem Einzellauf hätte man wohl mehr als 20 Teilnehmer (16 m / 4 w) gewünscht, doch auch dieser Lauf wird in den kommenden Jahren bestimmt den Zuspruch erhalten, den er verdient. In den Jugend- und Schülerklassen stellten sich insgesamt 34 Aktive der schweißtreibenden Herausforderung.

 

Schnellster Hauptläufer wurde in seinem ersten Treppenlauf Florian Lauck (LSG Saarbrücken Sulzbachtal) in 2:09 min. Der Sieg des 25-jährigen Theleyers mag für manchen unerwartet gewesen sein, angesichts der Bestleistungen des arrivierten Leichtathleten (800 m in 1:56,90 min / 1.500 m in 4:05,79 min) kann er jedoch nicht gerade als überraschend bezeichnet werden. Auf Rang zwei und drei machten zwei Routiniers von Towerrunning Germany unserem Verein alle Ehre: In sehr guten 2:20 min lief der 47-jährige Lars Migge als Gesamtzweiter ein, weitere 10 Sekunden dahinter erlief sich der Kölner Sylvio Atmanspacher – wie schon tags zuvor beim Kyffhäuser-Turmtreppenlauf – Rang drei.

 

Schnellste Läuferin wurde mit der mehrfachen deutschen Altersklassenmeisterin Anna-Lena Böckel erfreulicherweise ein weiteres TRG-Mitglied (3:02 min). Rang zwei ging an Michelle Karrenbauer (RSV Völklingen /3:43 min), Dritte wurde Aliénor Mörsdorf (RSV Völklingen / 4:02 min). Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl konnten jedoch bei den Frauen leider keine Punkte für den Deutschen Towerrunning Cup vergeben werden.

 

Organisiert wurde die wirklich gelungene Veranstaltung von den Feuerwehren der Gemeinde Tholey, denen neben dem Sport auch der „Charity-Gedanke“ ein Anliegen war: Gespendet wurden pro Starter zwei Euro an die Aktion „Herzenssache“, die bedürftige Kinder im Saarland, in Rheinland Pfalz und Baden-Württemberg unterstützt. Bei der Siegerehrung war neben Bürgermeister Hermann Josef Schmidt mit Tobias Hans sogar der amtierende Ministerpräsident des Saarlandes zugegen – Respekt, ihr Saarländer Lauffreunde!

 

Top 3 Männer

  1. Florian Lauck LSG Saarbrücken Sulzbachtal 02:09 min
  2. Lars Migge Towerrunning Germany 02:20 min
  3. Sylvio Atmanspacher Towerrunning Germany 02:30 min

 

Top 3 Frauen 

  1. Anna Lena Böckel Towerrunning Germany 03:02 min
  2. Michelle Karrenbauer RSV Völklingen 03:43 min
  3. Aliénor Mörsdorf RSV Völklingen 04:02 min

14. Kyffhäuser-Turmtreppenlauf am 18.05.2019

 

Michael Sturm erstürmt als Schnellster den Turm

 

Nach Thüringen führte die fünfte Station des Deutschen Towerrunning Cups 2019: Bereits zum 14. Mal wurde im Kyffhäusergebirge der Lauf auf das Kyffhäuser-Denkmal (auch Barbarossa-Denkmal) ausgetragen, doch zur Cup-Wertung zählte der Lauf in diesem Jahr zum ersten Mal. Vor dem Erklimmen der 306 Stufen des mit 81 Metern Höhe dritthöchsten deutschen Denkmals hatten die Läufer eine ca. 200 Meter lange Laufstrecke zurückzulegen – eine zusätzliche Herausforderung an die 58 Teilnehmer (45 m / 13 w), was die richtige Dosierung der Kräfte angeht. Die Treppen selbst waren gut und flüssig zu laufen, und eine Top-Aussicht entlohnte für die vorausgegangenen Mühen.

 

Kaiser Wilhelm I, zu dessen Ehren das Monument im späten 19. Jahrhundert errichtet wurde, hätte sich wohl die Augen gerieben, wenn er mitbekommen hätte, in welchem Tempo der Tagesschnellste seinen Turm im wahrsten Sinn des Wortes er-stürmte. Michael Sturm vom Saalfelder LV benötigte gerade einmal 1:18,8 Minuten, womit er seine Vorjahreszeit um ganze 15 Sekunden unterbot. Ihm folgten auf den Rängen zwei und drei die TRG-Läufer Siegfried Flor (1:26,4 min) und Sylvio Atmanspacher (1:27,3 min).

 

Im weiblichen Teilnehmerfeld war die Jugendliche Frieda Herold (Arterner LV) an diesem Tag mit Abstand die Schnellste. Sie gewann in 1:52,0 min vor der Siegerin der Damenwertung Mandy Schunke (Landratsamt Kyffhäuserkreis / 2:32,9 min) und einer weiteren Jugendlichen, Hedi Kotte (2:35,9 min). Kurdirektor Jens Lüdecke nahm gemeinsam mit der „Fliederkönigin Jenny I“ die Ehrung vor, wobei der Wettkampfgedanke bei dieser gut moderierten und musikalisch begleiteten Veranstaltung nicht über allem stand: Eingeladen waren ausdrücklich alle Läufer mit Freude an der Bewegung, es gab eine eigene Familienwertung, daneben wurde die mit 7 Jahren jüngste Läuferin sowie der mit 56 Jahren Gesamtälteste geehrt, und nach der Siegerehrung bekam jeder noch eine Stärkung mit auf den Weg.

 

Alles in allem ist dieser Lauf mit familiärem Flair schon etwas mehr als ein Geheimtipp – und 2020 sollte man sich zumindest ein verlängertes Wochenende in dieser reizvollen Gegend einplanen!

 

Männer Top 3

1. Michael Sturm  Saalfelder LV                           01:18,8 min

2. Siegfried Flor   Towerrunning Germany           01:26,4 min

3. Sylvio Atmanspacher Towerrunning Germany  01:27,3 min

 

Frauen Top 3 

1. Frieda Herold      Arterner LV                         01:52,0 min

2. Mandy Schunke  LRA                                     02:32,9 min

3. Hedi Kotte                                                       02:35,9 min

 

Weitere TRG-Läufer:

  1. Jan Fiebig (1:32,6 min) / 8. Oliver Wolf (1:47,1 min) / 15. Bernhard Link (2:22,9 min)

6. Zwickauer Hochhaus-Treppenlauf:

 

Andrea Falke und Lars Migge erfolgreich wie im Vorjahr – nur schneller!

 

Bei kühlem Wetter sowie leichten Regenschauern und dadurch wohl auch etwas weniger Finishern als 2018 fand am 28.04.2019 der 6. Zwickauer Treppensprint statt. 91 LäuferInnen (2018 waren es 109) kämpften in insgesamt 13 Altersklassen um die Podiumsplätze. Es galt, nach einem ca. 30 m langen Anlauf die auf 10 Stockwerke verteilten 166 Stufen des GGZ-Hochhauses möglichst schnell zu erklimmen (erste Etage 22, dann 9 x 16 Stufen).

 

Bei den Frauen gelang es Lokalmatadorin Andrea Falke vom SV Vorwärts Zwickau, ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen und dabei ihre Siegerzeit von 52,40 sec auf 50,20 sec zu verbessern. Es folgten die beiden erst 15 Jahre alten Nachwuchsläuferinnen Sophia Zorn und Marlen Ziegner, beide von LAC Erdgas Chemnitz, in 53,10 sec und 55,00 sec.

 

Bei den Männern war Towerrunning Germany mit zwei Läufern vertreten, und beide schafften es aufs Siegertreppchen: Den guten zweiten Platz in der Altersklasse M 50 belegte Siegfried Flor in 45,2 sec. TRG-Läufer Lars Migge schaffte eine sensationelle Steigerung von 41,50 auf 39,30 sec, womit er - ebenso wie Andrea Falke bei den Frauen - seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte.

 

Zum ersten Mal wurde mit 29 startenden Zweierteams auf derselben Strecke sehr erfolgreich der 1. Feuerwehr-Treppenlauf veranstaltet. Die 58 Starter sprinteten in voller Montur (ca. 25 kg) und angeschlossen Atemmasken die Treppen hoch, beide Läufer mussten fast gleichzeitig übers Ziel hechten, damit der Lauf gültig ist. Hier gewann der Viertplatzierte des Hauptlaufes 2018, Ingo Blut, mit seinem Partner Christian Grüner von der Berufsfeuerwehr Zwickau 1 in starken 1:02,00 min, gefolgt von Daniel Grüner / Alexander Brandt (FF Reinsdorf 3) sowie Christian Luderer / Andre Zimmermann (FF Zwickau Mitte 2) auf den Plätzen 2 und 3.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und vielen Dank an den SV Vorwärts Zwickau für die gut organisierte Veranstaltung.

 

Top 3 Frauen

  1. Andrea Falke SV Vorwärts Zwickau 50,20 sec
  2. Sophia Zorn LAC Erdgas Chemnitz 53,10 sec
  3. Marlen Ziegner LAC Erdgas Chemnitz 55,00 sec

 

Top 3 Männer

  1. Lars Migge Towerrunning Germany 39,30 sec
  2. Tim Maywald-Schönborn LAC Erdgas Chemnitz 41,50 sec
  3. Rick Müller Ebersbrunn 42,30 sec

19. Tower-Run in Berlins höchstem Wohnhaus:

 

Sylvia Jacobs und Ahmad Asadi eröffnen siegreich das Läuferjahr 2019

 

Zum 19. Mal fand in Berlin-Neukölln der Tower Run im Ideal Wohnhaus in der Gropiusstadt statt. Wie so oft im Januar war auch diesmal das Wetter nicht ideal: In strömendem Regen mussten die Läufer am Vormittag an den Start gehen. Die Parkwege waren dafür frei von Schnee und Eis und nicht übermäßig rutschig. Frauen und Männer wurden jeweils in Abständen von 15 Minuten in abnehmenden Altersklassen auf die 475 Meter lange Laufstrecke um das Hochhaus geschickt, gefolgt von 465 Stufen und 29 Stockwerken bis zum Ziel in der obersten Etage.

 

Aus Sicht von Towerrunning Germany wurde es zum ersten Mal bei den Männern M50 richtig spannend. Altmeister Siegfried Flor war vom Startschuss an schnell unterwegs – allerdings in die falsche Richtung! Vom Aufwärmen kam er zu spät zurück und verpasste den Start, so dass er sich aus der Gegenrichtung kommend der Fairness halber zunächst ganz hinten im Feld einreihte. Danach begann eine Aufholjagd, mit der er noch auf der Außenstrecke viele Plätze gut machen konnte. Im Treppenhaus überholte Siegfried dann tatsächlich auch alle verbleibenden Läufer, so dass am Ende ein unangefochtener Sieg in der M50 stand. Zu einer persönlichen Bestzeit reichte es so aber freilich nicht mehr.

 

Bei der M40 waren zum Start alle vollzählig, und Towerrunning Germany-Starter Andreas Fruhmann machte von Anfang an ein hohes Tempo. Mit einigem Abstand lief er als Erster in das Treppenhaus ein und konnte die Konkurrenz den gesamten Anstieg bis zum Schluss auf Distanz halten. Auch Sprintass Lars Migge war am Ende des Flachabschnitts vorne dabei und sicherte mit einigen Überholmanövern im Treppenhaus als Zweiter in der M40 den Doppelsieg der TRG in dieser Altersklasse.

 

Der Tagesschnellste wartete zu der Zeit aber noch unten auf den Start: mit Ahmad Asani war als internationaler Starter der wohl schnellste Treppenläufer Irans - mittlerweile längst in Deutschland wohnhaft - am Start. Ahmad konnte sich in der M30 klar durchsetzen und erreichte schließlich das Ziel in 3:46 Minuten - eine Sekunde schneller als Andreas im Rennen zuvor.

 

Schnellste Frau des Tages war mit Sylvia Jacobs eine alte Bekannte in der Welt des Treppenlaufs. Als Eliteläuferin startete sie zusammen mit den Damen der Hauptklasse und schaffte es, die teils deutlich jüngere Konkurrenz in 4:43 min klar auf Distanz zu halten.

 

Für die schwer bepackten Feuerwehrmänner und -frauen wurde die Flachstrecke auf einen normalen Anlauf ins Treppenhaus verkürzt. Hier konnte sich Marko Berenz in beeindruckenden 3:28 min mit deutlichem Abstand gegen das restliche Teilnehmerfeld durchsetzen.

 

Insgesamt boten die Veranstalter erneut einen sehr gut organisierten Lauf mit familiärer Atmosphäre und der tollen Möglichkeit für die Läufer, sich im 29. Stock über den Dächern Berlins im Warmen bei Getränken und Zielsnacks zu erholen.

 

Männer Top 3

  1. Ahmad Asadi                   M30      Iran / Frankfurt                             3:46 min
  2. Andreas Fruhmann         M40      Towerrunning Germany              3:47 min
  3. Lars Migge                       M40      Towerrunning Germany              4:01 min

 

Frauen Top 3

  1. Sylvia Jacobs                  W50      Treppenteam Berlin                      4:43 min
  2. Karena Liebenow            W40      LG Nord Berlin                               4:51 min
  3. Viktoria Grosse               W20      Berlin                                               4:58 min

www.towerrunning.com
www.towerrunning.com

Christian Riedl siegt im Shanghai Tower und gewinnt den Gesamtweltcup

 

 

 

Zahlreiche Erfolge im nationalen wie internationalen Bereich hat Ausnahmeläufer und TRG-Mitglied Christian Riedl bereits vorzuweisen, doch der Gesamtsieg in der vom Weltverband TWA ausgetragenen TOWERRUNNING TOUR 2018 ist für ihn zweifellos der bisherige Höhepunkt seiner Karriere. Der amtierende deutsche Meister hatte nach zahlreichen Erfolgen in der ganzen Welt schon vor dem Weltcupfinale in Shanghai als Towerrunning-Tour-Sieger festgestanden, dennoch gab „das Aushängeschild der TRG“ auch auf den 119 Etagen des 632 Meter hohen Shanghai Towers alles und landete einen grandiosen Triumph, bei dem er in 17:26 min nicht nur schneller als alle anderen Läufer war, sondern den 30 Sekunden vor ihm gestarteten Titelverteidiger und Weltmeister Piotr Lobodzinski im Treppenhaus sogar überholte. „Tour-Sieg, Sieg mit Streckenrekord beim höchsten (Indoor-)Treppenlauf weltweit unter Anwesenheit aller Top-Athleten - besser konnte es nicht kommen!“, schwärmte Christian noch Tage später.

 

 

 

Towerrunning Germany ist stolz auf “ihren“ Christian und gratuliert dem weltweit besten Treppenläufer 2018 zu seinem Riesenerfolg ganz herzlich!

 

 

 

Mit Görge Heimann und David Leitheiser waren zwei weitere TRG-Athleten am Start: Für Görge reichte es in diesem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld zu Rang 11 (19:14 min), ein Ergebnis, mit dem er nicht ganz zufrieden war, David lief auf dem 27. Platz ein.

 

 

 

Hier Davids Teilnehmerbericht, den wir euch nicht vorenthalten möchten:

 

 

 

Towerrunning Germany unterwegs

Christian Riedl, Görge Heimann und David Leitheiser gingen am Wochenende auf Tour nach Shanghai (China). Dort fand das Towerrunning Tour-Finale 2018 statt. Der Wettkampfort ist ein besonderer: Der Shanghai-Tower ist mit 632m Höhe und 127 Etagen der zweithöchste Turm der Welt. Gelaufen werden 119 Etagen und 3398 Stufen. Während Christian erst am Samstag anreiste, waren Görge und David bereits am Freitag vor Ort und erkundeten die Innenstadt von Shanghai.

 

 

 

Am Samstag um 12:00 h gab es eine Besichtigung des Treppenhauses. Seven Jiang, die Race-Direktorin, begrüßte die internationale Elite. Bis zur 10. Etage war es erlaubt zu trainieren und zu testen. Das war entgegen unserer Erwartungen ein bisschen wenig Training, zumal es sich schließlich um ein World-Cup-Finale handelte. Anschließend ging es zur Startnummernausgabe. Danach hieß es ausruhen für den großen Lauf oder Sightseeingtour. Während Christian sich zurückzog, besuchten Görge und David noch einige Sehenswürdigkeiten und die eine oder andere Garküche.

 

 

 

Am Sonntag um 9:30 h startete das World-Cup-Finale 2018 im Shanghai-Tower. Aber erst ging es zum Gesundheitscheck. Der Blutdruck musste unter 160/80 sein. Gar nicht so leicht direkt vor einem Rennen mit der Aufregung! Aber es hat geklappt!

 

 

 

Zum Rennen: Zuerst liefen die Frauen. Die Frage war: Wird es Valentina Belotti schaffen, Suzie Walsham

 

anzugreifen, und gibt es eine Chinesin, die vielleicht für eine Überraschung gut wäre? Ist die erfahrene Cindy Harris in der Lage, in den Kampf um Platz 1 einzugreifen? Um es vorweg zu nehmen: Suzie Walsham war nicht zu schlagen. Sie lief mit 20:35 min ganze 21 sec schneller als die Chinesin MUHUA Jian. Mit einigem Abstand belegte Valentina Belotti Rang 3.

 

 

 

Bei den Herren gab es eigentlich schon vorher einen Sieger, denn Christian Riedl war nicht mehr von Platz 1 im World Cup zu verdrängen. Trotz alledem war es ein international hervorragend besetztes Rennen. Und es sollte mit einer fast unglaublichen Bestzeit von 17:26 min enden.

 

 

 

Die Towerrunning-Athleten gingen von Startplatz 19 bis 1 in umgekehrter Reihenfolge an den Start. So musste David als 6. starten, Görge als 16. und zu guter Letzt Christian. Unter dem Jubel vieler Zuschauer ging es in den Turm, es war ein helles schönes Treppenhaus mit niedrigen Stufen. Die waren ein

 

Vorteil für alle „Läufer“, schlechter aber für „Geher“ wie z.B. David, die viel mit dem Geländer arbeiten. Das Geländerrohr war sehr dick, so dass man es kaum umfassen konnte. In der 21., 51., 83. und 117. Etage

 

gab es einen Treppenhauswechsel, in jeder fünften Etage einen Getränkestand mit Elektrolyten.

 

Für David lief es gut, allerdings musste er für die Spitzenläufer recht häufig Platz machen, was sich dann auch auf die Zeit auswirkte. Mit seinem 27. Platz und der Zeit von 25:53 min zeigte sich David am Ende dennoch mehr als zufrieden.

 

 

 

Görge startete verhalten, zu verhalten! Das merkte er aber erst so ab der 60. Etage, wo er noch deutlich unter seinen Möglichkeiten war. Obwohl er die letzten 30 Etagen wieder ins Laufen überging, reichte das nicht, um die verlorene Zeit wieder hereinzuholen. Görge landete schließlich mit einer Zeit von 19:14 min auf Rang 11.

 

 

 

Den Hammer aber holte Christian heraus. Mit der unglaublichen Zeit von 17:26 min distanzierte er die Konkurrenz und gewann überlegen das World-Cup-Finale 2018. Christian ist in seiner besten Form, und zurzeit gehen Siege nur über Ihn!

 

 

 

David Leitheiser


Finale der deutschen Towerrunning-Saison beim 5. LVM-Skyrun Münster

 

Christian Riedl und Monica Carl gewinnen den Deutschen Towerrunning Cup 2018

 

Im Oktober 2014 hatte die Premiere des LVM-Skyrun Münster stattgefunden, und am 14.10.2018 konnten Stefan Spiekermann und sein Organisationsteam mit dem "Fünfjährigen" bereits das erste kleine Jubiläum feiern. Wie in all den Jahren zuvor war der Lauf Abschluss der Treppenlaufsaison und Finale des Deutschen Towerrunning Cups 2018. Die Einstufung als "Towerrunning 120-Rennen" sowie der einzigartige Austragungsmodus nach dem K.-o.-System lockten neben den besten Deutschen auch zahlreiche Top-Athleten aus dem europäischen Ausland an. In einer eigenen Wertungsklasse starteten Feuerwehrleute, die mit 114 Startern zahlreich vertreten waren. Zum stimmungsvollen Ambiente trugen auch in diesem Jahr ein attraktives Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Fitness-Aktionen, Musik und Cheerleadern bei.

 

Für 92 Männer und 33 Frauen stellte sich die Herausforderung, gleich im ersten Qualifikationsrennen die 56 Höhenmeter, 360 Stufen oder auch 18 Stockwerke in maximalem Tempo zu überwinden - galt es doch, sich nicht nur für die folgenden K.-o-Runden zu qualifizieren, sondern mit einer guten Zeit einen der leichteren Gegner zu bekommen. Frau gegen Frau, Mann gegen Mann halbierte sich von Runde zu Runde die Zahl der verbliebenen Läufer, bis schließlich bei den Damen im sechsten, bei den Herren im siebten Durchgang die Sieger ermittelt waren. Das Siegertreppchen war sehr international, von den Deutschen schaffte es keiner ins Halbfinale und damit unter die Top 3. Für die Dauersiegerin der vergangenen Jahre, Lenka Svabikova (CZE) reichte es diesmal nur zu Rang 3, geschlagen von der Siegerin Zuzana Krchova (CZE) und der zweitplatzierten Kamila Chomanicova (SLO). Tagesschnellster und gefeierter LVM-Skyrun-Sieger 2018 wurde der Pole Mateusz Marunowski vor Martin Tomica (CZE) und Tomas Celko (CZE).

 

Die Deutschen Teilnehmer hatten den Fokus ganz auf Durchgang 1 gerichtet, denn - anders als in den Jahren zuvor - gingen die Ergebnisse des ersten Laufes in den Deutschen Towerrunning Cup ein. Schnellster Deutscher der Tageswertung wurde bei den Männern Christian Riedl (1:26,20 min) mit deutlichem Vorsprung vor Jens Brundieck (1:32,36 min) und Ralf Hascher (1:33,39 min). Monica Carl, die tags zuvor den run up Berlin 2018 gewonnen hatte, war auch in Münster schnellste deutsche Läuferin (1:51,64 min), gefolgt von Christine Seemann (1:59,10 min) und Anna Lena Böckel (2:00,23 min).

 

Die Ergebnisse wirkten sich wie folgt auf den Deutschen Towerrunning Cup aus: Erwartungsgemäß gewann der amtierende Deutsche Meister Christian Riedl mit der Höchstpunktzahl von 400 Punkten bereits zum 5. Mal die Cupwertung. Seine Ausnahmestellung beweist Christian übrigens auch im internationalen Bereich als derzeitige Nummer 1 der Weltrangliste! Hervorragender Zweiter wurde der Ulmer Ralf Hascher (350 Punkte), Dritter Lars Migge mit 321 Punkten. Bei den Damen durfte erstmals Monica Carl mit 385 Punkten den Pokal der Cupsiegerin entgegennehmen. Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft ist es für sie der zweite große Erfolg 2018. Eine herzliche Gratulation geht aber auch an die zweitplatzierte Anna Lena Böckel (344 Punkte) sowie an Sylvia Jacobs (302 Punkte).

 

Endstand Deutscher Towerrunning Cup 2018

 

Frauen

 

1. Monica Carl 385 Punkte

2. Anna Lena Böckel 344 Punkte

3. Sylvia Jacobs 302 Punkte

4. Christine Seemann 279 Punkte

5. Helen Hemmling 241 Punkte

6. Birgit Lennartz 222 Punkte

7. Claudia Becker 184 Punkte

8. Veronika Hettich 183 Punkte

9. Maike Stumpf 157,5 Punkte

10. Xinxin Maier 150 Punkte

 

Männer

 

1. Christian Riedl 400 Punkte

2. Ralf Hascher 350 Punkte

3. Lars Migge 321 Punkte

4. Siegfried Flor 304 Punkte

5. Jens Brundieck 273,5 Punkte

6. Görge Heimann 250 Punkte

7. Andreas Fruhmann 231 Punkte

8. Hagen Hemmling 199 Punkte

9. Pierre Marchal 181 Punkte

10. Andreas Schindler 150 Punkte


Rückblick - run up berlin 2018:

 

Siegfried Flor überrascht die Konkurrenz, doch die Sieger heißen Ralf Hascher und Monica Carl

 

Berlin stand am Samstag, 13.10.2018, im Zeichen der großen Demonstration "Unteilbar", an der über 250.000 Menschen teilnahmen. Und genau am Start der Demo, am Alexanderplatz, trafen sich 190 Towerrunner, um die 39 Etagen und 770 Stufen des Park INN Hotels zu erklimmen. Das Rennen war sehr gut organisiert, wie es sich für einen großen Lauf des Deutschen Towerrunning Cups gehört. Unter dem Jubel von einigen hundert Zuschauern gingen die Läufer um 11.00 Uhr auf die Strecke.

 

Der bei den Kids startende Hagen Hemmling legte direkt eine starke 4:26,0 min vor, ehe der Lokalmatador Siegfried Flor es so richtig krachen ließ. Mit einer Zeit von 3:56,4min unterbot er seine im Jahr zuvor aufgestellte Bestzeit um satte elf Sekunden und sollte bis zum letzten Läufer die Nase vorn haben. Der ebenfalls hoch eingeschätzte Rauno Tiits aus Estland konnte die Zeit nicht knacken, und so war es dem Nachmelder Ralf Hascher vorbehalten, das Klassement noch einmal durcheinander zu wirbeln. Als allerletzter Starter siegte der TRG-Läufer aus Ulm in einer Zeit von 3:39,2 min.

 

Bei den Frauen ging es an diesem Tag um die Vorentscheidung der Towerrunning-Serie 2018. Die drei ersten Damen waren anwesend, und es wurde sehr spannend: Sylvia Jacobs (TTB - TreppenTeam Berlin) lief eine Zeit von 4:43,1 min. Das reichte an diesem Tag aber nicht, um zu gewinnen, denn Anna Lena Böckel (Towerrunning Germany), die das ganze Jahr über konstante Spitzenleistungen ablieferte, war 3 Sekunden schneller. Doch das alles toppte die in der Serie führende Monica Carl (LG Welfen) mit einer Zeit von 4:38,5 min. Damit stand sie bereits vor dem großen Finale, das am folgenden Tag in Münster stattfand, als Siegerin des Deutschen Towerrunning Cups 2018 fest.

 

David Leitheiser (TRG, Heiden)

 

Top 3 Männer

 

1. Ralf Hascher Towerrunning Germany 3:39,2 min

2. Siegfried Flor TTB - TreppenTeam Berlin 3:56,4 min

3. Rauno Tiits Eesti trepi 3:58,4 min

 

Top 3 Frauen

 

1. Monica Carl LG Welfen 4:38,5 min

2. Anna Lena Böckel Towerrunning Germany 4:40,6 min

3. Sylvia Jacobs TTB - TreppenTeam Berlin 4:43,1 min


Christian Riedl gewinnt den Treppenlauf der Superlative in Rottweil

 

1390 Stufen im Eiltempo hinauf auf Deutschlands höchste Aussichtsplattform in 232 Metern Höhe - eine Aufgabe, die für einen "Couch-Potato" an Abschreckung kaum zu überbieten sein dürfte, lockte am 16.09.2018 über 700 Läuferinnen und Läufer nach Rottweil zur Premiere des thyssenkrupp TOWERRUN. Nachdem im Frühjahr bekannt geworden war, dass dieses imposante Bauwerk, in dem die schnellsten Aufzüge der Welt getestet werden, Austragungsstätte des "höchsten Treppenhaus-Laufs Westeuropas" werden sollte, zögerte die Vorstandschaft von Towerrunning Germany keinen Moment, dieses sportliche Highlight (satzungsgemäß!) nachträglich in den Deutschen Towerrunning Cup 2018 aufzunehmen. Der Towerrunning-Weltverband TWA nahm den Lauf ebenfalls in seinen Kalender auf und teilte ihm den "Towerrunning 60"-Status zu.

 

Die Athleten waren eingeladen, in fünf verschiedenen Wettbewerben den Turm auf sportliche Weise zu erobern und anschließend die grandiose Aussicht zu genießen. Es gab einen Team- und einen Staffelwettbewerb, zwei eigene Wertungen für Feuerwehrtrupps und nicht zuletzt das fürs deutsche Ranking maßgebliche Rennen der Einzelstarter. Wer sich als "Eliteläufer" eingestuft hatte, wurde im 60-Sekunden-Takt auf die Reise geschickt, die "Normalos" dagegen im Abstand von 20 Sekunden - was zwangsläufig "erhöhte Verkehrsdichte" und zahlreiche Überholmanöver im Turm zur Folge hatte.

 

TRG-Vorzeigeläufer und derzeitige Nummer 1 der Weltrangliste Christian Riedl durfte als erster starten und nach ca. 70 Metern Anlauf den Turm erklimmen, und erwartungsgemäß legte er eine Zeit vor, die bis zum Schluss unangetastet blieb: 6:56 min wurde für den Sieger gestoppt, eine Zeit, die auch in Zukunft schwer zu toppen sein wird. Das einzige Resultat mit einer 7 an erster Stelle erzielte TRG-Präsident Görge Heimann (7:43 min), womit er sich souverän den zweiten Rang der Tageswertung sicherte. Komplettiert wurde das Siegerpodest der Männer durch einen weiteren TRG-Läufer, den Ulmer Ralf Hascher (8:00 min).

 

Bei den Damen sah es lange Zeit nach einem Sieg der mehrfachen deutschen Meisterin der vergangenen Jahre, Sylvia Jacobs (LC Ron-Hill Berlin), aus, die nach längerer Zeit mal wieder die amtierende deutsche Meisterin Monica Carl (LG Welfen) hinter sich gelassen hatte. Doch völlig überraschend (auch für sie selbst!) unterbot die aus dem Hauptfeld gestartete W 45-Läuferin Martina Nagel (Tria Schramberg e.V.) bei ihrem ersten Treppenlauf die Zeiten der vor ihr gestarteten Favoritinnen deutlich und erzielte als einzige Frau eine Zeit unter 10 Minuten. In 9:53 min hatte die Siegerin letztlich einen Vorsprung von 19 Sekunden vor Sylvia Jacobs (10:12 min) und Monica Carl (10:16 min). Man darf gespannt sein, ob Martina am Treppenlaufen Gefallen gefunden hat und auch in Zukunft "die Szene aufmischen wird".

 

Bei der abschließenden Siegerehrung der von der Agentur Pulsschlag perfekt organisierten Veranstaltung wurde - zur Freude aller Anwesenden - verkündet, dass es im kommenden Jahr den 2. thyssenkrupp TOWERRUN geben wird - "beim nächsten Mal sogar mit zuschauerfreundlicher Live-Übertragung aus dem Treppenhaus", wie der Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp Elevator Andreas Schierenbeck versprach.

 

Top 3 Frauen

 

1. Martina Nagel W45 Tria Schramberg e.V. 9:53 min

2. Sylvia Jacobs W55 LC RON-HILL Berlin 10:12 min

3. Monica Carl W45 LG Welfen / Towerrunning Germany e.V. 10:16 min

 

Top 3 Männer

 

1. Christian Riedl M35 Towerrunning Germany e.V. 6:56 min

2. Görge Heimann M50 Towerrunning Germany e.V. 7:43 min

3. Ralf Hascher M35 Towerrunning Germany e.V. 8:00 min


Heimsieg für Görge Heimann in Köln-Chorweiler

 

Bei besten äußeren Bedingungen ging am Sonntag, 08.09.2018 der 4. Hochhaus-Marathon Köln-Chorweiler über 23 Etagen und 373 Stufen über die Bühne. Insgesamt waren 9 Feuerwehrleute in Vollausrüstung, 43 Kinder und Jugendliche sowie 40 Erwachsene am Start. Der große Sportverein im Kölner Norden, der DJK Wiking, zeigte sich wieder für die Durchführung des Treppenlaufes verantwortlich und stellte eine perfekte Organisation der Veranstaltung auf die Beine. Die Trampolin-Abteilung des Vereins übernahm mit professionellen Darbietungen auf dem Großtrampolin außerdem einen sehr sehenswerten Teil des Rahmenprogramms.Viele freiwillige Helfer machten den Lauf zu einer runden Sache.

 

Bei den Damen siegte die deutsche Vizemeisterin Anna-Lena Böckel in 2:03,9 min. Damit unterbot sie den alten Streckenrekord von Manuela Hartl aus dem Jahr 2014 um über 6 Sekunden! Auch die Läuferinnen auf den Rängen 2 und 3 blieben noch unter der alten Bestmarke: Nur 1,5 Sekunden hinter Anna-Lena erreichte Janina Kast das Ziel, weitere 3,4 Sekunden später folgte Lea Fahron. Insgesamt waren 12 Damen am Start.

 

Bei den Herren gab es einen Kölner Doppelsieg, aber auch Towerrunning-Germany-Doppelsieg. Der Lokalmatador und TRG-Präsident Görge Heimann „flog regelrecht die Stufen hinauf“, wie im Kölner Stadtanzeiger zu lesen ist, und ließ der Konkurrenz keine Chance. Sechs Jahre nach seinem Premierensieg 2012 freute sich der 49-jährige Kölner darüber, dass ihm neben dem Sieg auch die persönliche Bestzeit von 1:32,4 min gelungen war - nur 4 Sekunden über dem Streckenrekord des Weltranglisten-Ersten Christian Riedl. In starker Form präsentierte sich auch Sylvio Atmanspacher als Zweiter vor dem drittplatzierten Andreas Fruhmann (Shanghai-Stairminators).

 

Erfreulich war aus Sicht von Towerrunning Germany, dass sich mit Siegfried Flor, David Leitheiser und Oliver Wolf drei weitere TRG-Mitglieder unter den Top 10 platzierten.

 

Der Hochhaus Marathon in Köln Chorweiler findet alle zwei Jahre statt und wird voraussichtlich wieder 2020 ein Wertungslauf zum Deutschen Towerrunning Cup sein.

 

Top 3 Männer

  1. Görge Heimann Towerrunning Germany 1:32,4 min
  2. Sylvio Atmanspacher Towerrunning Germany 1:36,6 min
  3. Andreas Fruhmann Shanghai-Stairminators 1:39,4 min

Top 3 Frauen

  1. Anna-Lena Böckel Towerrunning Germany 2:03,9 min
  2. Janina Kastl 2:05,4 min
  3. Lea Fahron DJK Wiking 2:08,8 min


6. KölnTurm Treppenlauf so beliebt wie noch nie!

 

Erstmals wurde den Teilnehmern des Deutschen Towerrunning Cups 2018 mit dem 6. KölnTurm Treppenlauf ein dritter Lauf mit erhöhter Wertigkeit (Faktor 1,5) angeboten. Zusätzliche Attraktivität gewann die Veranstaltung als "Towerrunning 60-Event" auch für ausländische Starter. Größere Internationalität und Rekordteilnehmerzahlen waren die erfreuliche Auswirkung, wie aus dem Bericht des TRG-Mitglieds David Leitheiser hervorgeht.

 

Rekord-Teilnehmerzahl beim KölnTurm Treppenlauf!

 

Mit insgesamt 1099 gemeldeten Läufern und 935 Finishern gehört der KölnTurm Treppenlauf wohl zu den Flaggschiffen des Deutschen Towerruning Cups 2018. Dazu beigetragen haben sowohl die sehr gute Organisation als auch das „Bombenwetter“. Der Weltranglistenerste und deutsche Meister Christian Riedl legte dabei in seinem Lauf eine Zeit vor, an die weder die deutschen Teilnehmer noch die internationale Konkurrenz aus Spanien, Belgien, Frankreich und England herankommen konnten.

 

A propos Zeiten: Die waren trotz der Hitze sehenswert. Der Sieger benötigte 3:25 min, als Zweiter kam Ralf Hascher mit einer Zeit von 3:37 min ins Ziel. Dritter wurde der belgische Spitzenläufer Omar Bekkali, er benötigte 3:39 min. Insgesamt war es ein erfolgreicher Tag für die Herren von Towerrunning Germany: Sechs Läufer kamen in die TOP 20.

 

Auch bei den Frauen gab es hervorragende Zeiten. Die ersten fünf Frauen kamen mit einer Zeit unter 5 Minuten ins Ziel. Hitzefest erwiesen sich vor allem Nadine Schmitz vom gib5Team, Monica Carl (LG Welfen) und Anna Lena Böckel (Towerrunning Germany) . Nadine Schmitz siegte in 4:28 min, Monica Carl lief 4:44 min und Anna Lena Böckel benötigte für die 714 Stufen und 39 Etagen 4:47 min.

 

Eine starke Veranstaltung des Organisators pulsschlag! Wir können gespannt sein auf den nächsten Treppenlauf der Eventagentur, wenn es im September 1390 Stufen beim thyssenkrupp TOWERRUN in Rottweil zu erklimmen gilt.

 

Top 3 Männer

  1. Christian Riedl TRG 3:25 min
  2. Ralf Hascher TRG 3:37 min
  3. Omar Bekkali Belgien 3:39 min

Top 3 Damen

  1. Nadine Schmitz gib5Team 4:28 min
  2. Monica Carl LG Welfen 4:44 min
  3. Anna Lena Böckel TRG 4:47 min

12. Bad Wildbader Stäffeleslauf

 

Riedl gewinnt mit Rekordvorsprung - und drei Vierzehnjährige auf dem Podest!

 

Zum insgesamt zwölften Mal hatte die Wildbader Leichtathletikabteilung am 15.06.2018 zum Stäffeleslauf eingeladen, und 153 Läufer (34 mehr als im Vorjahr) waren der Einladung gefolgt. 1987 Stufen zählt die Treppe entlang der Sommerbergbahn, womit sie die mit Abstand längste Treppe und eine der größten Herausforderungen im deutschen Towerrunning Cup darstellt.

 

Mit André Weinand und Frank Götze fanden sich unter den Startern erstmals zwei TRG-Athleten, die auf die ganz langen Strecken spezialisiert sind: So hatte Frank in diesem Jahr den 14. Sächsischen Mt. Everest Treppenmarathon gewonnen, André sogar zwei Treppenmarathons, nämlich die in Hannover und Reken. Beide schafften es zwar (noch) nicht ganz nach vorne, erzielten jedoch einen guten zweiten Platz in ihrer Altersklasse.

 

Für eine Überraschung in der Männerwertung sorgten die erst 14-jährigen Zwillingsbrüder Benjamin und Sebastian Lindecke (beide TSV Wildbad). Mit einer Verbesserung um mehr als anderthalb Minuten im Vergleich zum Vorjahr stürmte Benjamin in 9:34 min auf Rang 2, Sebastian folgte – wie es sich für Zwillinge gehört – mit dem minimalen Rückstand von zwei Sekunden als Gesamtdritter.

 

Ungefährdet voraus lief einmal mehr der frischgebackene deutsche Meister und Streckenrekordhalter Christian Riedl. Seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2016 verfehlte der Erlangener in 7:52 min nur knapp, und sein Vorsprung von 1:42 min auf den zweitbesten Läufer des Tages lieferte abermals den Beweis für die Extraklasse der aktuellen Nummer 1 der Weltrangliste.

 

Auch bei den Damen schaffte es mit Klara und Anna Ohngemach ein Geschwisterpaar aufs Podest – und an die jüngere von beiden, die 14-jährige Klara Ohngemach, ging sogar der Gesamtsieg! Am „Tag der Jugend“ siegte sie in hervorragenden 10:54 min vor ihrer zwei Jahre älteren Schwester Anna (11:08 min), die im Vorjahr gewonnen hatte. Vollends zur Familienangelegenheit wurde die Sache durch die Drittplatzierte Claudia Waidelich (11:50 min). Die mehrfache Siegerin des Stäffeleslaufs ist nämlich die Tante der beiden schnellen Schwestern!

 

Den Erstplatzierten überbrachte Franz Maier im Auftrag von TRG Glückwünsche und Siegerurkunde.

 

Bei Überreichung der Veranstalterurkunde dankte er dem Team um Beate Braun und meinte, dass sich das einst von Fritz Sander ins Leben gerufene Laufevent fest im Rennkalender etabliert hat und aus den Läufen zum Deutschen Towerrunning Cup nicht mehr wegzudenken ist.

 

Männer Top 3

  1. Christian Riedl Towerrunning Germany 7:52 min
  2.  Benjamin Lindecke TSV Wildbad 9:34 min
  3.  Sebastian Lindecke TSV Wildbad 9:36 min

Frauen Top 3

  1.  Klara Ohngemach SZ Calmbach 10:54 min
  2.  Anna Ohngemach SZ Calmbach 11:08 min
  3.  Claudia Waidelich SZ Calmbach 11:50 min

11. Teltschikturmlauf Wilhelmsfeld

 

TRG-Läufer Lars Migge gewinnt mit phantastischem Streckenrekord

 

36 Höhenmeter in 31,43 Sekunden und gerade mal 2,6 Sekunden pro Etage – klingt eher nach den Leistungsdaten eines Aufzugs als nach menschlicher Leistung. Und doch hat genau solches der Sieger des 11. Teltschikturm Jedermann Treppenlaufs geschafft: Lars Migge, Towerrunning Germany, Altersklasse M40. Im Vorjahr noch um zwei Zehntel Sekunden am Sieg vorbeigeschrammt, kehrte Lars mit einer weiteren Steigerung zurück und verbesserte bei seinem Sieg den sechs Jahre alten Turmrekord von Jens Barosch (32,01 sec) um 58 Hundertsel Sekunden. Herzlichen Glückwunsch, Lars!

 

M50-Läufer Siegfried Flor (TRG) zeigte sich wieder mal als perfekter Allrounder und eroberte in 34,04 sec Rang zwei. 18 Tausendstel dahinter (ja, so genau misst man in Wilhelmsfeld!) schaffte es der Jugendliche Hagen Hemmling erstmals in Wilhelmsfeld aufs Podest: Rang 3 in 34,06 sec. Die genannten Drei beteiligten sich auch am Mannschaftswettbewerb und holten gemeinsam mit dem sechstplatzierten Franz Maier (37,75 sec) als TOWERRUNNING GERMANY I den Wanderpokal für die beste Mannschaft des Tages.

 

Wie bei den Herren, so waren auch in der Damenwertung ausschließlich Läuferinnen von Towerrunning Germany auf dem Siegerpodest vertreten. Mit über 10 Sekunden Vorsprung gewann die Turmrekordhalterin Helen Hemmling souverän in 42,87 sec vor Veronika Hettich (53,41 sec) und Xinxin Maier (55,00 sec). Durch ihren Sieg sammelte Helen eifrig Punkte fürs deutsche Ranking und untermauerte ihren Anspruch, am Ende der Saison zumindest einen der Top-3-Plätze zu belegen.

 

42 Teilnehmer hatte der Teltschikturmlauf 2018, 13 von ihnen nutzten die Möglichkeit, sich bei einem zweiten Versuch nochmals zu steigern. Sehr erfreulich, dass zehn Mitglieder von Towerrunning Germany nicht nur am Start waren, sondern durch hervorragende Leistungen der Veranstaltung ihren Stempel aufdrückten.

 

Top 3 Männer

  1. Lars Migge TRG 31,43 sec
  2. Siegfried Flor TRG 34,04 sec
  3. Hagen Hemmling TRG 34,06 sec

 

Top 3 Damen

  1. Helen Hemmling TRG 42,87 sec
  2. Veronika Hettich TRG 53,41 sec
  3. Xinxin Maier TRG 55,00 sec

Christian Riedl wird Vize-Weltmeister

 

Von ursprünglich sieben gemeldeten TRG-Mitgliedern nahmen sechs am 5.5.2018 in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans, an den Weltmeisterschaften im Treppenlauf teil. Auch David Leitheiser hatte sich darauf vorbereitet und gefreut, konnte aber leider nicht anreisen, da sein Flug durch den Streik in Frankreich kurzfristig gestrichen worden war.

 

Die Weltmeisterschaften wurden zu Beginn des Taipei 101 Run Up ausgetragen, einem Wettbewerb, der seit vielen Jahren im Taipei 101 sehr erfolgreich durchgeführt wird. Mehrere Tausend Läufer/innen erklimmen jedes Jahr diesen markanten Turm mit 101 Etagen, der nach seiner Fertigstellung im Jahre 2004 jahrelang das höchste Gebäude der Welt war und immer noch zu den zehn höchsten gezählt wird.

 

Am Samstag kamen am frühen Morgen so ziemlich alle Läufer/innen zusammen, die im Treppenlaufen einen Namen haben. Vor allem bei den Männern waren aus zahlreichen Ländern die besten Athleten angereist.

 

Gelaufen wurden bei der WM zwei unterschiedliche Durchgänge im Abstand von 90 Minuten: Zuerst eine kürzere Stecke bis in die 35. Etage (824 Stufen), dann die volle Distanz über 91 Etagen bis zur Aussichtsplattform (2046 Stufen). Neben dem kurzen Zeitabstand wurden die Laufbedingungen noch durch die ungewöhnlich hohen Stufen erschwert.

 

Dafür zeigten die Teilnehmer von Towerrunning Gernany respektable Leistungen: Siegfried Flor, Lars Migge und Veronika Hettich platzierten sich im hinteren Mittelfeld des sehr stark besetzten Wettbewerbs, während sich Ralf Hascher nach einem zu langsamen ersten Lauf noch auf den 20. Platz vorarbeitete. Görge Heimann konnte nach einem schnellen ersten Lauf überraschend mit einem sehr guten sechsten Gesamtplatz abschließen. Christian Riedl wurde hervorragender Vize-Weltmeister: Im zweiten Rennen blieb er nur vier Sekunden hinter dem Führenden im weltweiten Ranking, dem Polen Piotr Lobodzinski, und konnte seine weiteren Konkurrenten auf die Plätze verweisen.

 

Einstimmig wurde von den deutschen Teilnehmern dieser Treppenlauf als sehr schwierig empfunden, was vor allem mit der besonderen Stufenhöhe zusammenhängen dürfte. Die Organisation dieser Traditionsveranstaltung erhielt sehr viel Lob.

Die Stimmung unter den Mitgliedern von Towerrunning Germany war überaus gut. Von der mexikanischen Delegation erhielten sie eine TRG-Fahne geschenkt. Interessanterweise hatten diese eigens dafür ein neues TRG-Logo kreiert, das an das TWA-Logo angeglichen ist.



5. Zwickauer Hochhaus-Treppenlauf mit deutschlandweiter Resonanz

Lars Migge und Andrea Falke bezwingen das GGZ-Hochhaus am schnellsten

 

Bereits zum fünften Mal erklommen über 100 Treppenläufer am 22. April 2018 das zu den höchsten Gebäuden Zwickaus zählende GGZ-Hochhaus in Zwickau-Marienthal. Schnellste Frau bei diesem fast noch als Sprint zu bezeichnenden Lauf über 10 Etagen wurde (mit Heimvorteil!) Andrea Falke aus Zwickau (52,4 sec), schnellster Läufer der für Towerrunning Germany startende Lars Migge aus Luxemburg (41,5 sec). Unter erschwerten Bedingungen, d.h. in standesgemäßer Ausrüstung, startete auch die Feuerwehr Marienthal.

 

Wer die 166 Stufen im Marienthaler GGZ-Hochhaus schnell genug hochgelaufen war, konnte Punkte für den Deutschen Towerrunning Cup 2018 sammeln. Dieser umfasst 20 Treppenläufe, bei denen - analog zum World Cup-Ranking - über die komplette Saison hinweg die besten Allrounder Deutschlands auf der Treppe ermittelt werden. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass der GGZ-Hochhaus-Treppenlauf nicht nur Sportler aus der Region, sondern auch Athleten aus Berlin, Frankfurt oder Kiel anlockte und begeisterte.

 

Gestartet wurde in insgesamt 13 Altersklassen. Von den fünf Startern der TRG konnten neben dem Gesamtsieger Lars Migge erfreulicherweise auch die Geschwister Helen und Hagen Hemmling ihre Altersklasse (Jugend weibl. / Jugend männl.) gewinnen. Bemerkenswert ohne Frage auch die Leistung des M70-Läufers Rainer Schneegaß (Leipzig), der die Klasse M60+ mit 11 Sekunden Vorsprung gewann und als 29. der Gesamtwertung sogar Rankingpunkte ergatterte.

 

Das diesjährige Stadtjubiläum (900 Jahre Zwickau) gab die Anregung für einen eigenen Wettbewerb: einen Lauf über 900 Treppenstufen, der für Mannschaften mit fünf TeilnehmerInnen angeboten wurde. Sieger in dieser Wertung wurde die Feuerwehr Wilkau-Haßlau. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom SV Vorwärts Zwickau, dem ASB Zwickau, der Stadt Zwickau und der Feuerwehr Marienthal.

 

Top 3 Männer

  1. Lars Migge Towerrunning Germany 41,5 sec
  2. Tim Maywald-Schönborn LAC Erdgas Chemnitz e.V. 41,8 sec
  3. Denny Feig Marienthal United 43,5 sec 

Top 3 Frauen

  1. Andrea Falke SV Vorwärts Zwickau 52,4 sec
  2. Monica Carl LG Welfen 54,0 sec
  3. Helen Hemmling Towerrunning Germany 55,0 sec


Neue Sieger beim Saisonstart in Berlin-Neukölln

 

Corinna Beck und Gerrit Kröger gewinnen den 18. Tower Run in Deutschlands höchstem Wohnhaus

 

Es hat Tradition, dass der Deutsche Towerrunning Cup schon früh im Jahr in Berlin-Neukölln eröffnet wird, so auch am Sonntag, 14. Januar 2018. Bei Temperaturen um 0 Grad fand ab 11 Uhr der 18.Tower Run statt, eine vom TUS Neukölln unter Mitwirkung der Baugenossenschaft IDEAL sowie der SPD Neukölln organisierte Veranstaltung. 2009 war dieser Treppenlauf übrigens das erste offizielle Rennen des Towerrunning World Cups!

 

Zu absolvieren war zunächst eine 400 Meter lange Einführungsrunde im Flachen, bevor es dann ins Treppenhaus ging. Hier waren 465 Stufen zu bewältigen bis hinauf in die 30. Etage. Ein herrlicher Panoramablick entschädigte die Läuferinnen und Läufer für die Strapazen des Aufstiegs. Die Zahl der Teilnehmer war auf 225 begrenzt, und bereits einige Tage vor dem Tower Run 2018 konnten sich die Veranstalter über eine ausgebuchte Veranstaltung freuen, so dass zahlreiche zu spät gemeldete Laufwillige auf eine Startmöglichkeit im nächsten Jahr vertröstet werden mussten. In sieben Zeitläufen gingen dann am Veranstaltungstag knapp 200 Teilnehmer an den Start. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Live Übertragung auf zwei Videowänden mit spannenden Zieleinläufen und erfreuten sich an den erstklassigen sportlichen Leistungen der Teilnehmer. Erfreulicherweise nahmen auch diesmal zahlreiche Läuferinnen und Läufer der nationalen Elite teil und dokumentierten damit den Stellenwert dieser Veranstaltung.

 

In der Frauenwertung erreichte Corinna Beck von der SG TSV Kronshagen / Kieler TB mit 4:21 min eine der schnellsten Siegeszeiten in den letzten Jahren und gewann vor Monica Carl (LG Welfen), welche sehr zufrieden in 4:26 min das Ziel erreichte. Einen guten Saisoneinstieg konnte auch Anna Lena Böckel (Frankfurt am Main) mit ihrer Zeit von 4:34 min als Gesamtdritte verzeichnen. Überraschenderweise wurde die beste deutsche Towerrunning-Läuferin Sylvia Jacobs (Towerrunning Berlin) in 4:38 min „nur“ Vierte und konnte ihre im Vorjahr errungene Spitzenposition in Deutschland in diesem Lauf nicht verteidigen. Sylvia Jacobs gewann zuvor sechs Mal den Tower Run. Das Niveau in der Frauenwertung war in diesem Jahr so hoch wie seit Jahren nicht mehr.

 

Noch spannender ging es in der Männerwertung zu. Nur 1 Sekunde trennten den Sieger Gerrit Kröger (SG TSV Kronshagen/ Kieler TB) in 3:34 min von Johannes Gabbert (OSV Holzinger FFO). Selten zuvor gab es einen solch knappen Zieleinlauf! Im letzten Jahr hatte der Holzinger Athlet noch vor Gerrit Kröger gewonnen, diesmal konnte letzterer das Ergebnis „umdrehen“. Dritter wurde der Plauener Tobias Burkhardt, welcher in 3:45 min die 400 Meter und die 465 Stufen bezwang.

 

Im abschließenden siebten Zeitlauf gingen 26 Feuerwehrleute in Schutzkleidung incl. Atemmaske aus 5 Bundesländern an den Start und begeisterten die zahlreichen Zuschauer samt Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey. Die sich anschließende Siegerehrung nach Altersklassen (10er-Schritte bei Männern und Frauen) sorgten für zusätzliche Attraktivität des Laufes, ebenso wie die sympathisch-familiäre Atmosphäre.

 

Top 3 Männer

 

1. Gerrit Kröger (SG TSV Kronshagen/ Kieler TB) 3:34 min

2. Johannes Gabbert (OSV Holzinger FFO) 3:35 min

3. Tobias Burkhardt (Plauen) 3:45 min

 

Top 3 Frauen

 

1. Corinna Beck (SG TSV Kronshagen / Kieler TB) 4:21 min

2. Monica Carl (LG Welfen) 4:26 min

3. Anna Lena Böckel (Frankfurt am Main) 4:34 min



Christian Riedl und Sylvia Jacobs gewinnen den Deutschen Towerrunning Cup 2017

 

Abschluss und Höhepunkt des Deutschen Towerrunning Cups 2017 war am Sonntag, 15.10.2017, der 4. LVM-Skyrun Münster. 19 Wettkämpfe in Hochhäusern, Aussichts- und Kirchtürmen, aber auch auf Außentreppen standen in der abgelaufenen Saison über ganz Deutschland verteilt auf dem Programm, von denen die vier besten Ergebnisse jedes Läufers in die Cupwertung eingingen. Während bei den Männern der deutsche Ausnahme-Läufer Christian Riedl bereits als Sieger feststand, versprach das Damenrennen große Spannung, denn noch drei Frauen hatten die Chance auf den Cupsieg 2017.

 

Ebenso wie das Wetter - strahlende Sonne und spätsommerliche Temperaturen - trugen auch die Anmeldezahlen zur guten Stimmung des Organisationsteams um Stefan Spiekermann bei: 270 Läuferinnen und Läufer beteiligten sich am Skyrun, darunter - neben laufbegeisterten Breitensportlern aus ganz Deutschland - das Who ist Who der nationalen und internationalen Towerrunning-Szene. Nach einem ersten Zeitlauf auf die 18. Etage des LVM-Turms - das sind 360 Stufen - standen 128 Männer, 32 Frauen und 32 Feuerwehrleute fest, die sich für die K.-o.-Runden qualifizierten. Im Kampf eins gegen eins halbierte sich von Runde zu Runde die Zahl der Teilnehmer, bis schließlich "aus dem Zweikampf der Überlebenden" die Tagessieger in den Kategorien Männer, Frauen und Feuerwehr hervorgingen.

 

Schnellster deutscher Läufer war einmal mehr der Erlangener Christian Riedl, aktuell Nr. 3 der Weltrangliste. Auch wenn der amtierende deutsche Meister und Cup-Verteidiger sich im Viertelfinale dem Vorjahressieger Stefan Stefina (Slowakei) geschlagen geben musste, sicherte er sich für die Cup-Wertung die maximale Punktzahl von 120 Punkten. Zweitbester Deutscher wurde Görge Heimann, Präsident von Towerrunning Germany, vor dem immer stärker aufkommenden Jens Brundieck.

 

Bei den Damen hatte in Abwesenheit der deutschen Meisterin Sylvia Jacobs die 18-jährige Helen Hemmling die Chance, als schnellste Deutsche der Tageswertung die nötigen Punkte zu sammeln, um erstmals den Deutschen Towerrunning Cup zu gewinnen. Um 0,89 Sekunden verfehlte sie ihr Ziel denkbar knapp. Schnellste Deutsche wurde - bei ihrem Treppenlauf-Debüt! - die einheimische Julika Böhlendorf vor Helen Hemmling und Christine Seemann.

 

An der Spitze des Deutschen Towerrunning Cups blieb somit alles beim alten: Christian Riedl und Sylvia Jacobs behaupteten einmal mehr ihre Dominanz im deutschen Treppenlaufsport. Den Deutschen Towerrunning Cup gewann Riedl nun bereits zum vierten, Jacobs zum dritten Mal in Folge.

 

Herzlichen Glückwunsch, Sylvia und Christian!

 

Bei der abschließenden Ehrung gab es für die alten und neuen Champions die begehrten Treppenlauf-Pokale, für die Top 10 der Männer und Frauen wertvolle Sachpreise.

 

In der internationalen Wertung des 4. LVM-Skyrun Münster triumphierten bei den Damen Lenka Svabikova (CZE) vor Kamila Chavanicova (SVK) und Dominika Wisniewska-Ulfik (POL), bei den Herren Mateusz Marunowski (POL) vor Tomas Macecek (CZE) und Stefan Stefina (SVK).

 

"König der Firefighter" wurde wie im Vorjahr Martin Brieden. Er siegte vor Joachim Krißmer und dem Spanier David Robles Tapia.

 

Abschluss-Ranking Deutscher Towerrunning Cup 2017

 

Damen

  1. Sylvia Jacobs 326,0 Punkte
  2. Helen Hemmling 313,0 Punkte
  3. Christine Seemann 308,0 Punkte
  4. Gabi Hirsemann 261,0 Punkte
  5. Xinxin Maier 205,0 Punkte
  6. Veronika Hettich 195,0 Punkte
  7. Claudia Becker 136,0 Punkte
  8. Julika Böhlendorf 120,0 Punkte
  9. Corinna Pasche-Colloseus 102,0 Punkte
  10. Margit Rensch 87,5 Punkte

Männer

  1. Christian Riedl 400,0 Punkte
  2. Jens Brundieck 298,0 Punkte
  3. Andreas Schindler 294,0 Punkte
  4. Ralf Hascher 278,0 Punkte
  5. Dustin Simon 273,0 Punkte
  6. Lars Migge 268,0 Punkte
  7. Siegfried Flor 247,0 Punkte
  8. Sylvio Atmanspacher 242,0 Punkte
  9. Gerrit Kröger 230,0 Punkte
  10. Johannes Gabbert 227,0 Punkte

Mit dem Finaldurchgang in Münster ist der Deutsche Towerrunning Cup 2017 abgeschlossen. Towerrunning Germany bedankt sich bei den Veranstaltern, den Läuferinnen und Läufern, aber auch allen Helfern im Hintergrund für die erfolgreich beendete Saison. Nicht allzu lange sollten die Füße hochgelegt werden. Denn in gut zwei Monaten startet der Auftaktwettkampf zur neuen Saison, zum 5. Deutschen Towerrunning Cup 2018. Take the stairs!



Reihenweise Rekorde in Reichenbach!

 

Emily Köhler und Joscha Bretschneider gewinnen mit Bestzeiten im Vogtland

 

Der Empire-State-Building-Treppenlauf in New York hatte vor vier Jahren als Anregung gedient, seitdem wird im Haus Caroline in Reichenbach (Vogtland) jährlich der Reichenbacher Treppenlauf ausgetragen. Wie es bei aufstrebenden Sportarten häufig der Fall ist, halten die alten Bestzeiten nicht lange: So purzelten auch bei der 5. Auflage am 23.09.2017 reihenweise die Rekorde und wurden durch neue ersetzt. Bei den Männern hätte die alte Bestzeit von Dustin Simon aus dem Vorjahr (35,88 sec) diesmal nur zum 6. Platz gereicht! Bei den Damen gelang es der Dauersiegerin Emily Köhler, ihre bisherige Bestzeit ein weiteres Mal zu unterbieten. Größten Respekt verdient nicht minder der 69-jährige Rainer Schneegaß: Seinem Alter zum Trotz verbessert er sich von Jahr zu Jahr auf aktuell 40,54 sec, womit er über drei Viertel der Kontrahenten, die altersmäßig seine Kinder oder Enkel sein könnten, hinter sich ließ!

 

Von den 91 gemeldeten Startern gingen 84 an den Start. Nach einem Anlauf von 30 Metern sind in Reichenbach 10 Stockwerke à 2 x 9 Stufen zu erklimmen. Das hört sich nicht gerade spektakulär an, doch eine Siegchance hat nur, wer pro Etage weniger als drei Sekunden benötigt. Schnellster bei den Männern wurde diesmal der 17-jährige 400m-Hürden-Spezialist Joscha Bretschneider (LV Einheit Greiz) in der herausragenden neuen Rekordzeit von 33,73 sec. Knapp dahinter folgte TRG-Läufer Lars Migge in 34,28 sec vor dem drittplatzierten Sebastian Schröter (FSV Reichenbach) in 34,83 sec.

 

Bei den Damen setzte sich einmal mehr die Siegerin der Vorjahre Emily Köhler (PSV Netzschkau) durch und markierte in 43,12 sec die neue Frauen-Bestzeit. Die nachfolgenden Ränge belegten Melanie Lenk (Oberschule Netzschkau) in 44,45 und Lisa Lützow (SG Oberplanitz e.V.) in 45,41 sec.

 

Im Rahmen der Siegerehrung gratulierte Franz Maier auch im Namen von Towerrunning Germany den neuen Rekordhaltern und überreichte ihnen Siegerurkunden der TRG sowie Freistart-Vouchers für das Finale in Münster. Außerdem bedankte er sich bei den Veranstaltern. "Reichenbach gehört ganz fest zum Wettkampfkalender der TRG. Von Jahr zu Jahr gibt es eine Steigerung. Heute waren fünf Starter unter der bisherigen Bestzeit", erklärte er und lobte die tolle Organisation.

 

Top 3 Männer

  1. Joscha Bretschneider LV Einheit Greiz 33,73 sec
  2. Lars Migge Towerrunning Germany 34,28 sec
  3. Sebastian Schröter FSV Reichenbach 34,83 sec

 

Top 3 Frauen

  1. Emily Köhler PSV Netzschkau 43,12 sec
  2. Melanie Lenk Oberschule Netzschkau 44,45 sec
  3. Lisa Lützow SG Oberplanitz e.V. 45,41 sec


16. Oderturmlauf in Frankfurt / Oder

 

Johannes Gabbert – wer sonst?

 

Wie oft muss Johannes Gabbert noch gewinnen, bis wohl der Oderturm in Gabbert-Turm umbenannt oder dem Dauersieger wenigstens ein Denkmal errichtet wird?

 

Bei der 16. Auflage des Oderturmlaufs am 26.08.2017 erwehrte sich der Lokalmatador einmal mehr der Konkurrenz (u.a. aus Polen und sogar Australien) und siegte zum sage und schreibe neunten Mal!

 

Nach einem 150 m langen Anlauf waren bei der östlichsten Station des Deutschen Towerrunning Cups 2017 die 511 Stufen bis zur 24. Etage des Oderturms möglichst schnell zu erklimmen. Aus Nah und Fern hatten zahlreiche Teilnehmer für den Lauf gemeldet, unter den 52 Finishern finden sich 40 Männer und 12 Frauen.

 

Gabbert, der bereits zum Saisonstart im Ideal-Hochhaus Berlin-Neukölln gewonnen hatte, setzte sich diesmal in 2:34,0 min knapp vor dem starken Australier Rym Klose (2:35,9 min) durch. Siegfried Flor, amtierender deutscher Meister der Altersklasse M50, unterbot als Gesamtdritter ebenfalls die 3-Minuten-Marke.

 

Noch enger ging es bei den Frauen zu: Der einheimischen Cathleen Meier gelang es, Sylvia Jacobs (Berlin), die nicht nur Vorjahressiegerin, sondern auch aktuelle Deutsche Meisterin ist, um genau eine Sekunde zu distanzieren. Dahinter landete Jana Kulikova mit weiteren 7 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

 

Die beiden Freistarts zum Saisonfinale in Münster gingen wie immer an die schnellsten Nicht-TRG-Mitglieder, diesmal an Tagessieger Johannes Gabbert und Cathleen Meier.

 

„Wie lange soll die Gabbert-Party noch weitergehen?“, dürfte sich allmählich die besorgte Konkurrenz fragen. „Wahrscheinlich noch ziemlich lange!“, muss die Prognose lauten. Denn laut eigener Aussage hatte Gabbert, der zwei Wochen zuvor Vater einer Tochter geworden war, aus diesem erfreulichen Grund das Treppentraining zuletzt etwas vernachlässigen müssen, zum anderen gehört der Dauerabonnent auf den Sieg mit gerade einmal 29 Lenzen noch zu den jungen Talenten der Szene.

 

Frauen

  1. Cathleen Meier 3:30,7 min
  2. Sylvia Jacobs 3:31,7 min
  3. Jana Kulikova 3:38,8 min

Männer

  1. Johannes Gabbert 2:34,0 min
  2. Rym Klose 2:35,9 min
  3. Siegfried Flor 2:57,7 min

16. Senftenberger See Turmlauf:

 

Antje Schreiber und Adrian Bednarski (PL) siegen unangefochten in der Lausitz

 

Bereits zum sechzehnten Mal startete am Senftenberger See im Lausitzer Seenland der Treppenlauf auf den 31,5 m hohen Aussichtsturm Großkoschen, von dem aus sich die herrliche Seenlandschaft mit naturgeschütztem Inselkomplex überblicken lässt. Auch der Turm selbst ist ein echter Blickfang und versetzt manchen Touristen in Erstaunen, ist er doch mit einem Neigungswinkel von 10 Grad schiefer als der Turm von Pisa!

 

Am 13.08.2017 galt die Aufmerksamkeit der Zuschauer jedoch in erster Linie den sportlichen Leistungen der angereisten Athleten, unter ihnen einige Sieger vergangener Jahre, sowie - als weiterer Favorit - Dustin Simon, der 2017 schon mehrfach bei Treppenläufen erfolgreich war. Laut Reglement darf bei diesem Wettkampf jeder Starter die 180 Stufen hinauf zur Aussichtsplattform zweimal in Angriff nehmen, wobei der schnellere Versuch gewertet wird. Zahlreiche mitgereiste Fans sorgten bei idealen äußeren Bedingungen für ausgelassene Stimmung und gehörig Motivation für die insgesamt 41 Läuferinnen und Läufer.

 

Der 27-jährige Adrian Bednarski aus Osiecznica (Polen), der bereits 2015 gewonnen hatte, schaffte die Herausforderung diesmal am schnellsten und verfehlte in 35,3 Sekunden den bereits zwölf Jahre alten Turmrekord von Matthias Trentzsch nur knapp. Dass Letztgenannter immer noch ein Supertreppenläufer ist, bewies er mit seiner Zeit von 38,4 sec, die ihm knapp vor Dustin Simon zum Sprung aufs Treppchen verhalf. Den Doppelsieg der Lauffreunde aus Polen konnte Trentzsch allerdings nicht verhindern, denn mit Piotr Lewinski (38,2 sec) glänzte ein Landsmann des Siegers ebenfalls mit toller Leistung.

 

Bei den Frauen gab es ein spannendes Duell um Rang zwei. Am Ende setzte sich Laura Schadow aus Luckenwalde (49,9 sec) ganz knapp vor der erst zwölfjährigen Charis Deparade (50,2 sec) durch. Souveräne Siegerin in ausgezeichneten 47,0 sec wurde Antje Schreiber aus Senftenberg, die ihren Heimvorteil nutzte (gibt es diesen überhaupt?) und bereits zum vierten Mal den Pokal errang.

 

Erwähnenswerte Leistungen zeigten ferner der erst 15-jährige Cedric Deparade aus Glauchau, der in 39,6 sec Fünfter der Gesamtwertung wurde, weiterhin die Seniorenläufer Rainer Schneegaß aus Leipzig (69 Jahre) in tollen 46,8 Sekunden und der mittlerweile 76-jährige Dietmar Jähnchen aus Meuro, der in 59,4 sec die Minutengrenze unterbot.

 

Chefkoordinator Olaf Schmidt zeigte sich zu Recht stolz auf die auch in 16. Auflage bestens gelungene Veranstaltung, die ursprünglich für Urlauber gedacht war, inzwischen aber als Lauf zum Deutschen Towerrunning Cup zahlreiche ambitionierte Treppenläufer anzieht.

 

Frauen

  1. Antje Schreiber 47,0 sec
  2. Laura Schadow 49,9 sec
  3. Charis Deparade 50,2 sec

 

Männer

  1. Adrian Bednarski (PL) 35,3 sec
  2. Piotr Lewinski (PL) 38,2 sec
  3. Matthias Trentzsch 38,4 sec




Foto: Sebastian Wurster
Foto: Sebastian Wurster
Foto: Sebastian Wurster
Foto: Sebastian Wurster
Foto: Sebastian Wurster
Foto: Sebastian Wurster

„Tag der Jugend“ in Keltern-Ellmendingen:

 

Robert Köpf und Nele Renninger laufen den Erwachsenen davon!

 

Für eine Überraschung sorgte beim 5. Himmelsleiterlauf Keltern der 15-jährige Fußballer Robert Köpf. Nachdem der Neuntklässler aus Neckarbischofsheim eine Woche zuvor beim Teltschikturmlauf Wilhelmsfeld mit Gesamtrang 10 eine respektable Treppenlauf-Premiere hingelegt hatte, rannte er die 157,5 Stufen der Kelterner Himmelsleiter schneller als alle anderen und wurde bislang jüngster männlicher Gesamtsieger aller offiziellen Treppenläufe in Deutschland. Für die Bewältigung der auf 110 Meter verteilten 28 Höhenmeter benötigte er ganze 21,10 Sekunden. Zweitschnellster Mann wurde Felix Hartig (21,65 sec) vor Sammy Markowis (22,90 sec), der das Siegerpodest komplettierte.

 

Auch bei den Damen drängte die Jugend nach vorne: Die 17-jährige Nele Renninger zeigte sich in glänzender Form und legte eine Zeit vor, an der sich alle Konkurrentinnen die Zähne ausbissen. In 30,80 sec verwies sie Laura Friedel (32,00 sec) und Xinxin Maier (32,60 sec) auf die nachfolgenden Plätze.

 

An der Treppe im Ellmendinger Neubaugebiet hatte sich zahlreiches Publikum eingefunden, um die Läufer ordentlich anzufeuern und so die letzten Kräfte der Athleten zu mobilisieren. Mit gekonnter Moderation und Motivation trug auch der Mann am Mikrophon zur hervorragenden Stimmung bei. Zwei Läufertypen wurden von ihm ausgemacht: Solche, die das Geländer nutzten, um mit ein- oder beidhändigem Armzug die Beine zu unterstützen, und die anderen, die den Kontakt zum Handlauf vermieden und nach Art eines Sprinters die Treppe ganz ohne Geländer bewältigten – eine Technik, die allerdings gehörig Power in den Oberschenkeln erfordert!

 

81 Läuferinnen und Läufer waren am Start, darunter 24 Feuerwehrleute in voller Montur. Die besten 10 Frauen und 15 Männer qualifizierten sich für den zweiten Durchgang, in dem dann die endgültige Platzierung ermittelt wurde. Ein Großteil schaffte im Finaldurchgang eine Verbesserung der Leistung, bzgl. der Reihenfolge gab es jedoch kaum Veränderungen. So konnten sich bei der abschließenden Siegerehrung die schon nach dem ersten Durchgang führenden Robert Köpf und Nele Renninger als Tagesschnellste und Sieger des Himmelsleiterlaufs 2017 feiern lassen.

 

Über die Rekordteilnehmerzahl der zum Deutschen Towerrunning Cup 2017 zählenden Veranstaltung zeigte sich Organisator Markus Herbst vom Team PHYSIO AKTIV hocherfreut. Schon traditionell wurde der Erlös des Laufs einem gemeinnützigen Zweck zugeführt, diesmal dem DRK Ortsverein Keltern.

 

Männer

  1. Robert Köpf 21,10 sec
  2. Felix Hartig 21,65 sec
  3. Sammy Markowis 22,90 sec

Frauen

  1. Nele Renninger 30,80 sec
  2. Laura Friedel 32,00 sec
  3. Xinxin Maier 32,60 sec


Schindler ganz knapp vor Hascher auf dem Münsterturm

 

In der Siegerliste des Ulmer Münsterturmlaufs und überhaupt in der deutschen Towerrunning-Szene findet sich seit jüngstem ein neuer Name. Dabei hat sich Andreas Schindler (LG Steinlach-Zollern) als erfolgreicher Bergläufer und Deutscher Meister im Cross-Duathlon 2016 (M40) längst einen Namen gemacht. Bei seinem erfolgreichen Treppenlauf-Debüt beim Bad Wildbader Stäffeleslauf, wo er hinter Christian Riedl auf Anhieb Rang 2 belegt hatte, entdeckte er sein Talent für die Stufen und fand Spaß an der für ihn neuen Sportart Towerrunning. Daher setzte er sich nicht nur weitere Läufe zum Deutschen Towerrunning Cup 2017 aufs Programm, sondern trat inzwischen auch dem Verein Towerruning Germany bei. Herzlich willkommen, Andreas!

 

Bereits zum 7. Mal hatte das Team des Einstein-Marathons den Treppenlauf auf den mit 161 Metern „höchsten Turm der Christenheit“ organisiert, und wie immer wurde er zu einem großartigen Event, zu dem diesmal auch das herrliche Sommerwetter beitrug. 768 Treppenstufen führen hinauf auf die Spitze des gotischen Bauwerks, doch weil es dort oben allzu eng zugeht, endet der Lauf für die Towerrunner „schon“ nach 560 Stufen auf 102 m Höhe. Die Treppen in diesem historischen Gemäuer unterscheiden sich erheblich von den genormten Treppenhäusern moderner Gebäude: So erfordern enge, verwinkelte Wendeltreppen (ohne Geländer!) und mehrfache Richtungswechsel nicht nur gut trainierte Oberschenkel, sondern auch höchste Konzentration.

 

102 gemeldete LäuferInnen rannten am 10.06.2017, dem „Ulmer Münstertag“, in 30-Sekunden-Abständen vom Münsterplatz ins Münster hinein – 95 von ihnen kamen letztlich im Ziel auf dem zweiten Turmkranz an, darunter 77 Männer und 18 Frauen. Der mehrfache Münsterturm-Gewinner und Sieger des vergangenen Jahres Patrick Schäfer (TSV Herbrechtingen) musste sich diesmal mit Rang drei begnügen, geschlagen vom Vorjahreszweiten Ralf Hascher. Doch wiederum reichte es für den Ulmer Lokalmatador Hascher nicht zum Sieg, denn der oben erwähnte Andreas Schindler hatte an diesem Tag neben dem Können auch das Glück auf seiner Seite und gewann mit ganzen 0,4 Sekunden Vorsprung. 2:54,2 min für Schindler und 2:54,6 min für Hascher - beide hätten an diesem Tag den Sieg verdient gehabt!

 

Auch bei den Damen „grüßte vom obersten Podestrang“ ein neues Gesicht: Julia Laub (SV Mergelstetten) bezwang als Tagesschnellste den Turm in 4:01,9 min und verwies mit dieser eindrucksvollen Leistung die international bekannte Läuferin Dominika Wisniewska-Ulfik (Polen) auf den zweiten Rang. Dritte wurde mit der W50-Läuferin Gabi Hirsemann (Eintracht Hildesheim) eine schon seit Jahrzehnten aktive und erfolgreiche Athletin. Tags darauf startete sie übrigens schon wieder bei einem Treppenlauf, den Deutschen Towerrunning Meisterschaften im Frankfurter Messeturm, wo sie Zweite ihrer Altersklasse wurde. Bestens erholt zeigten sich dort übrigens auch Andreas Schindler und Ralf Hascher, die hinter Christian Riedl Zweiter und Dritter im Gesamteinlauf der Männer wurden.

 

Die Teilnahme am Ulmer Münsterturmlauf scheint somit eine ideale Vorbereitung auf den Messeturm und ein gutes Omen für die DM zu sein. Warum also im kommenden Jahr nicht das eine mit dem anderen kombinieren, ihr begeisterten Towerrunner? Take the stairs!

 

Männer:

 

Andreas Schindler LG Steinlach-Zollern 2:54,2 min

Ralf Hascher Towerrunning Germany 2:54,6 min

Patrick Schäfer TSV Herbrechtingen 3:03,7 min

 

Frauen:

 

Julia Laub SV Mergelstetten 4:01,9 min

Dominika Wisniewska-Ulfik Alpin Sport Team 4:12,4 min

Gabi Hirsemann Eintracht Hildesheim 4:34,0 min


Foto. Sebastian Wurster
Foto. Sebastian Wurster

Titel erfolgreich verteidigt:

 

Christian Riedl und Sylvia Jacobs deutsche Towerrunning-Champions 2017

 

Endlich einmal hatte der Höhepunkt im Wettkampfkalender der deutschen Treppenläufer das Ambiente, das er verdient: Ein strahlender Sommer-Sonnen-Sonntag erwärmte, wie es schien, die Gemüter aller Beteiligten und sorgte für strahlende Gesichter beim 11. SkyRun Messeturm Frankfurt am 11.06.2017, in dessen Rahmen bereits zum sechsten Mal die Deutschen Towerrunning Championships ausgetragen wurden. Am Start insgesamt 414 Läufer, von denen 335 Teilnehmer (247 Männer, 88 Frauen) für die Deutschen Meisterschaften gemeldet hatten. Für sie galt es, nach ca. 50 Metern Anlauf vom Vorplatz des Messeturms möglichst schnell die 1202 Stufen bis zur 61. Etage (= 222 Höhenmeter) zu erklimmen.

 

Einmal mehr behauptete der Erlangener Christian Riedl seine Vormachtstellung unter den deutschen Treppenläufern und siegte in 6:42,8 min mit 23 Sekunden Vorsprung vor Andreas Schindler (LG Steinlach-Zollern). Dritter in der Gesamtwertung der Männer wurde der Ulmer Ralf Hascher, der ebenso wie Riedl für Towerrunning Germany startete. Auch bei den Frauen verteidigte die amtierende deutsche Meisterin Sylvia Jacobs (LC Ron Hill Berlin) ihren Titel. Die W50-Läuferin steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um vier Sekunden und verwies mit deutlichem Vorsprung Corinna Pasche-Colosseus (Eschborn) und Christine Seemann (OEC Frankfurt) auf die weiteren Plätze.

 

Die deutschen Meister Riedl und Jacobs belegten in der offenen Wertung des SkyRun Messeturm Frankfurt jeweils Platz 2. Gesamtsieger der Herren wurde Piotr Lobodzinski (POL), derzeitige Nummer 1 der Weltrangliste, in 6:30,8 min, bei den Frauen siegte Zuzana Krchová (CZE) in 8:11,8 min.

 

Der im Vorjahr von Christian Riedl aufgestellte Streckenrekord von 6:25,5 min blieb somit bestehen, nicht aber zwei andere Bestmarken: 1236 Starter, darunter knapp 500 Feuerwehrleute sowie zahlreiche Läufer in Unternehmensteams, sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord, und mit dem Erlös von fast 50.000 Euro für die gemeinnützige Arbeit des Vereins ARQUE gab es erfreulicherweise auch einen neuen Spendenrekord.

 

Michael Lederer sorgte mit seinem eingespielten Mitarbeiterstab wie schon in den vergangenen Jahren für ein großartiges Event mit perfektem Mix aus Charity und Hochleistungssport.


3. Hemeraner Sprint Treppenlauf:

 

Jeroen Vochteloo schafft den Titel-Hattrick

 

Zu einem Abenteuer besonderer Art wurde der 3. Hemeraner Sprint Treppenlauf am 28.05.2017 im Sauerlandpark Hemer, wenngleich der „Adventure Trail Run“ mit über 900 Startern erst im Anschluss an den Treppenlauf stattfand. Verantwortlich zeichnete sich Petrus, der mit heftigem Gewitter und Sturzregen die Veranstaltung aufmischte und so die Towerrunner zusätzlich auf die Probe stellte. Bestleistungen oder gar Streckenrekord waren unter diesen Voraussetzungen kaum möglich, dennoch setzten sich unter den 85 Finishern (62 Männer, 23 Frauen) am Ende die Richtigen, und zwar die Besten durch.

 

Im wunderschönen Landschaftspark, dem Landesgartenschaugelände des Jahres 2010, erklimmen die paarweise auf die Strecke geschickten Läufer zunächst die 341 Stufen der sogenannten Himmelsleiter, bevor für die 125 Stufen des Jübergturms die letzten Kräfte mobilisiert werden müssen. Nach insgesamt 466 Stufen und 100 bewältigten Höhenmetern (auf 350 m Distanz) dürfen die Towerrunner von der obersten Plattform das herrliche Panorama genießen, ziehen es in der Regel jedoch erst einmal vor, in Rückenlage keuchend und nach Luft japsend den Himmel zu betrachten.

 

Der Niederländer Jeroen Vochteloo wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte bei der dritten Auflage dieses Laufs bereits zum dritten Mal! Mit nur einer Sekunde Rückstand folgte ihm dicht auf den Fersen der Vorjahresvierte Jens Brundieck, Platz drei belegte – wie im Vorjahr – mit Gerko Floor ein weiterer niederländischer Lauffreund. Bei den Damen siegte die zunehmend in den Fokus rückende jugendliche Läuferin Helen Hemmling (Towerrunning Germany). Im Vorjahr noch Zweite, verwies sie diesmal Mailin Jürgens und Gabi Hirsemann auf die nachfolgenden Plätze.

 

Einmal mehr gebührt den Organisatoren dieses großartigen Events höchstes Lob und Anerkennung. Anmeldungen für den 4. Hemeraner Sprint Treppenlauf am 27.05.2018 werden bereits entgegengenommen!

 

Männer

 

1. Jeroen Vochteloo 2:28 min

2. Jens Brundieck 2:29 min

3. Gerko Floor 2:36 min

 

Frauen

1. Helen Hemmling 3:41 min

2. Mailin Jürgens 3:47 min

3. Gabi Hirsemann 3:51 min


11. Bad Wildbader Stäffeleslauf

 

Riedl und Ohngemach lassen der Konkurrenz keine Chance

 

 Die mit Abstand längste Treppe unter den Läufen zum Deutschen Towerrunning Cup 2017 musste am 19. Mai in Bad Wildbad gemeistert werden: 1987 Stufen und 285 Höhenmeter waren wie schon in den Jahren zuvor beim 11. Bad Wildbader Stäffeleslauf von der Tal- bis zur Bergstation der Sommerbergbahn zu überwinden, und „gemeinerweise“ wird es gegen Ende, wenn die Kräfte schwinden, mit bis zu 53 % Steigung auch noch am steilsten. Die Besten scheinen diese respekteinflößenden Zahlen zu ignorieren und kommen auf dem Sommerberg in Zeiten an, die einer Bergbahn würdig wären.

 

Allen voran Streckenrekordhalter und Abonnementsieger Christian Riedl (Towerrunning Germany, M35), der diesmal für seinen Sieg ganze 8:11 min brauchte. Der M40-Läufer Andreas Schindler (LG Steinlach-Zollern) machte bei dieser Veranstaltung erstmals auf sich aufmerksam und wurde Zweiter in sehr guten 8:38 min. Bei den Damen scheint sich dagegen ein Generationswechsel anzubahnen: Die 14-jährige Calmbacher Nachwuchsläuferin Anna Ohngemach siegte in 11:37 min, gefolgt von den „arrivierten“ Läuferinnen Christine Holdermann (Skizunft Bad Herrenalb, W50) in 11:58 min und Claudia Waidelich (Skizunft Calmbach, W45) in 12:05 min.

 

Mit den 70 Männern und 24 Frauen, die sich der Herausforderung stellten, hatte Petrus ein Einsehen, indem er pünktlich zum Start die Regenwolken beiseite schob. Und für den reibungslosen Ablauf dieses bei Treppenläufern wie Bergläufern gleichermaßen beliebten Events sorgten einmal mehr Beate Braun und Guido Schmid mit ihrem bewährten Helferstab. Bei der Siegerehrung wurde ausnahmslos jeder Läufer mit einer Urkunde geehrt, und die kohlenhydratreichen Nudelpräsente für die Besten gab es diesmal sogar im praktischen Putzeimer. Beim Abschied war für die meisten klar, dass man sich 2018 beim 12. Stäffeleslauf gerne wiedersieht.

 

PS: Ein ausdrücklicher Dank an Irene, die sich neben den Bratwürsten total liebenswert um die Läuferkinder kümmerte!


Gelungene Treppenlauf-Premiere in Köthen

 

Als eine Art „kleine Schwester“ des Ulmer Münsterturmlaufs präsentierte sich am Freitag, 12.05.2017, der 1. Treppenlauf St. Jakob Köthen. Austragungsort des 3. Durchgangs zum Deutschen Towerrunning Cup 2017 war die spätgotische St. Jakobskirche im sachsen-anhaltinischen Köthen, das vor diesem Lauf „nur“ als Welthauptstadt der Homöopathie bekannt war. Zumindest in Treppenläuferkreisen ist dies nun anders.

 

Vor der Kirche wurde gestartet, danach mussten die Teilnehmer (unter ihnen auch - mit Heimvorteil - der Pfarrer!) 222 Treppenstufen des Westturms bis auf 35 Meter Höhe erklimmen. „Uriges Treppenhaus und im Gegensatz zu Frankfurt das Geländer links - für mich schon eine echte Herausforderung“, schreibt TRG-Mitglied und Teilnehmer Frank Pfeiler in seinem Rennbericht. Siegfried Flor, ein weiterer TRG-Läufer vor Ort, nutzte ebenso wie Frank sehr gerne die Gelegenheit, für gerade mal 2 € pro Lauf mehrfach die Aussichtsplattform zu erstürmen. Seine Bestzeit von 48,097 sec stellte der flotte M50er im zweiten seiner drei Läufe auf, womit er am Ende auf Rang drei der Gesamtwertung kam. Tagessieger wurde der 24jährige, in Jena wohnhafte Dustin Simon, der im vergangenen Jahr u.a. als Sieger des Reichenbacher Hochhauslaufes von sich reden machte. Nach dessen eigener Aussage ist seine Siegerzeit von 45,731 sec zumindest von ihm selbst verbesserungsfähig: "Dreimal kam ich aus dem Rhythmus und stolperte, einmal war ich von einem Kameramann abgelenkt, der plötzlich vor mir an der Seite der Treppe auftauchte. Ich bin sehr froh, dass es mit zwei Sekunden Vorsprung gereicht hat“, meinte der Sieger im Anschluss. Und weiter: "Mein Ziel ist es, am Ende des Jahres zu den besten acht in Deutschland zu gehören."

 

Teilgenommen hatten über die halbe Distanz 23 Schülerinnen und Schüler, im Hauptlauf 54 Männer und leider nur 2 Frauen. Nichtsdestotrotz ist die Siegerzeit von Karen Stolze (1:14,036 min) aller Ehren wert. Bleibt zu hoffen, dass bei der bereits avisierten Neuauflage 2018 das weibliche Geschlecht noch mutiger wird!

 

Abschließend Frank Pfeilers (zugegeben etwas saloppes) Fazit dieser rundum gelungenen Veranstaltung, die schon bei ihrer ersten Austragung eine Bereicherung des Deutschen Towerrunning Cups war:

 

„Organisiert hatten die Jungs das echt gut für den ersten Lauf! Super toll, keine technischen Ausfälle, alles gut! An alles war gedacht: Es gab Wasser und Kuchen zur freien Verfügung, Toiletten im Turm in der Nähe. Richtig witzig fand ich die Zeitnahme mit einem roten Buzzer-Knopf oben und unten - hatte Stil! Alle waren super nett, hat so wirklich gefetzt! Trotz der Anstrengungen für mich ein gelungener Tag und hat richtig Spaß gemacht...“

 

Männer

  1. Dustin Simon 0:45,731 min
  2. Jan Müller 0:47,953 min
  3. Siegfried Flor 0:48,097 min

Frauen

  1. Karen Stolze 1:14,036 min
  2. Daniela Staffel 1:58,824 min

Alle Wetter!

 

Sächsischer Mt. Everest Treppenmarathon verlangt den Teilnehmern alles ab

 

Als wäre es nicht genug, die doppelte Marathondistanz (84,4 km) zu bewältigen und dabei den Mt. Everest (8848 m) hinauf- und wieder hinabzusteigen: Der 13. Sächsische Mt. Everest Treppenmarathon am 22./ 23.04.2017 in Radebeul hatte in diesem Jahr zusätzlich alle April-typischen Wetterkapriolen zu bieten, auf die man als Läufer gerne verzichten würde: Wind, Regen, Hagel und sogar Schneeschauer – dies alles aber noch einigermaßen zu ertragen dank perfekter Organisation sowie kameradschaftlichem Miteinander der Teilnehmer, wie David Leitheisers Rennbericht zu entnehmen ist (s.u.).

 

Wer innerhalb von 24 Stunden mindestens 100 Runden à 0,84 km auf der Spitzhaustreppe in Radebeul-Oberlößnitz schafft (100 x 397 = 39.700 Stufen!), hat das Minimalziel der Veranstaltung erreicht, nämlich innerhalb eines Tages so viele Höhenmeter zu schaffen, wie der Mt. Everest vom Meeresniveau aus hat. Von den 9 in der Ergebnisliste aufgeführten Frauen schafften dies 4, bei den Männern 34 von 53. Für den Sieg musste allerdings eine ordentliche Schippe draufgelegt werden: Mit 135 Runden (= 11.944 Höhenmeter bzw. 113,9 km) siegte bei den Männern Stefan Wilsdorf, bei den Frauen Antje Müller mit 110 Runden (= 9.732 Höhenmeter bzw. 92,8 km). Beide hatten einen deutlichen Vorsprung von 6 bzw. 5 Runden auf Rang 2.

 

Männer

 

1. Stefan Wilsdorf 135 23:16:11

 

2. Yves Mahindra König 129 23:58:32

 

3. Andreas Gröber 120 23:33:39

 

Frauen

 

1. Antje Müller 110 21:31:41

 

2. Sabine Remberger-Jordan 105 23:56:23

 

3. Bere May 101 23:35:21

 

Nach dieser Traditionsveranstaltung wird der Deutsche Towerrunning Cup 2017 am 12. Mai mit einer Premiere fortgesetzt werden, dem 1. Treppenlauf in der St. Jakobskirche Köthen (Sachsen-Anhalt).

 

Alle Treppenlaufbegeisterte sind herzlich eingeladen!

 

Hier der Teilnehmerbericht von TRG-Mitglied David Leitheiser, der sich beim 13. Sächsischen Mt. Everest Treppenmarathon auf einem guten 8. Rang platzierte:

 

Liebe Towerrunning-Freunde,

 

ich habe es geschafft! Nach 22 Stunden, 11 Minuten und 104 bewältigten Runden (8. Platz der Gesamtwertung) habe ich bei teilweise sehr mäßigen äußeren Bedingungen den Mt. Everest Treppenmarathon beendet.

 

Knapp zwei Stunden hätte ich noch gehabt, aber die Hagelschauer und meine Knie meinten, ich solle besser aufhören.

 

Es ging los am Samstag um 16.00 h, das Wetter war noch gut, es war trocken und wir hatten Temperaturen um 5°C. 76 Einzelstarter nahmen den Kampf auf, von denen aber lange nicht alle ins Ziel kamen. Die Organisation um Ulf Kühne war Extra-Klasse, viele sehr freundliche Helfer, die einen immer wieder aufmunterten, ein gut gelaunter Moderator und eine gut sortierte Küche waren der Garant für einen erfolgreichen Wettbewerb. Wettbewerb? Es war eher ein Miteinanderlaufen, sich gegenseitig Motivieren und Anfeuern. Solch eine Anstrengung hatte ich noch nicht erlebt, zumal ich in meiner bisherigen Laufbahn nicht über die Marathon-Distanz (42,2 km) hinausgekommen bin (Ausnahme ein Spendenlauf über 100 km, aber den bin ich größtenteils gegangen).

 

Treppauf war ich durchgehend recht zügig unterwegs, aber treppab wurde es etwa ab Runde 60 immer härter. Bei Morgengrauen kam der erste Regen auf, und damit wurde es noch schwieriger. Hagelschauer in regelmäßigen Abständen waren im letzten Drittel des Rennens ständiger Begleiter der Läufer.

 

Der Sieger Stefan Wilsdorf ließ sich davon kaum beeindrucken, lief fantastische 135 Runden und kam vor Yves Mahindra König (129) und Andreas Gröber (120) ins Ziel. Bei den Damen setzte sich Antje Müller mit 110 Runden durch, gefolgt von Sabine Remberger-Jordan und Bere May. Alles in allem war es eine ganz tolle Veranstaltung. Und nach dem Rennen ist vor dem Rennen!

 

Take stairs!

 

David Leitheiser


Deutscher Towerrunning Cup 2017 ist eröffnet!

 

Sylvia Jacobs und Johannes Gabbert siegen beim 17. Tower Run in Neukölln

 

Heftige Schneefälle und arktische Temperaturen waren die Begleitumstände des 17. Tower Run Berlin-Neukölln, der auch in diesem Jahr den gelungenen Auftakt zur deutschen Towerrunning-Saison darstellte. Die 204 Startplätze der 1. Station des Deutschen Towerrunning Cups 2017 waren bereits eine Woche vor dem Event ausgebucht, was für die nach wie vor zunehmende Beliebtheit dieser Traditionsveranstaltung, vielleicht auch des Towerrunning-Sports im Allgemeinen, spricht.

 

Mit Sylvia Jacobs und Johannes Gabbert trugen sich zwei Athleten aus dem engeren Favoritenkreis in die Siegerlisten ein: Sylvia ist amtierende Deutsche Towerrunning-Meisterin und Cupsiegerin 2016, Johannes hat sich u.a. als „Abonnementsieger“ beim Oderturmlauf in Frankfurt/Oder einen Insidern bekannten (und von Konkurrenten gefürchteten) Namen gemacht. Beide werden nun zumindest bis Frühjahr das Deutsche Ranking anführen.

 

Den Veranstaltern vom TUS Neukölln, der SPD Neukölln und der Baugenossenschaft IDEAL sei an dieser Stelle für die hervorragende Organisation sowie die bewährt gute Zusammenarbeit mit Towerrunning Germany herzlich gedankt.

 

Weitergehende Infos finden sich im Bericht des Veranstalters:

 

59 Frauen und 145 Männer gingen nach stundenlangen Schneefällen und Temperaturen um minus 5 Grad pünktlich zu den fünf Wertungsläufen ab 11.00 Uhr vor zahlreichen Zuschauern, welche die Läufe auf Großleinwände live übertragen bekamen, an den Start.

 

Im Frauen-Wertungslauf zum ersten Deutschen Towerrunning Germany Cup-Lauf im neuen Jahr waren 6 der 10 besten deutschen Treppenläuferinnen am Start. Nach der 400 Meter langen Einführungsrunde mussten die 204 Teilnehmer, wie bereits seit 16 Jahren, 465 Stufen in Berlins höchstem Wohnhaus in der Berliner Gropiusstadt absolvieren, um anschließend einen prächtigen Blick auf ganz Berlin zu haben.

 

Im spannenden Frauenlauf spielte die mehrfache Tower Run-Siegerin und seit 2015 beste deutsche Treppenläuferin Sylvia Jacobs (Towerrunning Berlin) ihre langjährige Erfahrung aus und konterte einige Attacken der 32 Jahre jüngeren Kielerin Corinna Beck. Die 22 jährige Läuferin von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB biss sich an der routinierten Berlinerin die Zähne aus und musste die Überlegenheit der Gewinnerin der Towerrunning Germany-Serie 2015 und 2016 neidlos anerkennen. Aufgrund der winterlichen Bedingungen auf der 400 Meter langen Einführungsrunde ist die Siegerzeit von 4:38,25 Minuten von Sylvia Jacobs als erstklassig zu bewerten. Die talentierte Treppenläuferin aus Kiel erreichte eine Endzeit von 4:43,38 Minuten, gefolgt von der Frankfurterin Anna Lena Böckel, welche nur 2,21 Sekunden später ins Ziel kam.

 

Auch in den sich anschließenden 4 Männer-Wertungsläufen waren einige deutsche Treppenlauf-Spitzenathleten am Start. Beinahe hätte es zum ersten Mal nach 2008 wieder einen ausländischen Sieg beim Tower Run gegeben. Im Wertungslauf der M 30 distanzierte der 30 jährige Pole Karol Galicz (BKS Wataha Warszawa) in 3:36,76 Minuten die Konkurrenz um mehr als 20 Sekunden. Aber im abschließenden Hauptklassenlauf lieferten sich der Frankfurter Johannes Gabbert und der Kieler Gerrit Kröger ein spannendes und erstklassiges Duell. Beide konnten letztlich die Zeit des Warschauer Läufers noch unterbieten. Der für den OSV Holzinger FFC startende Frankfurter Johannes Gabbert gewann so die Gesamtwertung der Männer in 3:32,38 Minuten knapp vor Gerrit Kröger, welcher im vergangenen Jahr sechstbester deutscher Treppenläufer war. Er erreichte das höchstgelegene Ziel in Berlin in 3:34,49 Minuten.

 

Die Veranstalter TUS Neukölln, die SPD Neukölln und die Baugenossenschaft IDEAL sorgten mit ihrer guten Organisation und ihren vielen fleißigen Helfern dafür, dass die über 200 Teilnehmer gut und sicher sich auf den beschwerlichen Weg in die 29. Etage des höchsten Wohnhauses in Berlin machen konnten und nach dem Lauf gut verpflegt wurden.

 

Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey ehrte in einer umfangreichen Siegerehrung im Anschluss an die 5 Wertungsläufe die siegreichen Teilnehmer. Erfreulich war auch, dass der RBB in seiner beliebtesten TV-Sendung, nämlich der Berliner Abendschau, einen kleinen Bericht über den 17. Tower Run zeigte.

 

Ergebnisse:

 

Männer:

 

  • Johannes Gabbert (OSV Holzinger FFC) 3:32,38 Minuten
  • Gerrit Kröger (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) 3:34,69 Minuten
  • Karol Galicz (BKS Wataha Warszawa/Polen) 3:36,76 Minuten

 

Frauen:

 

  • Sylvia Jacobs (TRG / Berlin) 4:38,25 Minuten
  • Corinna Beck (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) 4:43,38 Minuten
  • Anna Lena Böckel (Towerrunning Germany) 4:45,59 Minuten

Raus aus dem Winterschlaf, ihr Treppenläufer!

 

Deutscher Towerrunning Cup 2017 wird in Berlin-Neukölln eröffnet

 

Zwei Monate nach dem Finale des Deutschen Towerrunning Cups 2016 in Münster wird von den Verantwortlichen der TRG mit Hochdruck an den Vorbereitungen für die kommende Saison gearbeitet. Wiederum werden über das gesamte Bundesgebiet verteilt ca. 20 Treppenlauf-Wettbewerbe auf dem Programm stehen, deren Ergebnisse für den Deutschen Towerrunning Cup 2017 berücksichtigt werden und das offizielle Ranking der besten deutschen Treppenläufer ergeben. Schon heute sei allen Veranstaltern gedankt, die uns die Treue halten und Jahr für Jahr dabei sind!

 

Bereits am 8. Januar 2017 geht es los, und zwar mit dem 17. Tower-Run in Berlins höchstem Wohnhaus, dem IDEAL-Hochhaus in Berlin-Neukölln. Bei der vom TuS-Neukölln 1865 e.V. Berlin organisierten Veranstaltung handelt es sich um einen der renommiertesten Treppenläufe Deutschlands, dessen Besonderheit darin liegt, dass in Gruppen gestartet wird und vor Betreten des Treppenhauses zunächst eine ca. 400m lange Einführungsrunde im Flachen zurückzulegen ist. Zusätzliche Attraktivität ist gerade für die „reiferen“ Läuferinnen und Läufer durch die Wertung nach Altersklassen gegeben. Und das im Berliner Winter erworbene Punktepolster trägt bis weit ins Frühjahr hinein, wenn der Deutsche Towerrunning Cup 2017 dann so richtig Fahrt aufnimmt.

 

Berlin ist ja bekanntlich immer eine Reise wert – für Deutschlands Towerrunner aber schon ganz früh im Jahr. Deshalb: Raus aus der Kuschelecke und bald schon ab nach Berlin!!!

 

Link zum Flyer


Grandioses Finale beim 3. LVM-Skyrun in Münster

 

Die deutschen Meister gewinnen auch den Deutschen Towerrunning Cup 2016


Alle Podestplätze der Cupwertung gehen an TRG-Mitglieder

 

Abschluss und Höhepunkt der nationalen Saison war für die deutschen Towerrunner der 3. LVM-Skyrun Münster am 9. Oktober 2016. Bei der 19. und letzten Station des Deutschen Towerrunning Cups 2016 sollte die mit Spannung erwartete Frage beantwortet werden, ob Ralf Hascher und Sylvia Jacobs ihre bisherige Führung im deutschen Ranking ins Ziel bringen oder von den nachdrängenden Läufern noch abgefangen werden würden. Für die Wettkämpfer „aus der zweiten Reihe“ richtete sich der Fokus darauf, möglichst viele K.-o.-Runden zu überstehen, um mit den in Münster erzielten Punkten am Ende einen der begehrten Top 10-Platzierungen in der Cupwertung zu ergattern.

 

An diesem freundlichen, wenn auch kühlen Sonntagmorgen konnte Stefan Spiekermann ca. 350 Starter, darunter eine stattliche Anzahl von deutschen wie internationalen Top-Athleten, begrüßen. Gewertet wurde in drei Kategorien: der Damen-, Herren- und Feuerwehrwertung. Das Besondere an der Veranstaltung in Münster ist zum einen die hohe Attraktivität für Zuschauer, gegeben aus Live-Übertragung auf einer Video-Leinwand sowie dem völlig verglasten und damit einsehbaren Treppenhaus. Zum anderen ist es der bereits erwähnte K.-o.-Modus, durch den sich von Runde zu Runde die Zahl der Läufer halbiert, bis schließlich – beim 8. (!) Erklimmen der 360 Stufen – im Finale der Sieger ermittelt wird.

 

Nachdem in einem heiß umkämpften Achtelfinale Ralf Hascher sich ganz knapp einem anderen TRG-Läufer, nämlich Jan Fiebig, geschlagen geben musste, war bei den Herren bzgl. der Cupwertung die Vorentscheidung zu Gunsten von Christian Riedl gefallen. Der in der Weltrangliste an Nummer 2 geführte Erlangener konnte bis zum Halbfinale alle Duelle für sich entscheiden, doch dann unterlag er dem späteren Sieger Stefan Stefina (Slowakei). Im „kleinen Finale“ bezwang Christian den Tschechen Martin Tomica und eroberte erstmals im für ihn eigentlich zu niedrigen LVM-Turm einen Podestplatz. Als bester Deutscher sicherte sich der amtierende deutsche Meister Christian Riedl die volle Punktzahl für die Cupwertung und letztlich souverän zum dritten Mal in Folge den Sieg beim Deutschen Towerrunning Cup. Platz zwei der Cupwertung 2016 belegt Ralf Hascher, gefolgt von Jan Fiebig auf Rang 3. Allen drei die herzlichsten Glückwünsche der TRG-Gemeinde!

 

Bei den Damen gelang der Berlinerin Sylvia Jacobs ebenfalls das Double aus Deutscher Meisterschaft und Cupsieg 2016. Ihre schärfste Widersacherin, die noch Jugendliche Helen Hemmling, blieb gegen starke internationale Konkurrenz im Achtelfinale „hängen“, so dass die Eroberung der Tabellenspitze in diesem Jahr – noch! – mißlang. In der Cupwertung belegt Helen Hemmling Rang zwei vor der Frankfurterin Anna Lena Böckel. Schnellste Deutsche war an diesem Tag die Münsteranerin Anita Pawlak, die bei ihrem ersten und einzigen Treppenlauf 2016 der späteren Siegerin Lenka Svabikova (CZE) nur knapp unterlag und dafür einen Ehrenpreis der TRG erhielt.

 

Der LVM-SkyRun Münster war wieder einmal ein großartiger Abschluss des Deutschen Towerrunning Cups 2016 und nach der DM in Frankfurt der zweite Saisonhöhepunkt für einen Großteil der ambitionierten Treppenläufer Deutschlands. Die Anwesenheit von 9 der 10 besten deutschen Männer sowie 8 der 10 besten deutschen Frauen beim Saisonfinale in Münster sprechen eine eindeutige Sprache und belegen den Erfolg unserer Bemühungen, eine kompetitive Serie zusammenzustellen, bei der die besten Treppenläufer über die ganze Saison ermittelt und schließlich beim Finale geehrt werden sollen.

 

Großen Dank an alle Läuferinnen und Läufer, die unsere Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr besucht haben! Die Planungen für eine erfolgreiche Neuauflage des deutschen Towerrunning Cups sind für 2017 bereits in vollem Gange.

 

Top 3 (international)

 

Damen

  1. Lenka Svabikova (CZE)
  2. Zuzana Krchova (CZE)
  3. Egle Uljas (EST)

 

Herren

  1. Stefan Stefina (SVK)
  2. Tomas Macecek (CZE)
  3. Christian Riedl (GER)

 

Top 3 (national)

 

Damen

  1. Anita Pawlak
  2. Anna Lena Böckel
  3. Claudia Becker

 

Herren

  1. Christian Riedl
  2. Jan Fiebig
  3. Sylvio Atmanspacher

 

Deutscher Towerrunning Cup 2016

 

Damen

  1. Sylvia Jacobs 352 Punkte
  2. Helen Hemmling 343 Punkte
  3. Anna Lena Böckel 334 Punkte
  4. Claudia Becker 258 Punkte
  5. Xinxin Maier 222,5 Punkte
  6. Veronika Hettich 200 Punkte
  7. Maike Großmann 194 Punkte
  8. Corinna Beck 177 Punkte
  9. Gabi Hirsemann 170 Punkte
  10. Franziska Tendel 160 Punkte

 

Herren

  1. Christian Riedl 400 Punkte
  2. Ralf Hascher 334 Punkte
  3. Jan Fiebig 311 Punkte
  4. Sylvio Atmanspacher 292 Punkte
  5. Görge Heimann 275 Punkte
  6. Gerrit Kröger 262 Punkte
  7. Siegfried Flor 248 Punkte
  8. Lars Migge 210 Punkte
  9. Jens Brundieck 209 Punkte
  10. Dustin Simon 176 Punkte

Die Hauptstadt entdeckt den Treppenlauf für sich

 

Knapp eine Woche nach dem Berlin-Marathon erlebte die Hauptstadt ein nicht minder spektakuläres Sportereignis: den run up berlin 2016 im Hotel Park Inn Alexanderplatz. Die steigende Teilnehmerzahl, aber auch das rege Interesse von Hotelgästen und Spontan-Besuchern zeigen, dass Towerrunning in Berlin auf dem Vormarsch ist.

 

An diesem kühlen und regnerischen Oktoberanfang machen sich insgesamt 127 Treppenläufer auf die 770 Stufen und 39 Etagen hinauf zur Panoramaterrasse des Hotels. Punkt 10 Uhr geht es im 30-Sekunden-Takt los, nach dem Außenstart zuerst ca. 50m in das Eingangsfoyer und weiter, vorbei an neugierigen und staunenden Gesichtern, die ersten Stufen in die 2. Etage und in das eigentliche Treppenhaus einbiegend. In der 20. Etage wechselt man das Treppenhaus, indem man, angefeuert von Cheerleadern, von einem Flurende zum anderen quert. In der 39. Etage sind es dann nur noch wenige Schritte bis zum Austritt auf die Terrasse und dem roten Stopp-Button der Zeitmessung. Wie wichtig eine Top-Verfassung für eine Top-Leistung ist, konnte man im Männerfeld verfolgen. Daniel Naumann, Lokalmatador und Sieger des Treppenlaufes des TuS Neukölln im Januar, hatte sich eigentlich viel vorgenommen, doch eine Erkältung bremste ihn aus. Für die Teamwertung ging er trotzdem an den Start und landete mit 3:53 min auf einem beachtlichen vierten Platz. In blendender Verfassung präsentierte sich dagegen Ralf Hascher, der mit einer Fabelzeit von 3:26 min seine Verfolger Jan Fiebig (TRG) und Jens Becker (LG Region Karsruhe) deutlich hinter sich ließ. Mit seiner Siegerzeit war er 15 Sekunden schneller als der Sieger des Vorjahres!

 

Bei den Frauen konnte Sylvia Jacobs (TRG) ihren Vorjahressieg wiederholen. Sie sprintete in 4:38 min zum Sieg und verwies Anna Lena Böckel und Claudia Becker auf die Plätze. Mit Helen Hemmling komplettierte die vierte TRG-Lauferin die Ergebnisliste der Frauen und sorgte für ein tolles Team-Ergebnis. Helen schrieb an diesem Tag ihre eigene Anekdote, indem sie bereits in der 10. Etage versuchte, das Treppenhaus zu wechseln. Ihr Irrtum kostete ihr wohl wertvolle Sekunden im Kampf um die Podiumsplätze.

 

Ein Lob gilt es dem Team um Martin Teucher auszusprechen, die den run up Berlin zu einem gelungenen Towerrunning-Event im Herzen Berlins entwickelt haben. Die Zusage für eine Fortsetzung im kommenden Jahr gab es schon mal vom Hotelmanager bei der Siegerehrung.

 

Nun schaut die TRG-Gemeinde gespannt auf das Finale des Deutschen Towerrunning Cup 2016 am 09.10.2016 in Münster.

 

Top 3 Frauen

 

Sylvia Jacobs – TRG – 4:38,9 min

Anna Lena Böckel – TRG – 4:49,9 min

Claudia Becker – Berliner Turnerschaft – 5:03,6 min

 

Top 3 Männer

 

Ralf Hascher – TRG – 3:26,2 min

Jan Fiebig – TRG – 3:46,0 min

Jens Becker – LG Region Karsruhe – 3:50,4 min


Erfreuliche Nachrichten aus Reichenbach:

 

Auch im Vogtland boomt das Towerrunning

 

Über einen sprunghaften Anstieg der Teilnehmerzahl durfte sich Daniela Raschpichler von der Wohnungsbaugesellschaft Woba freuen, die in bewährter Kooperation mit dem Leichtathletikverein LAV Reichenbach den 4. Reichenbacher Hochhauslauf organisierte. Dieser Lauf war die 17. Station zum Deutschen Towerrunning Cup 2016. Nach 53 Startern im Vorjahr lagen diesmal 99 Meldungen vor, von denen sich letztlich 94 in der Ergebnisliste wiederfinden (72 männl. und 22 weibl. Teilnehmer). Dazu kamen noch neun Zweierteams von Feuerwehrleuten, die in einem eigenen Wettbewerb in voller Montur und mit Atemschutz genauso wie die Läufer mit ca. 30 Metern Anlauf die 10 Etagen so schnell es ging nach oben stürmten.

 

Nicht anders als beim Treppenlauf in Wolfsburg war der 24.09.2016 auch im Vogtland ein Tag der Rekorde: Neben dem erwähnten Teilnehmerrekord sorgte der Sieger Dustin Simon mit 35,88 sec auch für eine neue Laufbestzeit, wobei der 24jährige Sportstudent die bisherige Bestmarke von Tobias Burkhardt aus dem Jahr 2013 um stattliche 74 hundertstel Sekunden unterbot. Schnellste weibliche Teilnehmerin war die erst 13jährige Emily Köhler vom Präventionssportverein Vogtland, die in 46,00 sec ihre eigene Bestzeit um 1,4 Sekunden verfehlte. Bei der Ehrung der Sieger in jeweils fünf männlichen und weiblichen Altersklassen konnten zahlreiche Altersklassenrekorde verkündet werden. Darüber hinaus erwähnenswert ist die Leistung des 68jährigen Rainer Schneegaß, der als Gesamtsechzehnter in 41,33 Sekunden einen Großteil der „Jungen“ hinter sich ließ.

 

Als Vertreter von Towerrunning Germany waren Xinxin und Franz Maier am Start, die jeweils ihre Altersklasse – Seniorinnen I und Senioren II – gewannen. Im Namen von Towerrunning Germany dankte Franz Maier für die gute Zusammenarbeit mit der TRG, für die tolle Organisation und das geradezu vorbildliche Miteinander von Groß und Klein, Alt und Jung beim Sportfest rund um das „Haus Caroline“.

 

Top 3 Männer

Dustin Simon - 1. FC Greiz - 35,88 sec

Joscha Bretschneider - LV Einheit Greiz - 37,86 sec

Kay Piertza - Mylau - 37,94 sec

 

Top 3 Frauen

Emily Köhler - Präventionssportverein Vogtland - 46,00 sec

Xinxin Maier - Towerrunning Germany - 50,03 sec

Kristina Lingel - Oberschule Netzschkau - 52,09 sec

Erfreuliche Nachrichten aus Reichenbach:

 

Auch im Vogtland boomt das Towerrunning

 

Über einen sprunghaften Anstieg der Teilnehmerzahl durfte sich Daniela Raschpichler von der Wohnungsbaugesellschaft Woba freuen, die in bewährter Kooperation mit dem Leichtathletikverein LAV Reichenbach den 4. Reichenbacher Hochhauslauf organisierte. Dieser Lauf war die 17. Station zum Deutschen Towerrunning Cup 2016. Nach 53 Startern im Vorjahr lagen diesmal 99 Meldungen vor, von denen sich letztlich 94 in der Ergebnisliste wiederfinden (72 männl. und 22 weibl. Teilnehmer). Dazu kamen noch neun Zweierteams von Feuerwehrleuten, die in einem eigenen Wettbewerb in voller Montur und mit Atemschutz genauso wie die Läufer mit ca. 30 Metern Anlauf die 10 Etagen so schnell es ging nach oben stürmten.

 

Nicht anders als beim Treppenlauf in Wolfsburg war der 24.09.2016 auch im Vogtland ein Tag der Rekorde: Neben dem erwähnten Teilnehmerrekord sorgte der Sieger Dustin Simon mit 35,88 sec auch für eine neue Laufbestzeit, wobei der 24jährige Sportstudent die bisherige Bestmarke von Tobias Burkhardt aus dem Jahr 2013 um stattliche 74 hundertstel Sekunden unterbot. Schnellste weibliche Teilnehmerin war die erst 13jährige Emily Köhler vom Präventionssportverein Vogtland, die in 46,00 sec ihre eigene Bestzeit um 1,4 Sekunden verfehlte. Bei der Ehrung der Sieger in jeweils fünf männlichen und weiblichen Altersklassen konnten zahlreiche Altersklassenrekorde verkündet werden. Darüber hinaus erwähnenswert ist die Leistung des 68jährigen Rainer Schneegaß, der als Gesamtsechzehnter in 41,33 Sekunden einen Großteil der „Jungen“ hinter sich ließ.

 

Als Vertreter von Towerrunning Germany waren Xinxin und Franz Maier am Start, die jeweils ihre Altersklasse – Seniorinnen I und Senioren II – gewannen. Im Namen von Towerrunning Germany dankte Franz Maier für die gute Zusammenarbeit mit der TRG, für die tolle Organisation und das geradezu vorbildliche Miteinander von Groß und Klein, Alt und Jung beim Sportfest rund um das „Haus Caroline“.

 

Top 3 Männer

Dustin Simon - 1. FC Greiz - 35,88 sec

Joscha Bretschneider - LV Einheit Greiz - 37,86 sec

Kay Piertza - Mylau - 37,94 sec

 

Top 3 Frauen

Emily Köhler - Präventionssportverein Vogtland - 46,00 sec

Xinxin Maier - Towerrunning Germany - 50,03 sec

Kristina Lingel - Oberschule Netzschkau - 52,09 sec

Starke Leistungen und gute Unterhaltung in  Chorweiler - Ralf Hascher und Judith Gittel siegen beim 3. Hochhausmarathon

 

Zum 3. Hochhausmarathon in Köln-Chorweiler hatten sich 96 Laufbegeisterte im Alter zwischen 6 und 77 Jahren eingefunden, darunter eine Reihe von Feuerwehrleuten, die in voller Montur die 23 Etagen des 73 Meter hohen Sahle-Hochhauses in Angriff nahmen. Was für Ungeübte nach einer wahrlich grenzwertigen Belastung klingt (daher auch der „Marathon“ im Namen) ist für erfahrene Läufer eher ein Langsprint, den die Besten in gerade einmal anderthalb Minuten bewältigen. Einmal mehr waren es die üblichen Verdächtigen vom Verein Towerrunning Germany, die in Abwesenheit des Streckenrekordhalters Christian Riedl die vorderen Plätze unter sich ausmachten. Für die 373 Stufen benötigte der Sieger Ralf Hascher (TRG / Ulm) atemberaubende 1:35,3 min, wobei er um zwei Sekunden Sylvio Atmanspacher (TRG / Köln) und um sechs Sekunden Siegfried Flor (TRG / Berlin) distanzierte.

 

Auch in der Frauenwertung schafften es mit Xinxin Maier (2:24,6 min) und Veronika Hettich (2:29,6 min) zwei TRG-Läuferinnen aufs Treppchen, der Sieg in der Hauptklasse ging allerdings an Lea Fahron vom veranstaltenden Verein DJK Wiking Köln in 2:20,5 min. Für eine Überraschung sorgte die erst 15jährige Judith Gittel, deren Siegerzeit von 2:19,6 min im Kinder- und Jugendlauf am Ende unübertroffen blieb und den Tagessieg unter allen weiblichen Teilnehmern bedeutete. Über einen Freistart beim Serienfinale in Münster darf sie sich nun ebenso freuen wie Lars Migge als schnellster Nicht-TRG-Läufer.

 

Die Integration von Flüchtlingskindern in den sportlichen Wettbewerb sowie die Teilnahme einiger Menschen mit Behinderung verdienen ebenso Erwähnung wie das reichhaltige Rahmenprogramm sowie die wertvollen Gutscheine für die Schnellsten. Sollte die Tradition des im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Hochhausmarathons fortgesetzt werden (was alle hoffen!), wird es im Spätsommer 2018 zur 4. Auflage des Hochhausmarathons Chorweiler kommen!

 

Top 3 Männer

 

1. Ralf Hascher Towerrunning Germany e.V. 1:35,3 min

2. Sylvio Atmanspacher Towerrunning Germany e.V. 1:37,7 min

3. Siegfried Flor Towerrunning Germany e.V. 1:41,9 min

 

Top 3 Frauen

 

1. Judith Gittel DJK Wiking Köln 2:19,6 min

2. Lea Fahron DJK Wiking Köln 2:20,5 min

3. Xinxin Maier Towerrunning Germany e.V. 2:24,6 min

Starke Leistungen und gute Unterhaltung in  Chorweiler - Ralf Hascher und Judith Gittel siegen beim 3. Hochhausmarathon

 

Zum 3. Hochhausmarathon in Köln-Chorweiler hatten sich 96 Laufbegeisterte im Alter zwischen 6 und 77 Jahren eingefunden, darunter eine Reihe von Feuerwehrleuten, die in voller Montur die 23 Etagen des 73 Meter hohen Sahle-Hochhauses in Angriff nahmen. Was für Ungeübte nach einer wahrlich grenzwertigen Belastung klingt (daher auch der „Marathon“ im Namen) ist für erfahrene Läufer eher ein Langsprint, den die Besten in gerade einmal anderthalb Minuten bewältigen. Einmal mehr waren es die üblichen Verdächtigen vom Verein Towerrunning Germany, die in Abwesenheit des Streckenrekordhalters Christian Riedl die vorderen Plätze unter sich ausmachten. Für die 373 Stufen benötigte der Sieger Ralf Hascher (TRG / Ulm) atemberaubende 1:35,3 min, wobei er um zwei Sekunden Sylvio Atmanspacher (TRG / Köln) und um sechs Sekunden Siegfried Flor (TRG / Berlin) distanzierte.

 

Auch in der Frauenwertung schafften es mit Xinxin Maier (2:24,6 min) und Veronika Hettich (2:29,6 min) zwei TRG-Läuferinnen aufs Treppchen, der Sieg in der Hauptklasse ging allerdings an Lea Fahron vom veranstaltenden Verein DJK Wiking Köln in 2:20,5 min. Für eine Überraschung sorgte die erst 15jährige Judith Gittel, deren Siegerzeit von 2:19,6 min im Kinder- und Jugendlauf am Ende unübertroffen blieb und den Tagessieg unter allen weiblichen Teilnehmern bedeutete. Über einen Freistart beim Serienfinale in Münster darf sie sich nun ebenso freuen wie Lars Migge als schnellster Nicht-TRG-Läufer.

 

Die Integration von Flüchtlingskindern in den sportlichen Wettbewerb sowie die Teilnahme einiger Menschen mit Behinderung verdienen ebenso Erwähnung wie das reichhaltige Rahmenprogramm sowie die wertvollen Gutscheine für die Schnellsten. Sollte die Tradition des im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Hochhausmarathons fortgesetzt werden (was alle hoffen!), wird es im Spätsommer 2018 zur 4. Auflage des Hochhausmarathons Chorweiler kommen!

 

Top 3 Männer

 

1. Ralf Hascher Towerrunning Germany e.V. 1:35,3 min

2. Sylvio Atmanspacher Towerrunning Germany e.V. 1:37,7 min

3. Siegfried Flor Towerrunning Germany e.V. 1:41,9 min

 

Top 3 Frauen

 

1. Judith Gittel DJK Wiking Köln 2:19,6 min

2. Lea Fahron DJK Wiking Köln 2:20,5 min

3. Xinxin Maier Towerrunning Germany e.V. 2:24,6 min


Lokalmatador Gabbert im Oderturm nicht zu schlagen!

 

Johannes Gabbert vor Jan Fiebig – wie schon in den Jahren 2014 und 2015 lautete so auch diesmal der Zieleinlauf beim Treppenlauf auf das höchste Gebäude von Frankfurt (Oder). Großartig: Für Gabbert war es bei der 15. Auflage des Oderturmlaufs bereits der achte Sieg!

 

Bei der östlichsten Station des Deutschen Towerrunning Cups 2016 galt es, nach einem „Anlauf“ von 150 Metern um das Gebäude 511 Stufen, die sich auf 24 Etagen verteilten, zu bewältigen. Gabbert distanzierte diesmal mit seiner Siegerzeit von 2:32,68 den TRG-Läufer Fiebig um sechs Sekunden und den Drittplatzierten Gerrit Kröger (Kiel) um 17 Sekunden. Nicht weniger bemerkenswert, dass bei den Frauen gerade die älteste Teilnehmerin das Rennen gewann. Für Insider allerdings keine Überraschung, denn bei der 54jährigen Sylvia Jacobs handelt es sich um die Gewinnerin des Deutschen Towerrunning Cups 2015 und amtierende deutsche Towerrunning-Meisterin 2016. Sie siegte in 3:36,13 min vor Lena Gabbert (3:41,03 min) und Heike Schulze (3:44,53 min).

 

Um den Zuschauern etwas zu bieten, hatte das Organisationsteam des Stadtsportbundes um Stefan Köber Kameras im Gebäude installiert, die Livebilder auf einen Bildschirm vor dem Oderturm übertrugen und damit den Towerrunningsport erlebbar machten. Der erstmals zum Deutschen Towerrunning Cup 2016 zählende Lauf hatte einige Athleten von weither angelockt, die sich Punkte für die Cupwertung sichern wollten. Die Freistartvouchers für das Finale am 9.10. in Münster gingen wie immer an die schnellste Läuferin und den schnellsten Läufer, die nicht Mitglied bei Towerrunning Germany sind – und damit an das sportliche Ehepaar Lena und Johannes Gabbert!

 

Top 3 Männer

  1. Johannes Gabbert 2:32,68 min
  2. Jan Fiebig 2:38,28 min
  3. Gerrit Kröger 2:49,75 min

 

Top 3 Frauen

  1. Sylvia Jacobs 3:36,13 min
  2. Lena Gabbert 3:41,03 min
  3. Heike Schulze 3:44,53 min

Ein Sieger zu viel auf den 180 Stufen des 15. Senftenberger See Turmlaufs?

 

Matjaz Miklosa, aktuell die Nummer 5 und seine Partnerin Jasmina Klancnik (beide aus Slowenien), aktuell die Nummer 10 der Weltrangliste im Towerrunning gaben dem Wettbewerb internationales Flair. Beide sind eher auf längere Strecken spezialisiert und zeigten hier durchaus beachtliche Sprintfähigkeiten. Mit Jan Fiebig aus Radebeul gab es zudem hochkarätige deutsche Konkurrenz und wie bei jedem Treppenlauf sind überraschende local heros nicht ausgeschlossen. Am Ende brachten die schnellsten Männer die Veranstalter ins Grübeln. Jeder hat zwei Versuche, der schnellere Lauf wird gewertet. Matjaz Miklosa und Jan Fiebig mit 37,9 Sekunden zeitgleich - was nun? Den langsameren Lauf zur Entscheidung hinzuziehen oder ein "Stechen" laufen? Da in der Ausschreibung bisher dieser Fall nicht geregelt war, gab es die klare Entscheidung: Zwei Sieger! (und eine Präzisierung für die Zukunft im Reglement...) Als Dritter holte sich der Berliner und TRG-Mitglied Siegfried Flor in 40,4 s wichtige Punkte für den Deutschen Towerrunning Cup 2016. Einen persönlichen Rekord bei seinem vierten Start am Turm in beachtlichen 45,5 s brannte der inzwischen 68jährige Rainer Schneegaß aus Leipzig als ältester Starter in die Stufen.

Bei den Frauen war es eine klare Angelegenheit für Jaqueline Uschmann in 45,9 s vor Jasmina Klancnik in 47,4 s und Stella Neumann in 49,8 s.

 

Für Kinder bis 9 Jahre gibt es eine verkürzte Strecke von 116 Stufen. Wenn die Kinder ihre Läufe absolvieren steigt das Adrenalin - vor allem bei den aufgeregten Eltern. Mit welcher Gelassenheit die Kinder dann los toben lässt die Aufregung der Eltern kaum nachvollziehen. Spaß pur!

Mit den Pokalen selbst für die Kleinsten und einer fast schon liebevollen Siegerehrung gelingt es den Veranstaltern seit Jahren tolle sportliche Leistungen, Breitensport und eine familiäre Atmosphäre zu verbinden. Im Ziel der Blick über den See und nach dem Wettkampf einen schönen Tag in dieser herrlichen Landschaft zu verbringen, machen die Aktion "Senftenberger See Turmlauf" zum Erlebnis.

 

Top 3 Männer

 

1. Jan Fiebig (TRG) / Matjaz Miklosa 37,9 sec

3. Siegfried Flor (TRG) 40,4 sec

 

Top 3 Frauen

 

1. Jaqueline Uschmann 45,9 sec

2. Jasmina Klancnik in 47,4 sec

3. Stella Neumann in 49,8 sec


KölnTurm glänzt mit neuen Rekorden

 

Der zwölfte Wettkampf zum Deutschen Towerrunning Cup 2016 führte die Treppenläufer nach Köln und dort in das höchste Bürogebäude der Stadt. 40 Etagen mit insgesamt 714 Stufen mussten bei der vierten Auflage des KölnTurm Treppenlaufs bewältigt werden, bevor ein grandioser Ausblick aus 132 Metern Höhe die Finisher für ihre Mühen entlohnte. Insgesamt 466 Starterinnen und Starter (davon 75 % Feuerwehrleute)

hatten sich von der Agentur pulsschlag und dem Feuerwehr-Sportverein Köln e.V. fürs

Treppenlaufen motivieren lassen und sorgten damit für einen fantastischen neuen Teilnehmerrekord. Verschiedene Feuerwehrwertungen standen auf dem Programm, zusätzlich ein Zweierteamwettbewerb und nicht zuletzt der für den Deutschen Towerrunning Cup maßgebliche Wettkampf der Einzelläufer. Hierzu hatten sich 72 Männer und 24 Frauen angemeldet, darunter die erfreuliche Zahl von elf Mitgliedern von Towerrunning Germany. Aus deren Reihen kamen die Favoriten und letztlich auch die Sieger.

 

Bei den Damen wiederholte die Frankfurter TRG-Läuferin Anna Lena

Böckel, diesjährige Dritte der DM, ihren Vorjahreserfolg. Sie gewann in 5:19

min vor der Kölnerin Verena Becker (5:30 min) und der Pulheimerin Sandra Geier

(5:36 min).

 

Bei den Männern siegte erwartungsgemäß der amtierende

deutsche und Europameister Christian Riedl. Mit seiner Siegerzeit von 3:26 min sicherte er sich nicht nur die maximale Punktezahl fürs deutsche Ranking, sondern verbesserte auch den Streckenrekord um zwei Sekunden. Riedls Teamkollege Ralf Hascher, bis dahin Führen er der TRG-Rangliste 2016, zeigte ebenfalls eine starke Leistung und wurde mit nur neun Sekunden Rückstand Zweiter in 3:35 min. Vervollständigt wurde das Siegerpodest vom Niederländer Gerko Floor, der in 3:50 min Rang drei belegte.

 

Dank profimäßiger Moderation und lockerer Sprüche gelang es

dem Mann am Mikro, die Teilnehmer ebenso wie die Zuschauer trotz trüben Wetters in beste Stimmung zu versetzen. Kleiner Trost an alle, die nicht dabei waren: 2017 soll es zu einer Neuauflage des Treppenlauf-Events kommen – der Termin des dann 5. KölnTurm Treppenlaufs wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben!

 

Top 3 Männer

 

1. Christian Riedl Towerrunning Germany e.V. 3:26 min

2. Ralf Hascher Towerrunning Germany e.V. 3:35 min

3. Gerko Floor LSV Invictus WTA 3:50 min

 

Top 3 Frauen

 

1. Anna Lena Böckel Towerrunning Germany e.V. 5:19 min

2. Verena Becker 5:30 min

3. Sandra Geier 5:36 min


Frauenweltrekord in Keltern!

 

„I survived the 4. Himmelsleiterlauf “, war auf den Teilnehmer-Shirts des 4. Kelterner Himmelsleiterlaufs zu lesen, der am zweiten Julisonntag ausgetragen wurde. Auf den ersten Blick harmlos, was es zu überwinden galt: eine 110 Meter lange Rennstrecke hinauf zum Neubaugebiet in Keltern-Ellmendingen, allerdings garniert mit 157,5 Stufen und 28 Höhenmetern - und das ganze am bislang heißesten Tag des Jahres mit strahlendem Sonnenschein und 30 Grad im nicht vorhandenen Schatten.

 

47 männliche und 10 weibliche Einzelläufer hatten den kürzesten und schnellsten Lauf des Deutschen Towerrunning Cups 2016 in Angriff genommen. Die Ergebnisse standen nach dem zweiten Durchgang fest, für den sich die 10 schnellsten Frauen und 15 schnellsten Männer des ersten Laufs qualifiziert hatten. Bei den Männern gelang es in beiden Läufen Kai-Niklas Nittel am besten, die 9 x 17 bzw. 18 Stufen im Sprinttempo bis ins Ziel durchzuziehen. Mit der Siegerzeit von 20,28 Sekunden blieb er etwa anderthalb Sekunden über Marvin Bärs Streckenrekord aus dem Jahr 2014, dennoch erzielte er mit 7,76 Stufen pro Sekunde eine phantastische, für den Laien kaum nachvollziehbare Leistung. Platz 2 belegte der erst 16jährige Shayan Parizadi mit der bemerkenswerten Steigerung von 24,53 auf 20,72 Sekunden vor dem Slowenen Matjaz Miklosa (21,37), aktuelle Nr. 5 der Towerrunning-Weltrangliste.

 

Für den Glanzpunkt der Veranstaltung sorgte zweifellos die Siegerin des Damenwettbewerbs Ronja Zonsius, die bereits in den Jahren 2013 und 2014 gewonnen hatte. In 25,27 sec verbesserte sie nicht nur ihren eigenen, drei Jahre alten Streckenrekord, sondern setzte damit auch einen neuen Frauen-Weltrekord mit bewältigten 6,23 Stufen pro Sekunde bei einem offiziellen Rennen! Zweite Frau wurde die Slowenin Jasmina Klancnik (29,06) vor der TRG-Läuferin Maike Großmann (33,34).

 

Als Vetreter von Towerrunning Germany bedankte sich Franz Maier beim Veranstalter Markus Herbst für die gute Zusammenarbeit und die Durchführung einer originellen, in jeglicher Hinsicht hervorragend gelungenen Veranstaltung. Für eine Neuauflage im kommenden Jahr gibt es erfreulicherweise bereits positive Signale!

 

Top 3 Männer

 

  1. Kai-Niklas Nittel 20,28 sec
  2. Shayan Parizadi 20,72 sec
  3. Matjaz Miklosa 21,37 sec

 

Top 3 Frauen

 

  1. Ronja Zonsius 25,27 sec
  2. Jasmina Klancnik 29,06 sec
  3. Maike Großmann 33,34 sec

Neue Bestzeit am Teltschikturm

 

Zum 9. Lauf des Deutschen Towerrunning Cup 2016 hatte sich am Wilhelmsfelder Teltschikturm ein kleines, aber erlesenes Starterfeld von 33 männlichen und 8 weiblichen Läufern eingefunden, unter ihnen sieben Mitglieder von Towerrunning Germany. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Teltschikturmfests war es bereits die 9. Auflage des Sprints auf die 12. Etage des 36 Meter hohen Aussichtsturms, den an „gewöhnlichen“ Tagen Spaziergänger und Wanderer aufsuchen, um den herrlichen Rundblick über Odenwald und Rheinebene zu genießen.

 

Im Unterschied zu den meisten anderen Läufen besteht bei diesem Event die Möglichkeit, mehrfach den Turm zu bezwingen, wobei die beste Zeit am Ende in die Ergebnisliste eingeht. Und tatsächlich schaffen es nicht wenige Läufer, beim zweiten Versuch die im ersten Lauf erzielte Zeit zu verbessern. So auch TRG-Läufer Siegfried Flor, dessen weite Anreise aus Berlin mit dem zweiten Gesamtrang und dem Sieg in der Altersklasse S50 belohnt wurde. Seine Zeit von 34,22 sec bedeutet, dass er pro Sekunde mehr als einen Höhenmeter meisterte. Geschlagen geben musste er sich nur dem bärenstarken Lokalmatador Stephan Kraft, dessen Erfolg - wie könnte es anders sein? - vom Publikum ganz besonders bejubelt wurde. Krafts Siegerzeit von 32,80 sec kam dem 2012 erzielten Streckenrekord von Jens Barosch (32,01) bedrohlich nah.

 

Den allseits ersehnten Rekord gab es dann aber doch, und zwar bei den Frauen: Helen Hemmling, deutsche Towerrunning-Vizemeisterin 2016, rannte als erste Läuferin die Wendeltreppe mit ihren 192 Stufen in weniger als 40 Sekunden nach oben und siegte souverän in 39,68 sec vor Franziska Tendel (45,50) und Xinxin Maier (49,98).

 

Nach einem „Durchhänger“ im Vorjahr erfuhr der Teltschikturmlauf wieder vermehrten Zuspruch von Seiten der Teilnehmer und Zuschauer. Den Veranstaltern dieses sympathischen Laufs bleibt zu wünschen, dass der Aufwind weiter anhält – bis zur 10. Auflage im kommenden Jahr und darüber hinaus!

 

Top 3 Männer

 

1. Stephan Kraft 32,80 sec

2. Siegfried Flor 34,22 sec

3. Lars Migge 34,57 sec

 

Top 3 Frauen

 

1. Helen Hemmling 39,68 sec

2. Franziska Tendel 45,50 sec

3. Xinxin Maier 49,98 sec

Neue Bestzeit am Teltschikturm

 

Zum 9. Lauf des Deutschen Towerrunning Cup 2016 hatte sich am Wilhelmsfelder Teltschikturm ein kleines, aber erlesenes Starterfeld von 33 männlichen und 8 weiblichen Läufern eingefunden, unter ihnen sieben Mitglieder von Towerrunning Germany. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Teltschikturmfests war es bereits die 9. Auflage des Sprints auf die 12. Etage des 36 Meter hohen Aussichtsturms, den an „gewöhnlichen“ Tagen Spaziergänger und Wanderer aufsuchen, um den herrlichen Rundblick über Odenwald und Rheinebene zu genießen.

 

Im Unterschied zu den meisten anderen Läufen besteht bei diesem Event die Möglichkeit, mehrfach den Turm zu bezwingen, wobei die beste Zeit am Ende in die Ergebnisliste eingeht. Und tatsächlich schaffen es nicht wenige Läufer, beim zweiten Versuch die im ersten Lauf erzielte Zeit zu verbessern. So auch TRG-Läufer Siegfried Flor, dessen weite Anreise aus Berlin mit dem zweiten Gesamtrang und dem Sieg in der Altersklasse S50 belohnt wurde. Seine Zeit von 34,22 sec bedeutet, dass er pro Sekunde mehr als einen Höhenmeter meisterte. Geschlagen geben musste er sich nur dem bärenstarken Lokalmatador Stephan Kraft, dessen Erfolg - wie könnte es anders sein? - vom Publikum ganz besonders bejubelt wurde. Krafts Siegerzeit von 32,80 sec kam dem 2012 erzielten Streckenrekord von Jens Barosch (32,01) bedrohlich nah.

 

Den allseits ersehnten Rekord gab es dann aber doch, und zwar bei den Frauen: Helen Hemmling, deutsche Towerrunning-Vizemeisterin 2016, rannte als erste Läuferin die Wendeltreppe mit ihren 192 Stufen in weniger als 40 Sekunden nach oben und siegte souverän in 39,68 sec vor Franziska Tendel (45,50) und Xinxin Maier (49,98).

 

Nach einem „Durchhänger“ im Vorjahr erfuhr der Teltschikturmlauf wieder vermehrten Zuspruch von Seiten der Teilnehmer und Zuschauer. Den Veranstaltern dieses sympathischen Laufs bleibt zu wünschen, dass der Aufwind weiter anhält – bis zur 10. Auflage im kommenden Jahr und darüber hinaus!

 

Top 3 Männer

 

1. Stephan Kraft 32,80 sec

2. Siegfried Flor 34,22 sec

3. Lars Migge 34,57 sec

 

Top 3 Frauen

 

1. Helen Hemmling 39,68 sec

2. Franziska Tendel 45,50 sec

3. Xinxin Maier 49,98 sec


8. Essener Treppenlauf, zum 1. Mal im Ruhrturm

 

Dies war bereits der zweite Essener Treppenlauf in diesem Jahr – und das innerhalb von nur drei Wochen! Beide organisiert von der Wohnbau eG, die den Wettkampf in den Weststadttürmen am 12. Juni bereits zum siebten Mal veranstaltet hatte. Für den Ruhrturm bedeutet diese Veranstaltung nun die Treppenlauf-Premiere, während der Turm sonst für das „House Running“ bekannt ist, bei dem man angeseilt außen die Fassade RUNTER laufen kann.

 

Neben dem bewährten Orga-Team waren letzten Samstag auch wieder einige bekannte Gesichter dabei wie der Extremsportler und Sänger Joey Kelly oder der Schauspieler Torsten „Toto“ Heim. Für Unterhaltung zwischen den einzelnen Laufwertungen sorgte ein Hypnotiseur, der mehrere Freiwillige in Hypnose versetzte, um dann zu zeigen, welche absurden Sachen er anschließend von ihnen fordern konnte.

 

Aber nun zum Lauf …

 

Es wurden Einzelwettbewerbe angeboten, die getrennt nach Männern, Frauen, Jungen und Mädchen gewertet wurden, sowie Staffelwettbewerbe. Eine Besonderheit dieser Veranstaltung war, dass genau wie beim Lauf in den Weststadttürmen zwei Wochen zuvor der Sieger bei den Männern nicht nach dem ersten Rennen feststand, sondern über einen speziellen Modus in zwei weiteren Rennen ermittelt wurde: Die besten zwölf Männer der Einzelwertung starteten kurze Zeit später zu einem Ausscheidungsrennen im K.-o.-System, bei dem der 1. gegen den 12., der 2. gegen den 11. usw. antreten musste. Dabei wurde die Zeit nicht gemessen, sondern die beiden Läufer starteten gleichzeitig und der erste Läufer im Ziel kam eine Runde weiter, während der andere ausschied. Hier lag das einzige Manko des anspruchsvollen und ungemein spannenden Modus: Das Treppenhaus ist so eng und so verwinkelt und der Lauf so schnell, dass Überholen kaum möglich ist, auf jeden Fall aber von dem vorderen Läufer unmöglich gemacht werden kann. Die Organisatoren haben auf Nachfragen schon angekündigt, im nächsten Jahr im zwei oder drei Sekunden Abstand starten zu lassen, ähnlich wie das beim Skyrun in Münster praktiziert wird.

 

Der endgültige Sieger wurde dann schließlich durch einen Finallauf der besten sechs Läufer ermittelt, bei dem wieder nacheinander gestartet und die Zeit gemessen wurde.

 

Toll war, dass im Treppenhaus vier Kameras auf unterschiedlichen Etagen montiert worden waren. Deren Bilder wurden auf einem großen Monitor im Startbereich angezeigt, sodass alle Läuferinnen und Läufer während ihres Laufes viermal zu sehen waren. Außerdem wurden ihre Ergebnisse sehr schnell auf einem weiteren Bildschirm angezeigt.

 

Ein Erlebnisbericht von TRG-Mitglied Sylvio Atmanspacher:

 

„Wir sind rechtzeitig, aber ziemlich knapp vor der letzten Startmöglichkeit angekommen - eigentlich sehr untypisch für mich. Es war gerade genug Zeit für Anmeldung, Umziehen und Einlaufen. Ich bin also mit sehr kurzer Vorbereitung und ohne große Erwartung an den Start gegangen. Das Treppenhaus ist sehr anspruchsvoll und bevor man sich an dieses gewöhnt hat, ist man schon oben. Mein Gefühl nach dem Lauf sagte mir, dass ich nicht auf Touren gekommen bin, aber es hatte für die schnellste Zeit unter den Einzelläufern gereicht. Ich fühlte mich gut und war sehr motiviert für den nächsten Durchgang.

 

Beim Ausscheidungsrennen im K.-o.-System lief ich gegen einen Eishockeyspieler, der sich kurz nach dem Start vor mich setzte und ordentlich Dampf machte. Ich lief direkt hinter ihm, kam aber nicht vorbei. Erst auf den letzten Etagen konnte ich ihn dazu bewegen, mich vorbeizulassen.

 

Im Finallauf gab ich noch einmal alles und lief schließlich fast die identische Zeit wie im ersten Lauf. Aber welchen Platz hatte ich nun belegt? Als wir sechs Finalisten Arm in Arm hinunter kamen, wurden zu unserer Überraschung unsere Ergebnisse nicht auf den Monitoren in der Eingangshalle angezeigt. Weder die Läufer noch die Zuschauer wussten vorher von den Ergebnissen. Dementsprechend spannend und überraschend war dann die sofort erfolgende Siegerehrung. Erst beim Aufrufen der einzelnen Plätze, beginnend mit dem sechsten Platz, ahnte ich langsam, dass es für das Podium gereicht hatte – und nicht nur das: Die ersten drei Läufer des Finalrennens lagen nur 7 Zehntelsekunden auseinander und ich konnte glücklicherweise den ersten Platz behaupten.“

 

Hinter Sylvio mit 1:04,20 Minuten kamen Gerrit Kröger in 1.04,65 und Maximilian Alex (1:04,90) ins Ziel. Der dreimalige Essen-Sieger Norbert Wickert verausgabte sich im K.-o.-Rennen gegen seinen Towerrunning-Germany-Vereinskollegen Görge Heimann und schaffte es dieses Mal nicht auf das Podium.

 

Weniger Beteiligung gab es bei den Frauen, bei denen nur 9 Starterinnen gezählt wurden. Es siegte Nina Brüggemann in 1:29,20 vor Veronika Hettich aus Luxemburg (1:32,55) und Manjou Wilde (1:35,60).

 

Insgesamt wieder eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem Modus, der bei Athleten und Zuschauern für viel Spannung und Unterhaltung sorgte!


David Leitheiser siegt beim Treppenmarathon in Reken

 

Treppenlauf und Marathonlauf sind, wie jeder weiß, zwei grundverschiedene Disziplinen. Dennoch werden diese gelegentlich von Laufveranstaltern zu einem sogenannten Treppenmarathon vereint, bei dem die Spannung dann darin besteht, ob sich die Marathonis oder die Towerrunner durchsetzen. David Leitheiser ist schon seit Jahren Spezialist für beides und galt nach erfolgreicher Teilnahme im Vorjahr naturgemäß als einer der Favoriten beim Treppenmarathon in Reken (westliches Münsterland), der offiziell die „harmlose“ Bezeichnung 2. Rekener Tower Run trug. TRG-Läufer David rannte seinen neun Konkurrenten nicht nur meilenweit davon, sondern verbesserte auch den Streckenrekord um gut 20 Minuten auf 7 Stunden 34 Minuten. Herzlichen Glückwunsch, David!

 

Zur Info: Dieser Lauf zählt nicht zum Deutschen Towerrunning Cup 2016.

 

Hier nun der Laufbericht aus der Insiderperspektive:

 

45 024 Stufen und 4 020 Höhenmeter auf einer Distanz von 42,195 km: Das sind die nackten Zahlen des Rekener Tower-Run. Der Turm ist 39 m hoch, hat 168 Stufen und muss 134mal hinauf und hinunter gelaufen werden. Die Organisatoren haben, wie schon im letzten Jahr, eine hervorragende Plattform für einen faszinierenden Wettkampf bereitet, und auch das Wetter spielt zum Glück mit: herrlicher Sonnenschein und Temperaturen bis zu 30°C. Die Verpflegung und die Unterstützung sind einmalig: Wasser, Cola, Elektrolytgetränke, Krampfblocker, Salzstangen, Obst, Nüsse sowie alkoholfreies Bier ermöglichen den Läufern, alle Konzentration auf den schwierigen Lauf zu legen.

Dieses Jahr will ich gut durchkommen und den Streckenrekord brechen. Deshalb habe ich im Vorfeld einige längere Einheiten über 35 km gemacht, um mit den Ultra-Cracks, die ja in der Mehrzahl sind, mithalten zu können. Nachdem ich dann auch noch bei einem Training am Turm 60 Runden gedreht hatte, war ich mir sicher, den Streckenrekord von 7:54 std knacken zu können.

 

Zu Beginn laufe ich zusammen mit Andreas Fölting kontinuierlich einen Schnitt von 3:25 min pro Runde, merke aber, dass meine Beine mehr vorhaben, und so steigere ich die Rundenzeiten bis auf 3:05 min. Alle 45 Minuten gönne ich mir eine Trinkpause von 10 Sekunden. Dieses Mal gibt es nur Wasser und Powerbar-Gel, das muss reichen! Obwohl ich recht schnell unterwegs bin, habe ich Zeit für den einen oder anderen Plausch, und das zeichnet diesen Wettkampf aus: Zusammen und nicht gegeneinander! Nach 67 Runden bin ich mir sicher, dass ich sehr schnell sein würde und lege in der zweiten Hälfte noch zu. Es ist hart, aber ich halte gut durch und erreiche das Ziel in 7 std 34 min: Rekord! Der Zweite, Andreas Fölting, kommt eine Stunde und 24 Minuten nach mir ins Ziel, dritter wird der 63jährige Ultra-Läufer Josef Grond aus Nordwalde, der knapp über 9 std benötigte.

Nach dem Rennen gibt es für alle Läufer Nudeln mit Soße und Hähnchenschnitzel, jeder Teilnehmer bekommt eine schöne Medaille, und als ich um 20:00 Uhr nach Hause fahre, ist immer noch nicht Schluss: Der Zieleinlauf des letzten Läufers wird so gegen 22:00 Uhr erwartet... Der Muskelkater heute lässt auf nichts Gutes für die DM nächste Woche in Frankfurt schließen, aber dabeisein ist ja bekanntlich alles!

 

David Leitheiser


Norbert Wickert schon zum dritten Mal in Essen erfolgreich

 

Am Tag der Deutschen Towerrunning Championships in Frankfurt bot sich in Essen den eher sprintbegabten Läufern die reizvolle Alternative, in weniger als einer Minute die 14 Etagen der Weststadttürme zu erstürmen und dafür fleißig Punkte für das deutsche Ranking einzuheimsen.

 

Ganz so einfach war es dann aber doch nicht, denn vor dem Triumph mussten sich die Besten der 48 männlichen und 13 weiblichen Teilnehmer im k.o.-Modus Mann gegen Mann, Frau gegen Frau durchsetzen. Am Ende gingen Norbert Wickert (Towerrunning Germany) und Veronika Hettich als Sieger hervor.

 

TRG-Mitglied David Leitheiser machte an diesem Tag als einziger die Superkombi aus DM und Wohnbau-Treppenlauf. Hier sein kleiner Bericht:

 

Nachdem ich auf der Rückreise aus Frankfurt allerhand unterschiedliche Wetter miterlebt hatte, unter anderem Hagel, Starkregen, Hitze und Nebel, stand ich auf der A3 vor der A40 in Duisburg und dachte mir: Komm, fahre ich halt mal einen kleinen Umweg über Essen, dann kann ich gleich noch am Berliner Platz vorbeischauen und kurz die 256 Treppenstufen (14 Etagen) beim Wohnbau-Treppenlauf hochrennen. Gesagt getan: Ich ging zur Anmeldung und fragte, ob ich noch laufen könne. Von den sehr freundlichen Organisatoren bekam ich eine positive Antwort, und so zog ich mich schnell um. Ich war sozusagen der allerletzte Läufer vor dem Finale. Es ging auch ganz gut, und mit einer Zeit von 1:06 Minuten kam ich auf den 7. Platz. Dann ging es bei den ersten 12 Läufern im k.o.-Verfahren (1:12, 2:11, 3:10 usw.) um den Sieg des Wohnbau-Treppenlaufes. Diesen Lauf hatte ich dann aber nicht mehr auf meiner Agenda, so ließ ich meinen Kontrahenten freien Lauf. Am Ende siegte der TRG-Läufer Norbert Wickert (0:56,18 min) vor Max Alex und Lars Migge. Bei den Damen holte sich Veronika Hettich (1:35,13 min) den ersten Platz, gefolgt von Mandy Magdziarz und Ulrike Feindt.

 

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, vor allen Dingen wegen des mitreißenden Finals im k.o.-Modus. Die Leute im Pott sind wie immer offen, direkt und herzlich, und deshalb ist Essen immer eine Reise wert. Nur schade, dass der Termin in diesem Jahr mit der DM in Frankfurt kollidierte. Aber der nächste Lauf kommt bestimmt! Kompliment an das Essener Team!

 

David


Streckenrekord zum Jubiläum des SkyRun MesseTurm Frankfurt

 

Christian Riedl und Sylvia Jacobs werden Deutsche Towerrunning Champions 2016

 

Für einen Paukenschlag sorgte der amtierende Deutsche und Europameister Christian Riedl bei der 10. Auflage des SkyRun MesseTurm Frankfurt am 12.06.2016. Als Gesamtsieger des internationalen Wettbewerbs bezwang er den Weltranglistenersten und Sieger der vergangenen Jahre Piotr Lobodzinski (Polen) und unterbot dabei auch dessen Streckenrekord um 2,5 Sekunden. Bei 6:25,5 Minuten steht nun die grandiose Bestzeit für den Lauf auf die 61. Etage des wohl berühmtesten Frankfurter Wolkenkratzers. Tomas Celko aus der Slowakei, aktuelle Nr. 3 der Weltrangliste, wurde dritter.

 

Die Vorzeichen hatten für den Erlanger Physiker nicht sonderlich gut gestanden, denn noch wenige Tage vor dem Wettkampf hatte Riedl krankheitsbedingt pausieren müssen, und im Rennen selbst war er mit regennassen Schuhen schon in der ersten Kurve gestürzt.

 

In der Damenwertung siegte die Australierin Suzy Walsham in 7:47,3 Minuten mit deutlichem Vorsprung vor der World Cup-Führenden Lenka Svabikova (Tschechien) und der Berlinerin Sylvia Jacobs.

 

Im Rahmen des SkyRun wurden bereits zum fünften Mal die Deutschen Towerrunning Championships ausgetragen. 250 Männer und 75 Frauen waren gemeldet, um die 1202 Stufen (222 Höhenmeter) in Angriff zu nehmen und im Idealfall eine der begehrten Glastrophäen zu erringen.

 

Bei den Männern blieb die Überraschung aus: Mit seiner schon oben erwähnten Zeit von 6:25,5 Minuten verteidigte Topfavorit Christian Riedl souverän den Titel des deutschen Meisters. Knapp eine Minute dahinter folgte der Ulmer Ralf Hascher, gefolgt von Patrick Schäfer (Herbrechtingen), der tags zuvor den Ulmer Münsterturmlauf gewonnen hatte.

 

Riesige Freude gab es bei der Berliner W50-Läuferin Sylvia Jacobs, die als schnellste Deutsche in 9:25,5 Minuten erstmals den Titel der Deutschen Meisterin holte. Auf dem Siegerpodest wurde sie von zwei Frankfurterinnen flankiert: der noch jugendlichen Helen Hemmling auf Rang zwei sowie der W30-Läuferin Anna Lena Böckel.

 

Einmal mehr bewährte sich der SkyRun Messeturm Frankfurt unter Renndirektor Michael Lederer hervorragend zur Austragung einer deutschen Meisterschaft. Die Rekordbeteiligung von insgesamt 1119 Treppenläufern gibt eindrucksvoll Zeugnis von der Beliebtheit dieses Events, zeigt aber auch den nach wie vor „aufsteigenden“ Zuspruch zur Trendsportart Towerrunning!

 

Gesamtwertung Deutsche Towerrunning Championships:

 

Männer

 

1. Dr. Christian Riedl Towerrunning Germany - Erlangen 06:25,5 min

2. Ralf Hascher Towerrunning Germany - Ulm 07:22,0 min

3. Patrick Schäfer Towerrunning Germany - Herbrechtingen 07:24,4 min

 

Frauen

 

1. Sylvia Jacobs LC Ron-Hill Berlin 09:25,5 min

2. Helen Hemmling Towerrunning Germany - LG Eintracht Frankfurt 09:48,3 min

3. Anna Lena Böckel Towerrunning Germany - Frankfurt am Main 09:53,3 min

 

Deutsche AK-Meister Männer

 

M20 Patrick Schäfer Towerrunning Germany - Herbrechtingen 07:24,4 min

 

M30 Christian Riedl Towerrunning Germany - Erlangen 06:25,5 min

 

M40 Görge Heimann Towerrunning Germany - Köln 07:34,8 min

 

M50 Hans-Peter Schliemann MTV Kronberg 08:40,2 min

 

M60 Hans-Joachim Katholing Augsburg 10:06,0 min

 

M70 Bernd Zürn Flörsheim 11:59,8 min

 

mJC-I Hagen Hemmling Towerrunning Germany - TSV Bonames 09:50,8 min

 

mJC-II Joris Olivier Hochhausracer Wolfsburg 08:43,9 min

 

Deutsche AK-Meister Frauen

 

W20 Jana Kasper Towerrunning Germany - Frankfurt am Main 10:23,1 min

 

W30 Anna Lena Böckel Towerrunning Germany - Frankfurt am Main 09:53,3 min

 

W40 Cordula Galster Sanofi 09:53,9 min

 

W50 Sylvia Jacobs LC Ron-Hill Berlin 09:25,5 min

 

W60 Birgit Roos SG Anspach 14:00,5 min

 

wJC-I Sophia Blaschkowski Frankfurt am Main 15:03,4 min

 

wJC-II Hemmling, Helen Towerrunning Germany - LG Eintracht Frankfurt 09:48,3 min


Stäffeleslauf Bad Wildbad: Rekorde zum Jubiläum

 

Kleines Jubiläum auf großer Treppe: Bereits zum zehnten Mal veranstaltete die Leichtathletikabteilung des TSV Wildbad mit ihrer Vorsitzenden Beate Braun den Stäffeleslauf, der mit 291 zu überwindenenden Höhenmetern zu den größten Herausforderungen im deutschen Towerrunning Cup zählt. Passend zum Jubiläum gab es zwei neue Bestwerte: Zum einen den wirklich sensationellen Streckenrekord durch den amtierenden Europameister Christian Riedl, der seine eigene Bestzeit aus dem Jahr 2014 nochmals um 11 Sekunden auf 7:47 min unterbot, zum anderen den Teilnehmerrekord von insgesamt 183 Startern.

 

Der Abonnementsieger der vergangenen Jahre Christian Riedl zeigte sich auf den 1987 Stufen zwischen Tal- und Bergstation der Sommerbergbahn bereits eine Woche vor der DM in meisterlicher Form und distanzierte alle anderen Läufer um mehr als anderthalb Minuten. Mit Ralf Hascher (9:19 min) ging auch Platz 2 an einen Läufer von Towerrunning Germany, dritter wurde Roland Golderer (RSV Schwalbe Ellmendingen).

 

Bei den Frauen sicherte sich Helen Hemmling (Towerrunning Germany) in 11:54 min den ersten Rang vor der Schweizerin Anita Wetter (Uetikon am See) und Regina Vielmeier (SV Oberkollbach).

 

Zur abschließenden Siegerehrung, bei der alle (!) Teilnehmer mit Urkunden geehrt und die Podestplatzierten „kohlenhydratreich“ prämiert wurden, hatten sich aus Anlass des Jubiläums auch der damalige Begründer des Laufes Fritz Sander sowie der ehemalige Wildbader Bürgermeister Walter Jocher eingefunden. Beate Braun mitsamt ihrer bewährten Helfercrew darf stolz auf diese inzwischen etablierte und rundum gelungene Veranstaltung sein.

 

Last but not least: Durch bemerkenswertes Engagement des „Freundeskreis Asyl Bad Wildbad“ hatte auch eine Gruppe von Sportlern u.a. aus Eritrea teilgenommen. Ein Beleg mehr dafür, was Sport in Sachen Integration leisten kann.

 

Top 3 Männer

  1. Christian Riedl              Towerrunning Germany          07:47 min
  2. Ralf Hascher                Towerrunning Germany           09:19 min
  3. Roland Golderer            RSV Schwalbe Ellmendingen   09:22 min

Top 3 Frauen

  1. Helen Hemmling           Towerrunning Germany          11:54 min
  2. Anita Wetter                 Uetikon am See, Schweiz         12:02 min
  3. Regina Vielmaier           SV Oberkollbach                     12:27 min

Hemer - eine tolle Veranstaltung!


Wer eine Himmelsleiter bewältigt hat, sollte eigentlich im Himmel angekommen sein – nicht so im Sauerlandpark Hemer, wo für die Towerrunner nach 341 Himmelsleiterstufen noch einmal 125 Stufen des Jübergturms zu bewältigen sind. Erst dann hat man es geschafft, erst dann kann man, mit einer wunderschönen Finisher-Medaille um den Hals, die tolle Aussicht genießen.

67 Männer und 29 Frauen stellten sich erfolgreich der Herausforderung des 2. Hemeraner Sprint-Treppenlaufs. Die sechs Podestplätze und auch die neuen Streckenrekorde wurden brüderlich-schwesterlich zwischen Deutschen und Niederländern aufgeteilt.

 

Top 3 Männer

  1. Jeroen Vochteloo          (NL)       2:19 min (neuer Streckenrekord)
  2. Görge Heimann             (D)        2:35 min
  3. Gerko Floor                  (NL)       2:36 min

Top 3 Damen

  1. Steffi Hirt                      (D)         3:25 min  (neuer Streckenrekord)
  2. Helen Hemmling            (D)         3:37 min
  3. Marian van den Brink     (NL)       3:42 min


Seine Eindrücke von einem in jeder Hinsicht gelungenen Event schildert TRG-Lauffreund David Leitheiser wie folgt:

 

Der 5. Lauf zum deutschen Towerrunning Cup 2016 fand in Hemer statt. Nur 120 Kilometer zum Wettkampf, das ist für einen Treppenläufer sozusagen ein Heimspiel. Die Wetteraussichten waren  alles andere als gut, Regen und Gewitter waren vorausgesagt. Aber es kam anders: Viele Zuschauer, viele Teilnehmer und ein perfektes Organisationsteam machten es den Läufern leicht, diesen Tag zu genießen. Dazu kamen eine professionelle Zeitnahme mit Videoleinwand und netten Moderatoren, die immer ein nettes Wörtchen für die ins Ziel fallenden Läufer hatten. Die Strecke war gut einsehbar und 466 Stufen hinauf auf den Jübergturm mit einigen Laufpassagen waren eine gute Herausforderung - Treppensprint eben. Für mich war es eher schon das Einläuten der Regenerationsphase für den kommenden Treppenmarathon, doch angestrengt habe ich mich trotzdem. Mit 3:16 min wurde ich in einem großen Feld insgesamt 18. und in der Serie 15.

Großes Kino bei den ersten drei Herren: Jeroem Vochteloo (NL), Görge Heimann (D) und Gerko Floor (NL) demonstrierten ihre Stärke und brachten nicht nur die Zuschauer zum Staunen. In 2:19 min stellte Jeroen  einen phantastischen neuen Rekord auf. Gerko und Görge lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für den Deutschen. 2:35 min war Görges Endzeit, Gerko war lediglich 5 Zehntel langsamer.
Die Damen waren zahlreich vertreten, und auch dort gab es Streckenrekorde: Die ersten drei Damen blieben unter der Bestzeit vom letzten Jahr. Es siegte Steffi Hirt in 3:25 min, zweite wurde Helen Hemmling in 3:37 min vor Marian van den Brink in 3:42 min.
Insgesamt war es eine unterhaltsame Zeit und man kann hoffen, dass der Hemeraner Lauf nächstes Jahr wieder an der deutschen Serie teilnehmen wird.

Grüße aus Heiden
David Leitheiser


4. Zwickauer Hochhaus-Treppenlauf in Zwickau - Helen Hemmling ist Schnellste der Veranstaltung und Siegfried Flor gewinnt die Altersklassenwertung.

 

Am Sonntagmorgen, den 24. April 2016 um 10:00 Uhr erfolgte der Startschuss zum 4. Treppenlauf in Zwickau, gleichzeitig der dritte Wertungslauf des Deutschen Towerrunning Cup 2016. Ausrichter war der SV Vorwärts Zwickau, der gemeinsam mit der Feuerwehr eine perfekte Organisation auf die Beine stellte.

 

96 gemeldete Starter wollten bei kühlen Außentemperaturen die 166 Stufen in dem linksdrehenden Treppenhaus mit 30 m Anlauf absolvieren. Es wurde im Abstand von 30 Sekunden gestartet, die Zeitmessung erfolgte per Transponder im 10. Stockwerk des 1962 erbauten Hochhauses der GGZ (Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau).

 

Die TRG war mit drei Aktiven – Helen Hemmling (Frankfurt), Siegfried Flor (Berlin) und Holger Hoffmann (Frankfurt) – vertreten.

 

Siegfried Flor gewann seine Altersklasse (M50) relativ souverän in 48,0 Sekunden, was für einen beachtlichen 11. Gesamtrang reichte. Holger Hoffmann wurde in der gleichen AK in 57,8 Sekunden Siebter.

 

Einen wirklich eindrucksvollen Lauf legte Helen Hemmling in der Zeit von 40,7 Sekunden hin. Sie pulverisierte damit die alte Streckenbestzeit der Damen (48,0 Sek.) aus dem Jahr 2014 und war zugleich 1,1 Sekunden schneller als der schnellste männliche Teilnehmer.

 

Bei der insgesamt sehr gelungenen Veranstaltung waren dieses Jahr weniger Meldungen als 2015 zu verzeichnen - 16 Frauen und 80 Männer kamen in die Wertung. Wer den knackigen Treppen-Sprint mag , sollte Zwickau für 2017 unbedingt in seine Wettkampfplanung aufnehmen.

 

ERGEBNISSE:

 

Damen:

 

  1. Helen Hemmling
  2. Mia-Celin Münster
  3. Lisa Lützow

 

Herren:

  1. Ingo Blut
  2. Tim Maywald
  3. Dustin Simon

12. Sächsischer Mt. Everest Treppenmarathon (METM) - Neue Bestmarke im 24-h-Wettbewerb der Damen durch Ulli Baars

 

Die Disziplinen Ultramarathon und Treppenlauf vereinigen sich auf einmalige Weise beim Sächsischen Mt. Everest Treppenmarathon, der am 16./17.4. 2016 bereits zum zwölften Mal ausgetragen wurde. In verschiedenen Wettbewerben waren die Läuferinnen und Läufer auf der Spitzhaustreppe in Radebeul-Oberlößnitz unterwegs, wobei die Ergebnisse des 24-h-Laufs für den Deutschen Towerrunning Cup 2016 berücksichtigt werden. Kai Böhme (125 Runden) und Ulli Baars (121 Runden) heißen die glücklichen 24-h-Lauf-Sieger 2016.

 

TRG-Mitglied Jan Fiebig, der in einer Dreierstaffel am Wettbewerb über 100 Runden teilnahm (und gewann!) schildert im Folgenden seine Eindrücke:

 

Sächsischer Mt. Everest Treppenmarathon - eine Ultralaufveranstaltung mit einzigartigen Eckdaten: Als Einzelstarter im „Alleingang“ oder in der „Dreierseilschaft“ sind 397 Stufen auf und ab zu bewältigen. Zusammen mit der zu bewältigenden Wegstrecke ergibt dies bei 100 Runden genau 39.700 Stufen, 8848 positive Höhenmeter (= die Höhe des Mt. Everest) und die Distanz eines Doppelmarathons. Die Einzelstarter ermitteln neben der 100 Runden-Wertung noch den „König“ bzw. die „Königin“ des METM: den Läufer mit den meisten Runden in 24 Stunden. Das Starterfeld vervollständigen die 50er- und 11er-Teamstaffeln, die am Sonntag ins Rennen gehen.

 

Als Teilnehmer der Dreierseilschaft „Schritt für Schritt“ nimmt TRG’ler Jan Fiebig bereits zum fünften Mal an diesem Event teil. Während die 22 Teams gegen 23 Uhr ihre Startnummern entgegennehmen und die letzten Vorbereitungen für den Start treffen, haben die Alleingänger bereits fast 8 Stunden Treppenlauf in den Beinen. Punkt Mitternacht schickt Veranstalter und Organisator Ulf Kühne die Dreierseilschaften auf die Treppe, noch einmal mit dem Hinweis, nichts zu überstürzen und den Einzelstartern mit Rücksicht zu begegnen, da die Tempounterschiede doch deutlich sind.

 

Zu diesem Zeitpunkt konnte Alleingänger Frank Wittwer bereits einen beachtlichen Vorsprung vor seinen Verfolgern herauslaufen. Doch das Rennen ist noch lang und der Ausgang ungewiss. Gegen halb vier in der Nacht beginnt es zu regnen – langanhaltend und so intensiv, dass sich ein kleines Rinnsal durch das Teamzelt schlängelt. Emsig werden die wenigen, aber sehr effektiven Lüfter, die vorrangig für Wärme im Zelt sorgen sollten, nun zum Trocknen der Sachen genutzt. Der Regen nagt bei allen etwas an der Motivation. So lichten sich zu diesem Zeitpunkt bei den Einzelstartern etwas die Reihen.  Im Morgengrauen des Sonntags lockert es dann endlich auf und der Tagesanbruch setzt neue Kräfte frei. Frank Wittwer nähert sich der magischen 100 Runden-Marke, die er um 7:24 Uhr, also nach 15 h 24 min, als Erster knackte, gefolgt von Marco Summermatter aus der Schweiz (16 h 48 min). Für die Wertung des 24-Stunden-Rennens blieben aber noch jede Menge Zeit, um das Rundenkonto aufzufüllen. Marco Summermatter stieg nach 100 Runden ganz bewusst aus. Er hatte krankheitsbedingt keine durchgängige Vorbereitung absolvieren können und beließ es bei dieser Distanz. Ein anderer lief allerdings kontinuierlich wie ein Schweizer Uhrwerk, und immer mit einem Lächeln im Gesicht, weiter seinen Rhythmus: Kai Böhme aus Großenhain. Nachdem Frank Wittwer bei 121 Runden mit den Kräften am Ende war, blieb Kai noch ausreichend Zeit, sein Rundenkonto auszubauen, um letztendlich mit 125 Runden den Sieg in der Einzelwertung zu erringen. Ähnliche Kontinuität bewies Ulli Baars bei den Frauen: Sie absolvierte in 24 Stunden insgesamt unglaubliche 121 Runden, was neuen Rekord in der Damenwertung bedeutete!

 

Die Dreierseilschaften lieferten sich ein packendes Rennen: Zu Beginn legte das Vorjahres-Siegerteam „Stairway to Hell“ aus Berlin los wie die Feuerwehr. Im Verlauf des Rennens musste man aber dieser hohen Intensität Tribut zollen und dem späteren Siegerteam „Schritt für Schritt“ geschlagen geben. Noch zwei weitere Teams (Citylauf-Verein meets RC Dresden und Sportaholics) sorgten für viel Spannung im Finale und konnten letztlich ebenfalls an den Hauptstädtern vorbeiziehen. Die beiden Seilschaften blieben bis zur 100. Runde in der gleichen Runde und liefen so auf Rang zwei und drei.

 

Die Podestplätze im „Alleingang“ (24-h-Lauf)

 

Frauen:

 

·       Ulli Baars – 121 Runden

·       Tanja Neumann – 116 Runden

·       Babett Jasbinschek – 105 Runden

 

Männer:

 

·        Kai Böhme – 125 Runden

Frank Wittwer – 121 Runden

Patrick Kobelhirt – 118 Runden


Christian Riedl wird Towerrunning-Europameister

 

Große Freude bei Towerrunning Germany über den Erfolg ihres „Vorzeigeläufers“ Christian Riedl:

Er siegte nämlich bei den Towerrunning-Europameisterschaften am 12.03.2016 in Warschau, wobei er sich gegen die gesamte europäische Elite, darunter den Weltranglisten-Führenden, Piotr Lobodzinski, durchsetzte. Nachdem der Erlangener 2012 bei der ersten EM in Frankfurt Silber und 2014 in

Brünn/Bratislava/Wien Bronze geholt hatte, konnte der 35-jährige bei der dritten Austragung der uropameisterschaften erstmals den Titel erringen.

 

Im 198 Meter hohen „Rondo 1“- Wolkenkratzer in Warschau waren insgesamt

drei Rennen zu absolvieren. Christians Sieg stand nach zwei Einzelrennen über

836 Stufen (38 Stockwerke) sowie einem Sprintrennen über 396 Stufen (18

Stockwerke) fest, wobei er die Rennen über die volle Distanz jeweils für sich

entscheiden konnte und bei der dazwischen ausgetragenen Kurzdistanz auf Platz zwei landete. Für die 836 Stufen benötigte Riedl 3:30,7 bzw. 3:34,4 Minuten, für die 396 Stufen hingegen nur 1:21,2 Minuten.

 

Neben dem Sieg beim Empire State Building Run Up 2015 ist der

Europameistertitel Riedls bislang größter internationaler Erfolg.

 

Die Medaillenplätze bei der EM belegten:

 

Damen

  1. Anna Ficner - POL - 214 Punkte
  2. Iwona Wicha - POL - 156 Punkte
  3. Zuzana Krchova - CZE - 156 Punkte

 

Herren

  1. Christian Riedl - GER - 228 Punkte
  2. Piotr Lobodzinski - POL - 180 Punkte
  3. Fabio Ruga - ITA - 174 Punkte

 


16. Tower Run in Berlin-Neukölln - Anna Lena Böckel und Jan Fiebig von Towerrunning Germany landen jeweils auf Platz 3.

 

Zum Jahresbeginn, am 10. Januar 2016, bot der TuS Neukölln mit dem 16. Tower Run die einmalige Gelegenheit, den sportlichen Ambitionen freien Lauf zu lassen und anschließend die Anstrengungen mit einem herrlichen Panoramablick von der 30. Etage aus zu belohnen.


Dem Aufruf vom TuS Neukölln der diesen Traditionslauf - wie in den Vorjahren - in enger Kooperation mit der Bau­genossenschaft IDEAL und der SPD Neukölln veranstaltete und der 1. Lauf in der 2016er-Serie von Towerrunning Germany war, folgten 205 Voranmelder, so dass keine Nachmeldungen am Veranstaltungstag mehr angenommen worden sind.

 

Auf Grund den widrigen Wetterbedingungen mussten leider einige angemeldete internationale Spitzenläufer kurzfristig die Reise nach Berlin absagen, dennoch befanden sich im 157 köpfigen Teilnehmerfeld einige Spitzenathleten wie Sylvia Jacobs, Berlin, die Gewinnerin der Towerrunning Germany-Serie (TRG) 2015 und Jan Fiebig, Riesa, 2. der TRG-Serie 2015, TRG-Mitglied.

 

Pünktlich um 11.00 Uhr gab Dr. Franziska Giffey (Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln) den Startschuss zum ersten der sechs Wertungsläufe. Auf einigen Bildschirmen konnten die zahlreichen Zuschauer die spannenden Wertungsläufe live und so auch die glücklichen Zieleinläufe der Finisher sehen. Für das leibliche Wohl war auch ausreichend gesorgt, so dass sich die Bezwinger der 465 Stufen nach dem Lauf auch Stärken konnten.

 

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Teilnahme von 12 Feuerwehrkräften aus ganz Deutschland, welche in kompletter Montur , mit einem Gewicht von fast 30 kg, die 29 Stockwerke und die 400 Meter Einführungsrunde bewältigten.

 

Ergebnisse:

 

Männer:

1 Daniel Naumann, Asics Frontrunner, 00:03:31,0
2. Gerrit Kröger, SG TSV Kronshagen/ Kieler TB, 00:03:35,0
3. Jan Fiebig, Towerrunning Germany e.V., 00:03:42,0
4. Marvin Hirsch, sportjugendreisen.de Ochsenkopf, 00:03:43,0
5. Tomasz Kubik, Polen, 00:03:49,0

 

Frauen:

1. Sylvia Jacobs, LC Ron Hill Berlin, 00:04:37,0
2. Corinna Beck, SG TSV Kronshagen/Kieler TB, 00:04:45,0
3. Anna Lena Böckel, Towerrunning Germany e.V., 00:04:50,0
4. Karina Liebenow, LG Bronx Berlin, 00:04:53,0
5. Claudia Becker, Berliner Turnerschaft, 00:04:58,0

 

Feuerwehr-Wertung:
1. Robert Lehmann, TFA Team Lübben, 00:07:24,0
2. Michael Hänel, TFA Team Lübben, 00:08:24,0
3. Jens Walter, TFA X Cross / Papenteich, 00:08:31,0
4. Anja Hartmann, TFA Team Lübben, 00:08:50,0
5. Jens Engel, TFA X Cross / Papenteich, 00:09:15,0

 

Vollständige Ergebnisübersicht


08.12.15 - Deutscher Towerrunning Cup 2016 startet in Berlin-Neukölln - 16. Tower-Run in Berlins höchstem Wohnhaus

 

Der frühe Vogel fängt den Wurm - und schon am 10. Januar 2016, einer ansonsten wettkampfarmen Zeit, können Deutschlands Treppenläufer ihre sportlichen Vorsätze fürs Neue Jahr umsetzen, indem sie der Einladung des TuS Neukölln folgen und beim traditionsreichen Wettkampf in Berlins höchstem Wohnhaus, dem IDEAL-Hochhaus in Berlin-Neukölln, an den Start gehen. Nach Bewältigung einer ca. 400 m langen Einführungsrunde, an die sich 465 Stufen anschließen, werden die Gipfelstürmer mit herrlichem Panoramablick aus der 30. Etage belohnt werden.

 

Was den Lauf auch über die Grenzen Berlins interessant macht: Wie schon in der Vorsaison wird der 16. Tower-Run in Berlin-Neukölln Auftaktveranstaltung der von Towerrunning Germany organisierten Treppenlaufserie sein, die von nun an den Namen Deutscher Towerrunning Cup trägt. Ambitionierte Treppenläufer beiderlei Geschlechts können sich somit schon früh im Jahr ein Punktepolster fürs Ranking verschaffen, das ihnen bis weit in den Frühling hinein nicht mehr zu nehmen ist. Einige Hochkaräter haben sich bereits angemeldet, darunter die Vorjahressieger Daniel Naumann und Sylvia Jacobs sowie die Mitfavoriten Jan Fiebig und Claudia Becker.

 

Aber auch für weniger ehrgeizige Hobbysportler ist die in Kooperation mit der Baugenossenschaft IDEAL und der SPD Neukölln organisierte Veranstaltung aufgrund der sportlichen Herausforderung, aber auch dank seiner familiären Atmosphäre gleichermaßen attraktiv.

 

Daher lautet unsere Empfehlung: Towerrunner, auf nach Berlin-Neukölln am 10. Januar!

 

Trainingstermine im IDEAL-Hochhaus:

 

20.12.2015, 27.12.2015 und 03.01.2016, jeweils um 11 Uhr.